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Internationalisierung des FC Bayern München

Written by K. Strenge

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Sport and Nutrition

Year

2017

Abstract

Bachelorarbeit: Wirtschaftlicher Blick auf den Profifußball Als Sportunternehmen kann ein Fußballverein als passiver Verbrauchersportdienstleister eingestuft werden. Passiver Sportkonsum bedeutet, dass Verbraucher als Zuschauer passiv an sportlichen Aktivitäten teilnehmen (Zuschauersport), während aktiver Sportkonsum sich auf Sportübungen und damit verbundene Dienstleistungen und Produkte konzentriert (Teilnehmersport).10 Profisport, Benner Der materielle produktorientierte Produktionsschritt Input, Produktionsprozess und Output erklären die Leistungsentwicklung im Profisport. Bei den Inputs ist zwischen internen und externen Produktionsfaktoren zu unterscheiden. Zu den internen Faktoren zählen zunächst Manpower in Form von eingestellten Mitarbeitern (wie Ausbilder oder Führungsteams). Gerade Sportler, die maßgeblichen Einfluss auf den Produktionsprozess und dessen Ergebnisse haben, stellen einen unverzichtbaren internen Faktor dar. Daneben fallen sonstige Betriebsmittel (insbesondere Sportstätten/Stadien), Fremdleistungen (zB Catering) oder Sicherheitsleistungen), finanzielle Mittel und Veranstaltungsrechte an internen Produktionsfaktoren (zB Lizenzen) an. Diese fließen zunächst während des Produktionsprozesses in die Vorkombination des Lieferanten ein, um Leistungspotenziale zu ermitteln. Im Profifußball bedeutet dies, dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) als Veranstalter der Bundesliga Lizenzen vergibt und Spiele ausrichtet, während teilnehmende Sportunternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Training und andere Maßnahmen verbessern. Der Vorproduktionszufluss beinhaltet die endgültige Kombination externer (Produktions-)Faktoren (zweistufige Leistungserstellung). Die externen Produktionsfaktoren des Profisports sind Zuschauer, die Fußballspiele direkt und vor Ort als Konsumentinnen und Konsumenten verfolgen. Durch immaterielle Güter wie Applaus und Jubel trägt sie zudem entscheidend zur typischen Stadionatmosphäre bei und ist damit auch Produzent (Uno-Actu-Prinzip; Prosumer)11. In der finalen Kombination kommt es zu einer gemeinsamen Produktion zwischen den konkurrierenden Sportvereinen, damit der Wettkampf weitergehen kann. Woratschek bezeichnet diese Kombination aus Konkurrenz und notwendiger Kooperation als „Kooperation“ 12 Output, also professionelle Fußballspiele, die an unterschiedliche Kunden verkauft werden. Dazu gehören neben dem Publikum auch Medien, die Senderechte erwerben, Sponsoren, die kommerzielle Nutzungsrechte erwerben, und Vertriebsgesellschaften, die Markenlizenzen erwerben. 2.5 Grundlagen der Internationalisierung Nach Backhaus / Büschken / Voeth lässt sich die Bedeutung des Begriffs Internationalisierung aus zwei Perspektiven erklären. Der Begriff umfasst „die konzeptionelle Dimension der Makroökonomie und die Perspektive der Mikroökonomie“. 39 Im ersten Fall beschreibt Internationalisierung die zunehmende Integration der Weltmärkte und den zunehmenden Austausch von Gütern, Informationen und Kapital. Es ist dem Konzept der Globalisierung sehr nahe. Auf der anderen Seite ist die individuelle wirtschaftliche Perspektive nur für Unternehmen relevant, die ihre Geschäftstätigkeit grenzüberschreitend ausweiten. 40 Das Verständnis des Begriffs Internationalisierung basiert daher im Folgenden auf der Perspektive der Individualökonomie.Da eine marktorientierte Unternehmensführung in diesem Arbeitsprozess besonders relevant ist, fokussieren sich die folgenden Ausführungen speziell auf den Teilbereich des Internationalen Marketings . Als Steuerungsgrundlage kann ein Marketing-Management-Prozess herangezogen werden, der den Anforderungen der Internationalisierung gerecht wird (siehe Anlage 2) Im ersten Schritt wird das externe und interne Umfeld des Unternehmens analysiert, wobei die externe Analyse zunächst eine Betrachtung des globalen Umfelds beinhaltet. Hier hilft die sogenannte PEST-Analyse. Überprüfen Sie daher die politischen und rechtlichen (politischen), wirtschaftlichen (wirtschaftlichen), soziokulturellen (sozialen Kultur) und technologischen (technischen) Faktoren ausländischer Märkte. Analysieren Sie außerdem die Branche und ihre Lieferanten, Kunden und Wettbewerber. Die interne Analyse sollte zunächst die Vor- und Nachteile im Zusammenhang mit den internationalen Aktivitäten des Unternehmens ermitteln, zum Beispiel anhand der SWOT (Strengths-Weaknesses)-Chance-Threat-Analyse.42 Nach Analyse und Prognose sind zunächst die Marketingziele der internationalen Geschäftsaktivitäten zu klären , sowie die Zielinhalte und -ziele Die drei Dimensionen Umfang und Zielzyklus werden um die Dimension Zielbereich erweitert, die die zu erreichenden Ziele, den Grad der Umsetzung, den Zeitpunkt und den Markt definiert. 43 Marketingziele lassen sich in wirtschaftliche und psychologische Ziele unterteilen. Insbesondere der steigende Marktanteil zeigt, dass die relative Stärke und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens am Markt ein wichtiges Ziel der internationalen Aktivitäten ist. Read Less