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Einfluss relevanter variabler Betriebskosten auf die Wirtschaftlichkeit von Hausmüllverbrennungsanlagen

Written by H. Wilfinger

Paper category

Master Thesis

Subject

Engineering

Year

2016

Abstract

Masterarbeit: Dieses Kapitel soll die theoretischen Grundlagen der relevanten Kernbereiche beschreiben, darunter • Abfallwirtschaft • Abfallverbrennung • Allgemeine Unternehmensführung 2.1 Abfallwirtschaft Die Abfallwirtschaft betrifft alle Wirtschafts- und Lebensbereiche, da Abfälle in Produktion, Handel, Transport und Konsum von Gütern und Dienstleistungen. Um die Umwelt vor negativen Auswirkungen von Abfällen zu schützen, wurden entsprechende Gesetze und Verordnungen formuliert, darunter das Abfallwirtschaftsgesetz 2002 (Rev. BGBl. I 2002/102), das derzeit die Grundlage aller gesetzlichen Vorgaben in Österreich bildet. Das Abfallwirtschaftsgesetz wurde auf Basis der entsprechenden europäischen Richtlinien überarbeitet. Tiere und Pflanzen sollten gemieden oder niedrig gehalten werden. • Der Ausstoß von Luftschadstoffen und klimarelevanten Gasen soll so gering wie möglich sein Seine Verwertung 4. Wärme oder sonstige Verwertung 5. Entsorgung Daher wird mit der Umsetzung der „Deponieverordnung“ ein Verbot der Lagerung unbehandelter Abfälle (Deponie) Verbot). Gerade bei Hausmüll und hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen erfordert dies ein fachgerechtes Entsorgungssystem. Dies können mechanisch-biologische (MBA) oder thermisch-thermische Anlagen sein, wie beispielsweise die Müllverbrennung (MVA). Da in dicht besiedelten Ballungsräumen die Versorgung und Versorgung mit nachhaltiger Abfallentsorgung und Fernwärme zu managen ist, sind Hausmüllverbrennungsanlagen ein häufig in diesen Gebieten als Lösung umgesetztes Konzept, wie das Beispiel der Stadt von Wien. Die Energie des Hausmülls wird für die Zentralheizung genutzt und diese beiden öffentlichen Aufgaben gemeinsam nachhaltig, umwelt- und ressourcenschonend gelöst. Dadurch können diese Systeme in städtischen Gebieten ohne größere Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt betrieben werden. Abfallverbrennungsanlagen unterliegen in Österreich den gesetzlichen Bestimmungen der "Abfallverbrennungsverordnung" (AVV), dem revidierten Bundesgesetzblatt II 2002/389, in denen die Ziele der Verordnungen wie folgt definiert sind: schädliche Auswirkungen auf Menschen oder Leben und Gesundheit der Umwelt haben. 2.3 Teilgebiete der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre In diesem Kapitel werden die betriebswirtschaftlichen Grundlagen für die Darstellung relevanter Praxisteile erläutert, im Wesentlichen die betriebswirtschaftlichen Teilgebiete des klassischen Kennzahlensystems. Diese lassen sich wiederum in die Themen Business Management and Operations oder operative Kennzahlen unterteilen. Kennzahlen sind Zahlen, die quantifizierbare und messbare Fakten in aussagekräftiger und prägnanter Form darstellen und damit vergleichbar machen. Die Grundaufgaben dieser Kennzahlen sind Informations-, Kontroll- und Zielsetzungsfunktionen, die in der Regel durch die operative Steuerung geschaffen werden. Das bekannteste digitale Schlüsselsystem ist das DuPont-Schema, das in abgekürzter Form in Abbildung 9 dargestellt ist. Die nachfolgend beschriebenen Kennzahlen sind die grundlegenden geschäftlichen und wirtschaftlichen Erfolgsziele des Unternehmens. Daher eignen sie sich besonders für den Vergleich von Geschäftsbereichen, da jedes Unternehmen bzw. jeder Geschäftsbereich grundlegendes Wissen in diesem Bereich mitbringt. Natürlich ist es wichtig, dass die für den Vergleich verwendete Systemgrenze für alle Vergleichszielanwendungen gleich ist. 2.3.1 Produktivität Produktivität ist das Verhältnis von Output zur Menge der eingesetzten Produktionsfaktoren (Inputs). .19 Bezogen auf die Produktivität von Müllverbrennungsanlagen könnte dies beispielsweise das Verhältnis von erzeugter Wärme zu eingesetztem Abfallbrennstoff (BRAM) sein, um die technische Effizienz der Müllverbrennungsanlage zu verbessern. Ein Teil des Produktivitätsproblems liegt jedoch in der Zuordnung des Outputs zum entsprechenden Referenzwert. Daher gibt es keine absolute Garantie dafür, dass die Anwendungsrate der Änderung notwendigerweise mit der Faktoreingaberate der Änderung zusammenhängt. Daraus kann geschlossen werden, dass es für einige Produktivitätsindikatoren keinen klar definierten Standard zur Messung der Produktivität gibt. Daher ist es aus objektiven Gründen erforderlich, interne oder branchenorientierte (Benchmark-)Leistungsvergleiche für die als Lieferanten ermittelten Produktionskennwerte durchzuführen, damit die erzielten Ergebnisse eingeordnet und notwendige Schlussfolgerungen und richtige Kontrollmaßnahmen gezogen werden können . 2.3.2 Rentabilität Die Rentabilität ist das Verhältnis des Geldwerts zum Wert des Inputs zum Output. Er stellt somit eine dimensionslose Kennzahl dar. Das Verhältnis 20 wird als wirtschaftliches Maß verwendet und sollte gleich oder größer als 1 sein; ist der Wert kleiner als 1, befindet sich das Unternehmen in einem Verlustzustand. Read Less