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Erfolgsfaktoren für das Kooperationsmanagement im Kooperationsfeld Schule und Sportverein

Am Beispiel des Sportkreises Frankfurt am Main e.V. im Projekt „Schulkids in Bewegung – Meine Schule, mein Verein“

Written by M. Tran

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Sport and Nutrition

Year

2014

Abstract

Bachelorarbeit: Kooperation und Kooperationsmanagement 2.1 Kooperation Was genau bedeutet der Begriff „Kooperation“? Im täglichen Sprachgebrauch wird dieser Begriff verwendet, um die Interaktion zwischen verschiedenen Menschen und Gruppen bei der Verfolgung eines gemeinsamen Ziels zu beschreiben. Kooperationen können auf allen Ebenen und in allen Bereichen erfolgen (vgl. Haasis / Fischer 2007, Seite 7). Die Länder arbeiten zusammen, um den Frieden und das Wohlergehen ihrer Bürger zu fördern. Stadt und Gemeinde arbeiten zusammen, um das Bauvorhaben gemeinsam zu realisieren. Unternehmen kooperieren, um Produktionsprozesse zu verbessern. Schulen und Sportvereine arbeiten zusammen, um Sportangebote für Schulkinder zu schaffen. Kooperation entsteht, wenn Menschen oder Gruppen die gleichen Interessen haben, eigene Vorteile und Nutzen erwarten oder ihre Ziele allein nicht erreichen können (vgl. Grossmann et al., 2007, S. 107). Bevor Sie sich mit der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Sportvereinen befassen, sollten Sie die Grundlagenforschung der Gesamtkooperation vorab verstehen. Der Vortrag findet hauptsächlich im betriebswirtschaftlichen Umfeld statt, da die genossenschaftliche Unternehmensperspektive für die aktuelle Bearbeitung von genossenschaftlichen Führungsproblemen oder den Erfolgsfaktoren genossenschaftlicher Führung am besten geeignet ist. Grundsätzlich wird das Wort Kooperation in vielen Bereichen auf unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Bedeutungen verwendet. Am wichtigsten ist jedoch, dass es ein häufig verwendeter Begriff in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ist. 2.1.1 Begriffserklärung In der Literatur gibt es keine einheitliche Definition des Begriffs Kooperation, er wird jedoch meist im geschäftlichen Umfeld erklärt. Die meisten Fachbücher beinhalten die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen oder zwischen Unternehmen und anderen Organisationen. Unter ihnen wird Kooperation meist als „vorwiegend eine freiwillige zwischenbetriebliche Kooperation zwischen wenigen rechtlich und wirtschaftlich unabhängigen Unternehmen zur Verbesserung der gemeinsamen Wettbewerbsfähigkeit“ beschrieben (Springer Gabler Verlag 2011a, o. J.). Für den Kooperationsbegriff im Sinne der überbetrieblichen Zusammenarbeit lassen sich allgemein folgende grundlegende Abgrenzungsmerkmale nennen (vgl. Wiendahl et al. 2005, S. 3; Balling 1997, S. 17): Bei drei oder mehr Partner, Es kann von einer Netzwerkbereitschaft gesprochen werden. Sie unterscheidet sich von der Zusammenarbeit zweier Partner vor allem dadurch, dass die Zahl der beteiligten Teilnehmer größer und die Austauschbeziehung komplizierter ist. 2.1.2 Formen der Zusammenarbeit Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen kann viele Formen annehmen. In der Literatur ist kein allgemeiner Unterschied zu finden. Die verschiedenen Formen der Abgrenzung und Abgrenzung basieren auf unterschiedlichen Standards. KILLICH kategorisiert Kooperationen beispielsweise nach Grundtypen: Interessengemeinschaft, Franchise, Konsortium/Arbeitsgruppe, virtuelles Unternehmen, Supply Chain Management, strategische Allianz und Joint Venture. Diese treten in der Literatur häufig als besondere Form der Kooperation und des Netzwerks auf. Er wies darauf hin, dass unabhängig von dieser Klassifikation verschiedene Formen auch nach ihren Merkmalen unterschieden werden können. Dabei wird zwischen Richtung, Umfang, Stärke und Dauer der Zusammenarbeit unterschieden (vgl. Becker et al., 2005, S. 18). Am Anfang der Zusammenarbeit standen die Ideen eines oder mehrerer Initiatoren. In der Ökonomie werden diese als Promotoren bezeichnet. Generell verbindet eine nachhaltige Zusammenarbeit das Eigeninteresse des Initiators mit den Handlungsfragen und Gesamtzielen der möglichen Partner. Wenn jedoch die Interessen beider Seiten ermittelt werden, erfordert die erfolgreiche Gestaltung der Kooperation auch ausreichende zeitliche, finanzielle und soziale Ressourcen und Fähigkeiten der Sponsoren. Kooperationen werden in der Regel von Sponsoren initiiert, die auch von teilnehmenden Unternehmen stammen. Die Motivation zur Gründung einer Partnerschaft kann aber auch von einem Dritten ausgehen, etwa durch eine Entscheidung einer Beratungsagentur (Becker et al. 2005, S. 23). Dadurch ist es möglich, gezielt geeignete Partner zu finden. Nach der Auswahl des richtigen Partners gilt es im nächsten Schritt eine den Anforderungen entsprechende Organisationsstruktur zu schaffen. Inhalt und Ablauf der Zusammenarbeit sollten detailliert beschrieben und ihre jeweiligen Rollen und Verantwortlichkeiten festgehalten werden. Ist die Phase der Kooperationsaufnahme mit den damit verbundenen Aufgaben abgeschlossen, beginnt die Gestaltung der Kooperation in der Betriebsphase. Im Allgemeinen unterscheiden sich diese Anforderungen nicht wesentlich von den Anforderungen, die verschiedene Partner intern kontaktiert haben oder denen sie ausgesetzt waren. Um die Qualität der Zusammenarbeit sicherzustellen, kann es erforderlich sein, die Kooperationsleistung und einzelne Partner zu bewerten. Read Less