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Prostatakrebs

Diagnose und Therapie

Written by Anonymous

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Medicine

Year

2017

Abstract

Bachelorarbeit: Harntumore Prostatakrebs ist einer der häufigsten Tumoren bei Männern. 2012 waren in Deutschland mehr als 60.000 Patienten damit infiziert. Dieser hat sich in 10 Jahren um etwa 30 % erhöht. In den letzten Jahren sind neue Methoden auf den Markt gekommen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. (vgl. Center for Cancer Registry Data, 2012) Das durchschnittliche Volumen der Prostata beträgt bei Männern nach der Pubertät etwa 20 ml, was der Form einer Esskastanie ähnelt. Am Blasenausgang befindet sich der Schließmuskel, der die Harnwege vom Geschlechtstrakt trennt. Der Harnröhrensphinkter zur Kontrolle befindet sich unterhalb der Prostataspitze und ist durch Bindegewebe vom Beckenboden getrennt. McNeal beschrieb 1981 die Struktur der Prostata. Demnach macht der periphere Bereich 70 % der normalen Prostata aus. Der zentrale Bereich nimmt 25% ein und umgibt den Ductus des Ejakulationsgangs. (vgl. McNeal, 1988, 620 ff) Die anderen 5 % werden von der inneren Übergangszone gebildet. Das vordere fibromuskuläre Interstitium macht etwa 30% des Prostatagewebes aus und erstreckt sich vom Blasenhals bis zur Herzspitze. Die Begriffe Mittellappen und Seitenlappen werden klinisch häufig verwendet, entsprechen aber nicht dem histologischen Aufbau der Prostata. Die arterielle Versorgung erfolgt in der Regel über die Fortsetzung der A. der unteren Blase. Auf Höhe des Blasenhalses teilt sich die Prostataarterie in zwei Äste. Die erste dringt von dorsal in die Prostata ein und versorgt fächerförmig den Blasenhals, die Übergangszone und die periurethralen Drüsen. Die Äste verzweigen sich vom zweiten Hauptstamm zur Prostatakapsel und den neurovaskulären Bündeln. Das venöse Blut der Prostata wird durch das Nervengeflecht von Santorini abgeleitet. Diese befindet sich auf der ventralen Seite der Prostata und wird von einem Teil der Penis-Rückenvene gebildet. In diesen Plexus münden viele Prostatavenen. Die Prostata wird von den sympathischen und parasympathischen Nerven der neurovaskulären Nervenbündel innerviert. Das neurovaskuläre Bündel wird von den autonomen Nerven des Beckennervenplexus gebildet. Diese Nerven kommen vom Mastdarm, verlaufen entlang der Samenbläschen und erstrecken sich zur dorsolateralen Seite der Prostata in Richtung Schwellkörper. Sie geben faserige Nerven an die Prostata ab. Sie begleiten den Kapselbehälter. Im weiteren Verlauf steuert der Schwellnerv die erektile Funktion des Schwellkörpers. (vgl. Schünke, Schulte, Schumacher, 2014, 185-220) Die Harnonkologie umfasst ein großes Gebiet. Nicht nur Hormontherapie, Chemotherapie, Brachytherapie oder radikale Prostatektomie bilden eine umfassende Harntumorversorgung. Es ist auch ein zielgerichtetes Produkt zur Behandlung von tumorbedingten Komplikationen und Harnableitung. Nach den Regelungen der gesetzlichen Krankenkassen ist für Risikogruppen ab 40 Jahren ab dem 50. Lebensjahr eine digitale rektale Untersuchung erforderlich. Aktuelle Daten aus zwei großen randomisierten Screening-Studien (siehe Europa: ER-SPC, 2007 und USA: PLCO, Andriole, 2005) weisen darauf hin, dass das Screening das Überleben verbessern wird. Daher ist der Zweck des Screenings klar definiert, indem durch Forschung nachgewiesen wird, wie für bestimmte Patientengruppen mit erhöhten potenziellen Risiken Präventivmaßnahmen gewählt werden können, um die Lebenserwartung zu verlängern. Liegt eine hormonelle Beeinflussung vor (z.B. gibt es bei Eunuchen keinen Prostatakrebs), kann man in diesem Bereich von Risikogruppen sprechen. Darüber hinaus ist der genetische Einfluss die Hauptvariable des potentiellen Risikos des Patienten. Dementsprechend ist bei 9-26% der Patienten der genetische Einfluss der erste Träger der Prostatakrebs-Diagnose. Wenn also der Vater, Bruder oder Großvater eines Patienten im Laufe seines Lebens an dieser Krankheit leidet, erhöht sich das Risiko um das Zwei- bis Fünffache. (vgl. Lohr, Wenz, 2007) Mit Hilfe der Prostata-Palpation können Risse im Analkanal, Blutungen und die Größe bzw. der Zustand der Prostata (zB Sklerose) analysiert werden. Da keine Narkose erforderlich ist, können auch Belastungsschmerzen erkannt werden. Eine digitale rektale Untersuchung (DRE) ist im Grunde das erste diagnostische Beispiel zur Erfassung von Prostataerkrankungen oder -veränderungen. Grundsätzlich übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung nur digitale rektale Untersuchungen im Zusammenhang mit Vorsorgeuntersuchungen für Männer. Dies reicht offensichtlich nicht aus, denn auch die Messung des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) ist ein wichtiger Informationsträger für die Früherkennung. Daher sollte die gesetzliche Krankenkasse neben dem Abtasten und der Untersuchung auch die Bestimmung des PSA-Wertes gewährleisten. 3. 2. Prostataspezifisches Antigen (PSA) Dieser Test wird als sogenannter IGEL-Service bezeichnet. Sie wird daher nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Laut Gesetzlichen Krankenkassen wird PSA wegen seines erhöhten Wertes bei benigner Prostatahyperplasie (BPH), Prostatitis, Prostatamassage, transrektalem Ultraschall (TRUS) oder transurethraler Prostatektomie oder radikaler Prostatektomie nicht als tumorspezifisches Diagnostikum eingesetzt. Der PSA-Wert ist hormonabhängig. Daher weist eine Abnahme dieses Wertes normalerweise nicht auf eine Abnahme des Tumors hin. Es muss auch darauf hingewiesen werden, dass 20-30% der Prostatakarzinome auch bei PSA-negativen Patienten auftreten können. Definierte PSA-negative Patienten mit PSA <4 ng/ml. Read Less