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Möglichkeiten von Pflegekammern zur Stärkung der Pflegeberufe und die Positionen und Hintergründe ihrer Ablehnung

Eine Zusammenführung am Beispiel der Gegner und Gegnerinnen der Pflegekammer Niedersachsen

Written by C. Thiemann

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Medicine

Year

2019

Abstract

Bachelorarbeit: Der Pflegeberuf in Deutschland 3.1 Allgemeine Situation Laut aktueller Pflegestatistik waren im Dezember 2017 in Deutschland rund 3,4 Millionen Menschen pflegebedürftig. Statistik 64,4% 4 Prognosen zufolge wird der Pflegebedarf auch in Zukunft zunehmen 5 Bedingt durch den Wandel der demografischen Struktur, mit dem Anstieg des Anteils älterer Menschen an der Gesellschaft 6 und der steigenden Lebenserwartung , wird der Pflegebedarf zunehmen.7 und Gleichzeitig sinkt die Zahl der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter8, und die Entwicklung der Geburtenrate hat die Entwicklung intensiviert.9 In Zukunft kann die Pflege durch Angehörige oder Pflegende zurückgehen, einschließlich: Erwerbstätigkeit von Frauen. Hinzu kommen die medizinische Versorgung10 und technologische Fortschritte11, die die Inzidenz von Hochinzidenzen und eine kompliziertere Anamnese12 erhöht haben, und die Zunahme der Häufigkeit chronischer und kognitiver Erkrankungen hat zu einer längeren Lebenserwartung und einem höheren Pflegebedarf geführt, in der Regel term13 Dies bedeutet, dass die Leistungen von Pflegefachkräften für die Pflege besonders wichtig sind, der Bedarf an medizinischer Versorgung ist oft hoch, der Bedarf an medizinischer Versorgung jedoch gering. 14 Die Zahl der Schwer- und Schwerstpflegebedürftigen dürfte relativ stark zunehmen, so dass der Bedarf an stationärer Pflege relativ stark zunehmen wird. 15 Unter den gegebenen Bedingungen kann diese Forderung jedoch kaum erfüllt werden. 16 Der Rückgang der Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter wird sich auch auf die Einstellung von Pflegepersonal auswirken. 17 Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit wurden im Juni 2018 1,6 Millionen Pflegekräfte 18 sozialversicherungspflichtig eingestellt. In der Altenpflege beträgt der Anteil der Pflegehelferinnen unter den Pflegekräften sogar fast die Hälfte.19 Zudem ist die Beschäftigungsquote von nichtqualifiziertem Pflegepersonal in der Altenpflege relativ hoch, 20 Arbeitnehmer sind relativ hoch dort niedrig. Im Jahr 201721 lag die Zahl der Pflegefachkräfte in Deutschland bei ca. 1 Million, konkrete Angaben konnten jedoch nicht gemacht werden. Damit ist die Pflege die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen. 22 Das Durchschnittsalter ist hoch 23 und der Frauenanteil ist hoch, über 80 % 24 Darüber hinaus sind 44 % aller Pflegekräfte Teilzeit- und 56 % ältere Pflegekräfte. 25 Sie arbeiten vor allem im ambulanten und stationären Bereich und sogar über 60 % aller Mitarbeiter arbeiten in Teilzeit Vor allem in der Krankenhausversorgung ist der Anteil der Vollzeitbeschäftigten über die Jahre rückläufig. 27 Im Jahr 2018 waren durchschnittlich 3.000 Altenpflegekräfte arbeitslos gemeldet, während ca. 3.2 Die berufliche Identität und Stellung der Pflege Die berufliche Rolle der Pflege ist nach wie vor von den Grundwerten der frühen Selbstaufgabe und Nächstenliebe sowie der Abhängigkeit von Ärzten geprägt. Die Pflege hat ihre eigene Art, mit den Menschen in Kontakt zu treten, die sie pflegen.74 Ein ganzheitlicher Umgang mit Menschen kann als Merkmal des Pflegeberufs angesehen werden. 75 Auch ethisches Verhalten ist ein Kernaspekt professioneller Pflege, jedoch gibt es bisher keine spezifische Berufsethik. 76 Der Beruf zeichnet sich durch fachliche Kompetenz und wissenschaftliche Standards aus. 77 Allerdings zeigen auch die Leistungs- und Arbeitsbedingungen der reinen Pflegetätigkeit selbst und das Berufsumfeld 78, das die ganzheitliche Pflege erschwert 80, dass die berufliche Identität der Pflegenden noch recht unsicher ist und auch das berufliche Selbstverständnis sehr gering ist. 81 Auch die Pflegekräfte meinen, wenig Möglichkeiten zur Teilhabe am Arbeitsalltag zu haben. 82 Routinearbeiten werden durch andere bestimmt 83 und die Ausführung von Zusatzarbeiten und Weisungen anderer Berufsverbände. 84 Pflegende sind in interdisziplinären Teams benachteiligt. 85 Die Aufgabenverteilung zwischen Ärzten und Pflegekräften ist noch sehr hierarchisch 86 und Pflegekräfte sind auch relativ unreflektiert der Medizin untergeordnet. 87 Im Vergleich zur kurativen und medizinischen Versorgung wird die Ausübung der eigentlichen pflegerischen Tätigkeit als weniger wichtig eingeschätzt. 88 Während der Pflegezeit ist es praktisch unmöglich, die verschiedenen Tätigkeiten im anvertrauten Rahmen selbstständig im alternativen Sinne auszuführen. 89 Im Jahr 2011 wurden in den Richtlinien der Gemeinsamen Bundeskommission die Rahmenbedingungen für die selbstständige Praxis (G-BA) festgelegt und nach diesem Modell wurden Pflegekräfte im Rahmen des Projektes zusätzlich geschult (gemäß § 4 Abs. 7 KrPflG / AltPflG), basierend auf medizinischer Diagnose und Indikation, sind unabhängig und für die Ausübung bestimmter Tätigkeiten verantwortlich. Allerdings dürfen Ärzte Maßnahmen einschränken, und 90 beschreibt auch die Möglichkeiten sehr anschaulich und beschränkt sich auf Bereiche, die viel genehmigt wurden. 91 Die Durchführung von Demonstrationsprojekten wurde zunächst sehr kompliziert überwacht. 92 Die bestehende Arbeitsteilung wird von der Ärzteschaft verteidigt, in der auch andere Berufsgruppen nur schwer Fuß fassen können. Read Less