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Bank 2.0

Eine Bestandsaufnahme und Vision

Written by S. Fahrenleitner

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Banking & Insurance

Year

2012

Abstract

Bachelorarbeit 2.1.1 Bank 2.0 Der Begriff Web 2.0 ist so populär geworden, dass konzeptionelle Lösungen mittlerweile in den unterschiedlichsten Bereichen verwendet werden, z. B. Gesundheit 2.0, Bibliothek 2.0, Fernsehen 2.0, Politik 2.0, Beziehung 2.0, Lernen 2.0, Unternehmen 2.0, Wirtschaft 2.0 oder Bank 2.0. Damit sollen Beteiligungs- bzw. Interaktionsmöglichkeiten von Nutzern bzw. Verbrauchern in bestimmten Bereichen verdeutlicht werden. Außerdem wird 2.0 im Sinne von Déjà-vu, also Wiederholung auf einer neuen Ebene verwendet. Um definieren zu können, was Bank 2.0 im Wesentlichen ist, muss der Begriff aufgeschlüsselt werden. Was ist Web 2.0 Grundsätzlich gibt es keine genaue und allgemein akzeptierte Definition von Web 2.0. In den frühen 1990er Jahren begann das Internet, wie wir es kennen, später als Web 1.0 bekannt, und sein Hauptmerkmal war die bilaterale Kommunikation, beispielsweise die Kommunikation zwischen einer Bank und einem Kunden über eine Website. Mit der Weiterentwicklung der Technologie und der Ausweitung der sozialen Netzwerke und der damit verbundenen Kommunikation zwischen den Kunden ist seit Beginn des 21. Jahrhunderts von Web 2.0 die Rede von Benutzern. Daher werden Newsstreams und Hintergrundinformationen nicht mehr zentral von großen Medienunternehmen oder -organisationen eingerichtet und über das Netzwerk verteilt. Mit Hilfe von Softwarelösungen und sozialen Netzwerken haben viele Nutzer einen aktiven Dialog geführt. 16 2004 sprach Tim O'Reilly zum ersten Mal über den Begriff Web 2.0, und er schlug ein wie eine Bombe. 17 Der Begriff „2.0“ basiert auf der Versionsnummer des Softwareprodukts. Dies unterscheidet die neue Generation von der vorherigen Generation. Der Begriff Web 2.0 bezeichnet daher keine brandneue Technologie oder Anwendung, sondern beschreibt den gesellschaftlichen technologischen Wandel in der Nutzung des Internets, bei dem seine Möglichkeiten konsequent genutzt und weiterentwickelt wurden. Damit stellt es eine Evolutionsstufe in der Bereitstellung und Nutzung des World Wide Web dar, bei der nicht mehr die reine Informationsverbreitung oder der Produktverkauf durch Website-Betreiber im Vordergrund steht, sondern die Beteiligung der Nutzer am Netz und die Generierung von mehr Zusatznutzen jetzt als Produzent und Konsument fungieren. . Der von Alvin Toffler geprägte Begriff „Prosumer“ ist ein Kofferwort, das sich aus den Wörtern „Produzent“ und „Verbraucher“ zusammensetzt. Der Zweck besteht darin, zu erklären, dass der Verbraucher oder Kunde auch ein Hersteller ist. Was ist eine Bank Der heutige Begriff „Bank“ stammt eigentlich von physischen Banken. Im mittelalterlichen Venedig oder Genua wickelten italienische Kaufleute auf einer Art Außentisch (italienisch: Banchi) Geldgeschäfte ab. Nach dem Kreditwesengesetz wird eine Bank oder ein Kreditinstitut nach folgenden Kriterien definiert: „Kreditinstitut ist eine Person, die berechtigt ist, Bankgeschäfte nach Artikel 4 oder 103 Z 5 dieses Bundesgesetzes zu betreiben oder a Bundesbesondere Aufsicht.“ Im Rahmen ihrer Mittlerfunktion nimmt die Bank folgende Aufgaben wahr: 22 Entgegennahme von Einlagen (Entgegennahme von Fremdwährungen) Vergabe von Krediten (Kreditvergabe) Abwicklung des Zahlungsverkehrs (Überweisungen, Daueraufträge etc.) ) Abwicklung von Devisen-zu-Landes-Transaktionen durch die Wertpapierzentralbank ( Alle Tätigkeiten, insbesondere Privatpersonen beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren; Verwahrung und Verwaltung von Aktien und Anleihen; Betreuung börsennotierter Gesellschaften etc.) Ausgabe von Kreditkarten (die österreichische Kreditkarte Dez hatte im Jahr 2009 ca. 2,52 Millionen Kreditkarten) und ist damit ein Kreditinstitut, Erbringt entgeltpflichtige Dienstleistungen für den Zahlungs-, Kredit- und Kapitalverkehr und ist somit eine Drehscheibe zwischen Einlegern (Kreditgebern), die ihr Geld anlegen wollen Geld und diejenigen, die aus ihren Gründen Kredit benötigen. Investitionsvorhaben (Kreditnehmer) 23 Laut Homepage der Oesterreichischen Nationalbank gibt es mit Stand 2011 709 verschiedene Kreditinstitute (Hauptinstitute) und ca. 4.400 Filialen in Österreich. Insgesamt stehen Österreichern rund 5.100 Bankfilialen zur Verfügung. Obwohl die Zahl der Bankfilialen seit den 1990er Jahren rückläufig ist, liegt die Zahl der Einwohner pro Filiale noch immer bei nur rund 1.650. Gemessen an der Einwohnerzahl in Österreich (8,44 Mio. Stand 2012)24 gehört damit zu den Ländern mit den höchste Dichte an Bankfilialen, eine in Europa. Bezogen auf das Kernkapital (Stand 2009) sind die folgenden zehn Banken die größten in Österreich. Ebenso werden die globalen Rankings der Banken in Klammern regelmäßig vom Magazin The Banker veröffentlicht. 1. Raiffeisen Zentralbank Österreichs (85.) 2. Erste Bank / Sparkasse (88.) 3. Österreichische Volksbanken AG (200.) 4. Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (237.) 5. BAWAG / PSK (299.) 6. Raiffeisenlandesbank Niederösterreich Österreich-Wien (442.) 7. Oberbank (457.) 8. Raiffeisenlandesbank Steiermark (504.) 9. Hypo Vorarlberg (579.) 10. Tirol und Vorarlberger BTV Bank (583.). Read Less