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Social Media

Ein Instrument der Personalbeschaffung am Beispiel der AUDI AG

Written by E. Cicek

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Human Resources

Year

2015

Abstract

Bachelorarbeit: Social Media In den folgenden Kapiteln werden die Grundbegriffe von Social Media und deren Einsatzmöglichkeiten im Rekrutierungsprozess näher erläutert. Untersuchungen zeigen, dass die sozialen Netzwerke „Facebook, Twitter, XING und LinkedIn“ großes Potenzial für die Personalarbeit haben. 2.1 Begriffserklärungen Internetmedien sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken, weshalb die Bedeutung von Social Media im täglichen Leben zunimmt. Nach Kaplan und Haenlein (2010) steht der Begriff Social Media für viele auf der Ideologie und Technologie des Web 2.0 basierende Internetanwendungen, die in der Lage sind, nutzergenerierte Inhalte zu erstellen und auszutauschen (vgl. Kaplan und Haenlein 2010: 61) . Web 2.0 gilt als neue Entwicklungsstufe des World Wide Web, das sich durch einen hohen Grad an Interaktivität auszeichnet (vgl. Berge & Büsching 2008: 24). Daher wird der Begriff Social Media auch als Social Media bezeichnet und damit im Web 2.0 als Community-Website (Online-Community) verstanden (vgl. Weinberg, 2010:1). Community-Sites im Internet bieten Nutzern die Möglichkeit, in Echtzeit miteinander zu kommunizieren, Medieninhalte zu erstellen und zu veröffentlichen, miteinander zu teilen, andere Nutzerbeiträge zu kommentieren und anderen Nutzern zu empfehlen (vgl. Brennan, 2010: 9). Da diese Plattformen die geografischen Barrieren zwischen Menschen durch den virtuellen Raum ergänzen, nimmt die Zahl der Community-Websites und ihrer Netzwerkbenutzer zu (siehe Weinberg, 2010:1). Am wichtigsten ist, dass soziale Netzwerke eine der beliebtesten Community-Sites im Internet sind. 2.2 Definitionen Der Begriff „Social Media“ bezieht sich auf Menschen, die sich untereinander vernetzen, sich solidarisch zeigen und Informationen und Inhalte austauschen. Daher werden Netzwerke und Online-Communities, die als Plattformen für den gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen, als „Social Media“ bezeichnet. Heute jedoch ermöglichen nicht nur Netzwerke und Online-Communities, sondern alle Formen von Internetplattformen, Sites und webbasierten Softwarelösungen den Menschen, Inhalte zu teilen, zu bewerten und zu verbreiten. Checken Sie daher nicht nur bekannte Netzwerke wie Facebook, XING, Google+, LinkedIn und Stu-diVZ, sondern auch Blogs, den Microblog-Dienst Twitter und unzählige Sharing-Plattformen wie YouTube, Flickr, Slideshare, Scribd, Instagram , etc. Zu „Social Media“ zählt auch jede Möglichkeit, unter einem Artikel, Produkt oder Angebot eine Bewertung oder einen Kommentar abzugeben, um seine Meinung zu äußern. 2.3 Social Media im Recruiting Die Web 2.0-Welle, heute Social Media genannt, ist für das Personalmanagement von großer Bedeutung. Internetnutzer beteiligen sich selbst an den Inhalten und bauen ein Mehrparteiennetzwerk auf, wodurch die Kommunikation immer mehr im öffentlichen und virtuellen Raum stattfindet. Denn die aktuelle Generation der Digital Natives, die auf den Arbeitsmarkt drängt, ist mit Social Media aufgewachsen und versteht das Internet als gesellschaftlichen Kulturraum. Sie lieben das Internet und soziale Medien. Eine Studie des Personaldienstleisters DIS AG aus dem Jahr 2012 ergab, dass 70 % der Berufseinsteiger, die potentiellen Bewerber des Unternehmens, mindestens einmal täglich soziale Netzwerke nutzen. Eine wichtige Plattform ist hier Facebook, 72 % dieser Untergruppe sind Mitglieder. XING belegte mit 63 % den zweiten Platz. Von großer beruflicher Bedeutung ist vor allem das Business-Netzwerk XING. Das sagen 75 % der befragten Berufseinsteiger. 40 % der Menschen haben XING in ihren Apps genutzt, weitere 44 % halten eine Nutzung für denkbar. Laut einer Umfrage von Microsoft und Unicum im April 2012 haben 58 % der Studierenden und Hochschulabsolventen Erfahrungsberichte auf Plattformen wie Facebook oder Bewertungsportalen gesucht, 32 % recherchieren Informationen zum Arbeitsklima dort. Aus Sicht des Unternehmens stellt sich natürlich die Frage, wo die Relevanz von Social Media am offensichtlichsten ist, um gezielt und effektiv entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. 2.3.1 Ziele der Social-Media-Nutzung Die Ziele müssen spezifisch, messbar und mit mindestens einem Zeitfaktor sein Junge Ingenieure in der IT-Branche müssen ein modernes, offenes und wahrheitsgetreues Erscheinungsbild präsentieren. Für ein Unternehmen ist es wichtig, die Aufmerksamkeit seiner Zielgruppe auf sich zu ziehen. Dazu muss das Unternehmen den Standort der Zielgruppe, die Themen, die sie auf ihren Social-Media-Seiten diskutieren und die Inhalte, die ihnen wichtig sind, untersuchen und verstehen. Auf diese Weise kann das Unternehmen seine Informationen entsprechend den Bedürfnissen der Zielgruppe anpassen und einen Dialog aufbauen. Während des Interviews sollte das Unternehmen auf die Wünsche, Kommentare und Fragen der Zielgruppe eingehen. 2.3.2 Risiken sozialer Medien Risiken durch Nichtnutzung Wie bereits erwähnt, ändert sich mit dem Aufkommen der Web 2.0-Welle das Kommunikations- und Mediennutzungsverhalten der Menschen. Laut einer Online-Studie von ARD/ZDF aus dem Jahr 2011 sind 73,3% der Bevölkerung in Deutschland online, das entspricht 51,7 Millionen Menschen. Viele von ihnen schreiben Produktbewertungen, kommentieren andere Beiträge und teilen gute oder schlechte Informationen über verschiedene Netzwerke. Read Less