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Erfolgsfaktor: Online-Marketing für KMUs?!

Am Fallbeispiel der TeamWork Germany

Written by A. Hörner

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Marketing & Sales

Year

2018

Abstract

Bachelorarbeit: Instrumente des Internet-Marketings Um das Jahr 2000, als das Internet-Marketing in den Fokus vieler klassischer Autoren rückte, galt es noch als Ergänzung zum klassischen Marketing-Mix. Der Grund dafür ist, dass das Internet noch in den Kinderschuhen steckt und Webseiten – im Vergleich zu heute – weder attraktiv noch leicht zu finden sind. Obwohl die erste von der Universität entwickelte Suchmaschine seit 1990 und die kommerzielle Suchmaschine seit 1995 existiert, sind Suchergebnisse meist nur teilweise verfügbar. 8 Die allgemeine Regel des Autors lautet, dass Online-Marketing nur ein zusätzliches Instrument im Marketing-Mix ist und nie eigenständig agiert hat. Im Gegenteil, Online-Marketing sollte sich am klassischen Marketing-Mix orientieren. Mit dem Aufkommen des Web 2.0 und der Möglichkeit der damit verbundenen Kommunikation zwischen den Nutzern hat sich das Marketingumfeld stark verändert. Die Kommunikation im Internet hat sich vom Monolog zum Dialog gewandelt. Die Etablierung von Social-Media-Plattformen hat diese Entwicklung begünstigt. Damit einher gehen auch negative Folgen wie verbale Angriffe oder Shitstorms von unzufriedenen Kunden. Diese Veranstaltungen haben dazu geführt, dass Online-Marketing als eigenständiges Arbeitsfeld angesehen wird. Kreutzers Definition lautet: „Online-Marketing umfasst die Planung, Organisation, Durchführung und Steuerung aller marktorientierten Aktivitäten, die mobile und/oder fest installierte Endgeräte mit Internetzugang nutzen, um Marketingziele zu erreichen.“ des Marketings zeigt, dass das Kernproblem Netzwerk-Marketing schwer einzugrenzen ist. Seit dem Einsatz des ersten Werbebanners im Jahr 1994 hat sich die Breite der Fläche deutlich erhöht. Die meisten Online-Marketing-Aktivitäten basieren auf Ihrer eigenen Website. Daher bildet die Website das Kernelement der Online-Präsenz. Nur so kann eine Strategie entwickelt werden. Der Grund dafür ist, dass die meisten Tools darauf ausgelegt sind, die richtige Zielgruppe auf die eigene Website zu bringen, um das angestrebte Ziel zu erreichen. Es gibt einen Unterschied zwischen einer Firmenwebsite und einer Website, letztere stellt nur eine Website dar. Online-Marketing bietet eine Vielzahl von Instrumenten, mit denen Ziele erreicht werden können. Es sollte jedoch beachtet werden, dass nicht alle Tools gleichermaßen anwendbar sind, daher ist es wichtig, sich im Voraus Ziele zu setzen. Diese sollten in Übereinstimmung mit SMART-Prinzip 11 definiert werden, um spezifische Anweisungen zu geben. Erst nach der Einrichtung der Website sollten weitere Tools eingebunden werden, weshalb im nächsten Kapitel mit dem Website-Marketing begonnen wird. 2.1 Website-Marketing Websites sind die zentrale Anlaufstelle für die Online-Präsenz, da die meisten Tools darauf ausgerichtet sind, Besucher auf Ihre eigene Website zu navigieren. Auch für crossmediale Aktivitäten sind Websites unverzichtbar. 12 Flyer, QR-Codes oder Poster werden oft auf eigenen Seiten erwähnt, damit sich Kunden näher informieren können. Entsprechend den Zielen lassen sich Websites in drei unternehmensbezogene Kategorien einteilen: Landingpages, Microsites und eigentliche Websites. 13Landingpage ist eine Art Website mit einem besonderen Zweck und Relevanz. Durch Aktivieren des Hyperlinks wird der Benutzer auf die Seite weitergeleitet. 14 Landingpages spielen im Bereich der Suchmaschinenoptimierung eine besonders wichtige Rolle, denn hier kann eine ganze Seite für eine einzige Suchanfrage erstellt werden. Durch die genaue Anpassung der Seite an die Suchbegriffe des Verbrauchers verweilt der Nutzer länger auf der Seite, verbessert dadurch die Suchmaschinen-Rankings und erhöht damit die Auffindbarkeit der Seite. 15 Darüber hinaus wirkt sich die Landingpage positiv auf die Homepage der Unternehmenshomepage aus, Suchmaschinen vertrauen jedoch den Top-Ranking-Websites. Dies führt zu einer Steigerung des Rankings der Unternehmensseite, die Microsite selbst ist dagegen eine kleine Site. Diese Navigationstiefen sind zwar höher als bei Landingpages, aber viel kleiner als eine vollständige Unternehmenswebsite. Microsites werden in der Regel kostenpflichtig in andere Sites integriert und verfolgen das Ziel, potenzielle Kunden bzw. Kunden zu generieren. 16 Kreutzer beschreibt in seinem Buch drei Funktionen, die eine Website meist in Kombination nutzt: Verantwortlichkeiten. Dies können Produktbeschreibungen, Angebote etc. „Interaktionspunkte“ bieten Kunden die Möglichkeit, mit dem Unternehmen oder anderen Kunden zu interagieren. Dies kann beispielsweise ein Auslöser für einen Rückruf oder ein Forum oder ein Blog sein. Der „Point of Sale“ ermöglicht den Kunden den Einkauf über die Website. 2.1.1 Usability Um die User Experience positiv zu gestalten, spielt die Usability 18 eine besondere Rolle. In einer Umfrage gaben 55% der Befragten an, dass die Benutzerfreundlichkeit entscheidet, ob sie die Seite wieder besuchen. Weitere 33 % gaben an, dass entscheidend sein wird, ob sie kaufen und wie viele Produkte sie kaufen. 19 Dies bedeutet, dass die Benutzerfreundlichkeit ein Kernelement einer Website ist. Ausschlaggebend dafür sind der Aufbau der Website, der Mehrwert, den sie den Lesern bietet, sowie die Möglichkeit, die gesuchten Inhalte zu gestalten oder zu finden. Um den Nutzern ein schnelles Auffinden der eigenen Website zu ermöglichen, hat sich im Laufe der Zeit ein gewisser Gestaltungsrahmen etabliert. Read Less