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Analyse und Empfehlungen von Marketingmaßnahmen für einen Kunstmaler

Written by P. Tendler

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Marketing & Sales

Year

2017

Abstract

Bachelorarbeit: Einführung in den Künstler Joschi Heil Der Künstler Joschi Heil wurde am 12. Januar 1937 in Fünfkirchen (Pécs), Ungarn, geboren. Um seine Fähigkeiten zu verbessern, gab er Privatunterricht bei Professor Debitzkyin Fünfkir-chen, der derzeit einer der angesehensten Kunstlehrer Ungarns ist. Was folgte, war eine schwere Zeit für Josef Heil. Ungarn, „ein kleines, nach Neutralität strebendes Land, entstand im Herbst 1956“ 1 gegen den Kommunismus. erfolglos. Die Sowjetunion, die sich bereits aus Ungarn zurückgezogen hatte, beschloss, erneut einzumarschieren und den Aufstand brutal niederzuschlagen. 1 Aufgrund dieser politischen Situation verließ er seine Heimat Ungarn und zog in die Bundesrepublik Deutschland. In Deutschland angekommen, musste er sich ein neues Leben aufbauen. Infolgedessen hatte er keine Zeit, weiter zu malen. Stattdessen begann er als Maurerlehrling bei Det-mold zu arbeiten. Nach dreijähriger Ausbildung bekam er eine Anstellung als Maurer bei Volkswagen in Wolfsburg. Als er in Wolfsburg ankam, spielte der Fußball eine wichtige Rolle in seinem Leben und Werk. Er diente zunächst als Spieler beim VfL Wolfsburg2 und später als Trainer bei mehreren Vereinen, unter anderem beim 1.FC Wolfsburg in und um Wolfsburg. Erst nach dem Ende seiner sportlichen Karriere entdeckte er seine alte Leidenschaft, das Malen, wieder. Durch gezieltes Beobachten und viel Übung hat er sein vorhandenes Wissen in verschiedenen Maltechniken weiterentwickelt und hat im Laufe der Jahre verschiedene Techniken zum Malen eingesetzt. Im Laufe der Jahre hat sich auch das Thema stark verändert. Anfangs verwendete er hauptsächlich Ölgemälde, um Landschaften wie die Lüneburger Heide, Dromlin oder seine Heimat Ungarn zu „hervorheben“. Als nächstes folgt eine Phase, die deutlich in Richtung Stillleben tendiert. Es folgte eine „leichte“ Landschaftsmalerei, hauptsächlich Acryl, die vor allem die nahe und ferne Umgebung seines Wohnviertels Dandorf (Helmstedt) zeigte und dann die Bilder aus ganz Europa erweiterte. In den letzten Jahren hat er sich dem aktuellen Maltrend angepasst, die figurative Malerei leicht aufgegeben und zunehmend abstrakte Muster in sein Repertoire aufgenommen. Zunächst war es seiner Leidenschaft für das Konkrete näher. Heute malte er sehr moderne Gemälde, aber auch abstrakte Gemälde. Zu seinen "Produkten" im Marketing-Sinn zählen Aquarelle, Ölbilder und Acrylbilder. Diese Gemälde zeigen Landschaften, Stillleben, aber auch abstrakte oder moderne Selbsterklärungen. Seit 1980 wurden seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, unter anderem in Obersfeld, Leuna, Gardelegen, Straßfurt, Detmold, Höchstadt an der Aisch und Wolfsburg und Umgebung. 3 Marketingbasis „Der Grundgedanke des Marketings ist es, das gesamte Unternehmen am Marktbedarf zu halten.“ 3 Der Markt fungiert als zentrale Plattform. Hier treffen die Angebote des eigenen Unternehmens und der Wettbewerber auf die Kundenbedürfnisse. Damit ein Markt entstehen kann, sind mindestens ein Tauschobjekt (Produkt), ein Lieferant und ein Käufer erforderlich. Bei einem Tausch wird der Preis durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage gebildet. Das heißt, wenn die Nachfrage nach dem auszutauschenden Objekt sehr hoch ist, aber das Angebot des Objekts klein ist, wird der Preis oft höher sein als die Situation, in der das Angebot hoch und die Nachfrage niedrig ist. Wenn ein Bedürfnis entsteht, entwickeln Menschen ein Bedürfnis nach einem Objekt und hoffen, es zu befriedigen. Die menschlichen Bedürfnisse sind sehr vielfältig. Neben den lebenswichtigen natürlichen Grundbedürfnissen der Ernährung gibt es viele weitere Grundbedürfnisse, wie z. B. Gesundheit, Erwerbsarbeit oder Bildung. Bedürfnisse sind „Wünsche, die aus Mangelgefühlen entstehen.“4 Abraham Maslows versuchte mit seiner Bedürfnishierarchie eine Hierarchie aufzubauen. "Diese Pyramide wird oft für gezielte Werbung verwendet. Die Motive der Menschen sollten gefragt und berücksichtigt werden, um letztendlich Waren und Ideen besser verkaufen zu können." 5,6 Da Kunst weder Grundbedürfnisse noch Sicherheitsbedürfnisse befriedigen kann, ist daher die Pyramide des Kunstmarketings wird erst ab der dritten Ebene interessant, weil sie ab dieser Ebene soziale und Ich-Bedürfnisse und Selbstverwirklichung beschreibt. Um Kunden wissen zu lassen, welche Produkte auf dem Markt erhältlich sind, bedarf es einer Kommunikation zwischen Sender (Unternehmen) und Empfänger (Kunde). Der entsprechende Kommunikationsmechanismus wird in den folgenden Abschnitten näher beschrieben. Nachfolgend werden einige grundlegende Marketingbegriffe näher erläutert. Sie werden in den Kontext künstlerischer Themen gestellt. Diese Begriffe werden in einem späteren Analysekapitel noch einmal erwähnt. a) Wettbewerbsanalyse, Marktdefinition und Verbraucheranalyse werden im Folgenden genauer beschrieben. 3.1.1 Wettbewerbsanalyse „Es gibt eine alte Geschichte über vier Bäckereien in einer Straße in Wien. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, platzierte die erste ein Schild neben dem Eingang und bot die besten Backwaren Wiens an. Nein. Die Zwei Bäckereien antworteten mit einem Schild: Österreichs beste Backwaren. Die dritte widerlegte den Vorschlag: die besten Backwaren der Welt. Nichts davon beeindruckte den vierten Bäcker. Hier können Sie die besten Backwaren dieser Straße kaufen. " Read Less