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Personal Branding im Buchmarkt

Wie Autoren zur Marke werden

Written by R. Struckmann

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Communication & Media

Year

2018

Abstract

Bachelorarbeit: Dasbuch-Einschränkungen für Romane Der Duden hat die Suchbegriffe sehr klar definiert: „Ein Buch ist eine bestehende gebundene, gebundene oder ähnliche Seite, mit starkem Einband oder Kartoneinband, und mit unterschiedlichen Größen und Verwendungen“ (Duden, 2018a ). Diese Definition betrifft hauptsächlich das Erscheinungsbild eines Buches. Andererseits bezeichnete Bernd W. Wirtz (2016, S. 265) dieses Buch als das älteste Massenmedium mit hohem kulturellem Anspruch. Tatsächlich gibt es dieses Buch schon seit Jahrhunderten, und die Bedeutung dieses Wortes ist für die meisten Menschen so natürlich wie "Tür" oder "Stuhl". Diese Arbeit schließt elektronische Bücher nicht aus. E-Books sind ebenso enthalten wie taktile Versionen von Hardcover-, Taschen- und Taschenbüchern. In der Buchhandlung gibt es verschiedene Arten von Büchern. Es gibt Sachbücher, Kochbücher, Reiseführer oder Fachliteratur zu verschiedenen Bereichen. Der größte Teil besteht jedoch aus Romanen. (vgl. Wirtz, 2016, S.284) Duden definiert Romane als „Unterhaltungs- und ästhetische Literatur“ (Duden, 2018b). Alle Bücher, die keine Sach- oder Fachbücher sind, werden als Romane bezeichnet. Um einen Rahmen für die Forschungsarbeit zu geben, beschränken sich die Autoren und ihre Arbeiten auf die Literatur 2.2 Personal Branding und Self-Branding Der Begriff Marke hat sich durchgesetzt. Branding hilft, die Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens von den Produkten oder Dienstleistungen anderer Unternehmen zu unterscheiden. Imageaufbau soll das Vertrauen der Menschen in die Qualität und Leistung des Produkts oder der Dienstleistung wecken. (Siehe Fischer, o. J.) Marken werden unbewusst mit bestimmten Attributen, Bildern oder Slogans in Verbindung gebracht. Diese unbewusste Zuschreibung von Merkmalen gilt nicht nur für Produkte oder Dienstleistungen, sondern auch für Verlage und Autoren. Die Marke "Autor" wird normalerweise durch Genre, literarische Qualität, Programm und Buchtitel identifiziert. Umgekehrt kann der Titel eines Buches oft verwendet werden, um den Autor eines Werkes zu identifizieren, wie zum Beispiel der Titel von Pippi Langstrumpf. Dieses Buch bezieht sich nicht nur auf die Eigenschaften eines Kinderbuchs, ein kleines Mädchen mit roten Zöpfen, ein Pferd, einen Affen und ein Lied, sondern auch auf die Autorin Astrid Lindgren (vgl. Schwartz, 2004, S. 21). Die Form der Markenwerbung wird als Personal Brand Promotion bezeichnet. Die Marke basiert auf einer Person. Ähnlich wie Produkte oder Dienstleistungen stehen Individuen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und weisen unterschiedliche Eigenschaften auf. 4 Teilnehmer am Buchmarkt Unterschiedliche Teilnehmer führen Aktivitäten nicht unabhängig voneinander aus, sondern basieren auf gegenseitiger Beobachtung und den daraus resultierenden Erwartungen (White 1981 in Reichert 2017, S. 84). Personal Branding wird nicht nur vom Autor durchgeführt, auch der Verlag nutzt die Marke des Autors als Marketingkonzept. Ebenso die Leser, die durch Empfehlungen und ihr Kaufverhalten die Marke des Autors stärken und unterstützen. In diesem Kapitel werden diese drei Akteursebenen genauer untersucht. Welche Aktivitäten führen einzelne Akteure bewusst oder unbewusst durch, um das Marketing des Autors zu unterstützen und die in diesem Kapitel diskutierte Marke des Autors bekannter zu machen? Die Reproduktion zeigt wieder Akteure auf allen Ebenen. Der Buchhandel wird in dieser Studie vernachlässigt, da die Marketingmaßnahmen für diesen Handel überwiegend von Verlagen gesteuert werden und diese Maßnahmen im Rahmen dieses Beitrags nicht näher betrachtet werden. Das Bewusstsein der Autoren und die zunehmende Aufmerksamkeit für Bestseller haben jedoch auch einige Risiken für den Buchmarkt mit sich gebracht. Anhand einiger Beispiele werden die negativen Auswirkungen von Personal Branding auf Verlage, Leser, Autoren und den gesamten Buchmarkt analysiert. Einige Probleme sind in der Vergangenheit aufgetreten und andere Gefahren sehen nur die Zukunft voraus und sind nicht übermäßig aufgetreten. 4.1 Marketingstrategien der Verlage Schließlich gibt es in Deutschland 1.978 steuerpflichtige Verlage mit einem Umsatz von 4,95 Milliarden Euro (vgl. Statistisches Bundesamt, 2015). Den Verlagen wird oft vorhergesagt, Verlage zu eliminieren, aber noch ist nicht sicher: Aufgrund der kontinuierlichen Umsatzsteigerung in den letzten Jahren können Verlage eine günstige Position auf dem Buchmarkt einnehmen. Dennoch hat die Marktkonzentration der Verlage in den letzten Jahren zugenommen (vgl. Reichert, 2017, S. 87). Verlage unterstützen Werbung, Verkaufsförderung und Marketing in den Bereichen Nachrichten und Öffentlichkeitsarbeit. Diese drei unterschiedlichen Bereiche sind miteinander vermischt und nicht immer eindeutig zu unterscheiden. Beispielsweise können Kommentare aus der Presse für Buchanzeigen verwendet werden. Bestseller sind seit Jahrzehnten für Verlage von besonderem wirtschaftlichen Interesse, obwohl sie nur etwa 5 % des gesamten Buchumsatzes ausmachten. Werbung macht einen Großteil des Werbebudgets aus. Sie soll Entscheidungen informieren, überzeugen und anleiten (vgl. Stockem, 1988, S. 23ff). Verkaufsförderung versucht, durch besondere Anreize die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zu ziehen. Diese Anreize können direkt beim Händler inszeniert werden. Read Less