Add Thesis

Controlling 4.0

Zu den Veränderungen des Controllings im Rahmen von Industrie 4.0

Written by C. Ulbrich

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>Accounting

Year

2017

Abstract

Masterarbeit: 3 Klassische Steuerung In diesem Kapitel werden die Grundlagen der Stromsteuerung als Grundlage für die Abbildung von Prozessveränderungen im Kontext von Industrie 4.0 vorgestellt. Ziel ist es, die Grundelemente der Business-Disziplin zu diskutieren und im weiteren Arbeitsprozess auf den jeweiligen Transformationsprozess zu übertragen. 3.1 Terminologie von Kontrolle und beherrschender Person Kontrolle, ein Wirtschaftszweigthema, hat sich in den letzten Jahren in Theorie und Praxis stark weiterentwickelt, da es aus den Grundlagen des internen Rechnungswesens abgeleitet ist, eine moderne Unternehmenspraxis ist und untrennbar mit den Grundfunktionen der das Unternehmen. Unternehmensführung. 86 Obwohl sich die Regelungstechnik nach und nach an neue Anforderungen in der Praxis angepasst hat, ist das Aufkommen der Regelungswissenschaft als eigenständige Disziplin der Wirtschaftswissenschaften in den 1960er Jahren eine Reaktion auf ihre zunehmende Bedeutung. Der Bezug zu Praxisanforderungen wird in wichtigen Kernbereichen gehalten. 87 Parallel zur Entwicklung der Wirtschaftswissenschaften haben sich seit den 1990er Jahren die Kontrollaufgaben in der Praxis von den ursprünglichen Funktionen der Datenerhebung und -verarbeitung gewandelt. Der Kontrollbegriff leitet sich vom englischen „to control“ ab und lässt sich auf dieser historischen Grundlage als „moderne Unternehmenssteuerungskonzepte, einschließlich Planungs-, Informations-, Analyse-/Steuerungs- und Führungsfunktionen“ definieren Kontrolle zur Erreichung der Unternehmensziele Möglichkeiten unternehmerischer Maßnahmen. Diese Kontrollaufgaben umfassen Planungs- und Kontrollaufgaben. Daraus ergibt sich die grundlegende Aufgabe des Controllers, hierfür Steuerungstools bereitzustellen. 90 Da viele Funktionen die Kontrollmöglichkeiten während des Entwicklungsprozesses stark erweitert haben, ist es schwierig, den Begriff klar zu definieren. 91 Im Rahmen dieser Arbeit wird die Definition von PREIßLER zugrunde gelegt, da diese die Aufgabe dieser betriebswirtschaftlichen Teildisziplin in den Vordergrund rückt, die insbesondere im Hinblick auf den Veränderungsprozess von Bedeutung ist. PREIßLER definiert Kontrolle als „...ein funktionsübergreifendes Kontrollinstrument, das unternehmerische Entscheidungs- und Kontrollprozesse durch gezielte Informationsverarbeitung und -verarbeitung unterstützt. Der Controller stellt sicher, dass wirtschaftliche Instrumente zur Verfügung stehen. Der Controller-Begriff wurde 1996 von der INTERNATIONAL GROUP OF CONTROLLING im Rahmen des Modells etabliert, das auf einer aufgabenorientierten Steuerungsdefinition basiert. Der Leitgedanke lautet laut IGC: „Der Controller gestaltet und begleitet den Managementprozess der Zielsetzung, Planung und Kontrolle und übernimmt damit die gemeinsame Verantwortung für die Zielerreichung. Das bedeutet: Der Controller sorgt für die Transparenz der Strategie, Ergebnisse, Finanzen und Prozesse Der Controller koordiniert die Teilziele und Teilpläne als Ganzes und organisiert zukunftsorientierte Berichte im gesamten Unternehmen Der Controller passt und gestaltet den Managementprozess der Zielsetzung, Planung und Kontrolle so, dass jeder Entscheidungsträger können zielorientiert handeln Der Verantwortliche erbringt die notwendigen Dienstleistungen durch betriebswirtschaftliche Daten und Informationen Der Verantwortliche gestaltet und pflegt das Kontrollsystem Der Verantwortliche ist der interne Unternehmensberater aller Entscheidungsträger und fungiert als Agenten zur Zielerreichung Navigator.“ 93 Ausgehend von dieser Definition gilt es nun die Aufgaben und Prozesse der Steuerung zu definieren, um sie als Grundlage für Veränderungen zur Erläuterung des Kontextes der Vierten Industriellen Revolution zu nutzen. 3.2 Aufgaben und Prozesse der Kontrolle Für die Funktionen und Aufgaben der Kontrolle können nach entsprechender Abgrenzung in der Literatur unterschiedliche Themenbereiche festgelegt werden. Die International Control Association bietet die Möglichkeit, Kontrollaufgaben auszudrücken und zeigt eine strukturierte praxisorientierte Variante durch die Definition von sieben Hauptprozessen und drei Nebenprozessen. Die Hauptaufgaben sind daher strategische Planung, operative Planung und Budgetierung, Forecast-Erstellung, Erstellung von Kosten-, Leistungs- und Ergebnisrechnungen, Lageberichte, Projekt- und Investitionscontrolling sowie kontrolliertes Risikomanagement. Diese werden ergänzt durch drei Teilprozesse der Funktionskontrolle, der Beratungsfunktion des Controllers und der kontinuierlichen Weiterentwicklung der dazugehörigen Tools. 96 Diese Module bauen aufeinander auf und bilden eine hierarchische Prozessstruktur. 973.2.1 Strategische und operative Planung Strategische Planung oder strategische Steuerung bildet die erste Ebene. Die Aufgabe besteht hier darin, die formalen, praktischen und sozialen Ziele des Unternehmens in die strategische Planung als Ausgangspunkt des nachgelagerten Kontrollprozesses zu überführen.98 Konkret ist die Hauptfunktion der strategischen Kontrolle beispielsweise Read Less