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Konzept zur Entwicklung, Implementierung und Evaluation einer integrierten Social-Media-Marketing-Strategie bei der Bernheim & Co. AG

Written by J. Löpfe

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Psychology

Year

2016

Abstract

Bachelorarbeit: Web 2.0 und soziale Netzwerke als Grundlage sozialer Medien Der Begriff Web 2.0 wurde erstmals in Eric Knorrs Artikel 2004-Year of Internet Service (2003) eingeführt. Der Begriff Web 2.0 wurde jedoch erstmals durch den Verleger Tim O'Reilly und seinen Artikel What is the Web 2.0? (Reissing, 2010) bekannt. Seitdem gilt er als Pionier und Erfinder des Web 2.0. Und definiert ihn wie folgt : Web 2.0 ist ein Netzwerk als Plattform, das alle verbundenen Geräte umfasst; Web 2.0-Anwendungen nutzen die inhärenten Vorteile der Plattform voll aus: Die Software wird als ständig aktualisierter Dienst bereitgestellt und je mehr Menschen sie nutzen, desto mehr besser werden, Daten aus mehreren Quellen (einschließlich einzelner Benutzer) konsumieren und neu mischen, während ihre eigenen Daten und Dienste in einer Form bereitgestellt werden, die es anderen ermöglicht, neu zu mischen, Netzwerkeffekte durch "partizipative Architektur" zu erzeugen und über die Seitenmetapher von . hinauszugehen Web 1.0 für eine umfassende Benutzererfahrung. (O'Reilly, 2005, S. 1) Das Web 2.0 stellt somit eine Erweiterung des World Wide Web dar, einschließlich Internettechnologien, Anwendungen und Plattformen, die die Nutzer aktiv in die Wertschöpfung einbeziehen. Es zeigt die drei wesentlichen Elemente des Web 2.0: Interaktivität, Dezentralisierung und Dynamik (Hass, Walsh und Kilian, 2008). Laut Linder (2009) ist neben einem höheren Grad an Interaktivität auch User Generated Content ein Merkmal des Web 2.0 (Kapitel 2.1.1). Auch Lindner (2009) sieht den eigentlichen Zweck des Web 2.0 in der Möglichkeit der sozialen Interaktion zwischen Website-Nutzern. Sein Zweck ist es, den Nutzern die Erstellung von Inhalten zu erleichtern oder sie überhaupt erst produzieren zu lassen, anstatt sie einseitig zu konsumieren (Lindner, 2009). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Web 2.0 durch neue interaktive Kommunikationstools, interaktive Plattformen für nutzergenerierte Inhalte und wechselnde, aktivere und aufgeschlossenere Rollen der Nutzer präsentiert wird. Ein Teil des Web 2.0 sind soziale Netzwerke. Nach Ebersbach, Glaser & Heigl (2008) beschreibt dieser Begriff, dass sich die Web-Domain 2.0 nicht auf neue Formate oder Programmarchitekturen konzentriert, sondern auf die Unterstützung sozialer Strukturen und Interaktionen im Internet. Nach Ebersbach et al. (2008) Auf der einen Seite umfasst es internetbasierte soziale Netzwerkanwendungen, die Menschen dabei unterstützen, Informationen auszutauschen, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, zu kommunizieren und in einer Gemeinschaft oder einem sozialen Umfeld zusammenzuarbeiten. Auf der anderen Seite stehen die Daten, die durch die Interaktion und die Beziehungen zwischen den Menschen, die diese Anwendungen nutzen, generiert werden. 2.2 Soziale Medien Soziale Medien sind weit mehr als Facebook, YouTube und Twitter. Aber es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, was es ist. Obwohl der Begriff Social Media in der Fachliteratur und unzähligen Internetartikeln verwendet wird, gibt es derzeit keine einheitliche Definition. Eine der am häufigsten verwendeten Definitionen ist Kaplan & Haenlein (2010). Sie sehen in Social Media die ideologische und technische Grundlage des Web 2.0, die es ermöglicht, nutzergenerierte Inhalte zu generieren und zu teilen. Diese Definition ist jedoch recht kurz und nicht sehr umfassend. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BITKOM) liefert eine genauere Erklärung: Social Media ist eine Vielzahl digitaler Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich einzeln oder in der Gruppe auszutauschen und Medieninhalte zu erstellen. Interaktion umfasst den gegenseitigen Austausch von Informationen, Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen sowie Beiträge zur Content-Erstellung. Nutzer verweisen durch Kommentare, Bewertungen und Empfehlungen aktiv auf Inhalte und bauen so soziale Beziehungen untereinander auf. Die Grenzen zwischen Produzenten und Konsumenten verschwimmen. Diese Faktoren unterscheiden Social Media von traditionellen Massenmedien. Social Media verwendet als Kommunikationsmittel Text, Bilder, Audio oder Video allein oder in Kombination und kann plattformunabhängig betrieben werden. (BITKOM, 2009, S. 5) Nach Agichtein, Castillo, Donato, Gionis & Mishne (2008) kann der Schluss gezogen werden, dass Social Media alle Mediendienste der Website umfasst und diese Dienste die Benutzerinteraktion und die aktive Inhaltserstellung unterstützen. 2.3 Zwei wichtige Grundlagen für die Verbreitung von Informationen über soziale Medien 2.3.1 Virale Wirkung Die virale Wirkung ist ein Phänomen der sozialen Medien, das normalerweise mit Mundpropaganda in Verbindung steht. Der Begriff „Virus“ beschreibt die schnelle Verbreitung von Inhalten, ähnlich wie bei biologischen Viren, die sich in kurzer Zeit von Mensch zu Mensch ausbreiten können (Langner, 2007). Die Social-Media-Netzwerkstruktur, über die Nutzer Inhalte reposten, hat entscheidend zur exponentiellen Ausweitung des Einflusses von Nachrichten und Informationen beigetragen (Ceyp & Scupin, 2013). Neben der viralen Wirkung einer Marke, eines Produkts oder einer Veranstaltung, die sie weithin bekannt machen kann, hat sie auch den Vorteil, dass Nutzer Inhalte verbreiten und das Unternehmen kaum in finanzielle Mittel investieren muss (Walter, 2010). Read Less