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Neuromarketing im Wandel

Eine Analyse des Marktforschungstools am Beispiel von Social Influencer Marketing

Written by L. Filipovic

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Marketing & Sales

Year

2017

Abstract

Bachelorarbeit: Theoretische Grundlagen des Neuromarketings In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen, die für diese Bachelorarbeit von großer Bedeutung sind, detailliert den aktuellen wissenschaftlichen Stand beschreiben. 2.1 Definition des Begriffs Neurowissenschaften. Umfassende Zusammenfassung und Erläuterung der Funktionen des Nervensystems"[Pickenhain 2000]. Die Neurowissenschaften umfassen Disziplinen wie Neurochemie, Entwicklungsbiologie, Neurophysiologie, Neuroanatomie, Verhaltensforschung oder Psychologie. Alle diese Bereiche werden verfolgt Ziel der Erforschung der Komplexität der Neuronenfunktion [vgl. Pickenhain 2000] Die zu untersuchende Fragestellung umfasst daher die Wahrnehmung von Informationen und deren Verarbeitung und Umsetzung in Empfindungen und Handlungen oder die Funktion des Gedächtnisses [vgl. DDMC Neuroscience]. schreitet stetig voran Das Wachstum des Fortschritts basiert auf einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen. Es ist anerkannt, dass eine Betrachtung der Neurowissenschaften als Ganzes alle Lebewesen und ihre Wechselwirkungen mit der Umwelt besser verstehen kann. Diese Zusammenarbeit basiert auf der Grundlage der Internationalen Hirnforschung Organisation: Aus 30 Unternehmen haben sich 250 Wissenschaftler des Landes zusammengeschlossen und 1960 die International Brain Research Organization, genannt IBRO [vgl. Pickenhain2000], gegründet. ] Informationen über Gehirnfunktionen auf globaler Ebene verbreiten. Alles Wissen um Funktion und Funktion" [Pickenhain 2000]. 2.2 Entdeckungen der Hirnforschung Die Erkenntnisse der Hirnforschung werden heute in einer Vielzahl von Forschungsfeldern genutzt, wie etwa Philosophie, Sozialwissenschaften oder Wirtschafts- und Verhaltensforschung, um menschliches Verhalten besser zu verstehen Neurowissenschaften „[...] untersuchen den Zusammenhang zwischen Gehirnaktivität, kognitiver Funktion und Entscheidungsverhalten gesunder Menschen durch die Entwicklung nicht-invasiver neurophysiologischer Forschungsmaßnahmen“ [Häusel 2014 , 39]. Bewusstseinsstudien zeigen, dass die meisten Entscheidungen unbewusst sind, nicht bewusst Der Anteil der Unbewusstheit wird je nach Definition von Bewusstsein auf 95 % oder 80 % geschätzt [Häusel 2014, 15]. dass Entscheidungen immer emotional sind. 2.4 Neuromarketing Marketing im Kontext der Neurowissenschaften Neuromarketing ist ein Teilgebiet der Neuroökonomie, in dem neurowissenschaftliche Methoden eingesetzt werden, um ökonomische Entscheidungen zu überprüfen [vgl. Häusel, 2014, 13] wenig Bedeutung für das Unterbewusstsein.“ [Raab / Gernsheimer / Schindler 2014, 8 / zt. n.Zaltmann, 2004] Erst Ende der 1990er Jahre begann man neurowissenschaftliches Wissen für Marketingzwecke zu nutzen. Entdeckungen sind moralisch zu verurteilen. Zur Definition des Begriffs Neuromarketing gibt es viele Meinungen. Raab, Gernsheimer und Schindler beschreiben Neuromarketing als "[...] Anwendung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse auf traditionelles Marketing [...]" [Raab / Gernsheimer / Schindler2014, 8]. Neuromarketing ist bekannt als ein Zweig der Neuroökonomie und eine junge interdisziplinäre Forschungsrichtung. Es integriert daher neurowissenschaftliche, kognitionswissenschaftliche und Marktforschungsmethoden in das Marketing [Raab / Gernsheimer / Schindler 2014, 5].Die Autoren Scheier und Held verdeutlichen dies interdisziplinär in der folgenden Abbildung. Eine der Disziplinen ist neben Hirnforschung und Marketing die Psychophysik, die sich mit Sensorik beschäftigt, also Sinnesorganen wie Wahrnehmung, Hören und Sehen. Die Entwicklungspsychologie beschäftigt sich auch mit der Gehirnentwicklung, Künstlichen Intelligenz, neuronalen Netzfunktionen und den Kulturwissenschaften Sinnvolle Dinge lernen Verbrauchermarktbefragungen recherchieren Vorab muss gesagt werden, dass es kein effektives Verfahren gibt, Neuromarketing-Methoden im Unternehmensalltag anzuwenden. Daher veranschaulicht das Diagramm drei Möglichkeiten, wie Neuromarketing angewendet werden kann [vgl. Zimmerman 2005, 36]. Die Anwendungsbereiche werden in strategisches und operatives Geschäft und POS unterteilt. Aus strategischer Sicht kann die Markenführung durch gezielte Entwicklung von Markenpotenzialen, erfolgreiche Wiedereinführung der Marke, Einsatz im Produktfeld oder Markenzusammenführung, hier als Co-Branding bezeichnet, optimiert werden. Darüber hinaus können neurowissenschaftliche Methoden den Markenaufbau oder eine effektivere Markenkommunikation operativ bewirken. Nicht zuletzt kann ein vertieftes Verständnis der Denkprozesse der Konsumenten helfen, die Produktpräsentation zu optimieren [vgl. Zimmermann 2005, 36]. Read Less