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Eine empirische Studie zur Arbeitgeberattraktivität im Kontext des Employer Brandings

Dargestellt am Beispiel eines Sportartikelherstellers

Written by Philipp Lichtenberg

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Human Resources

Year

2016

Abstract

Bachelorarbeit: Employer Branding 1998 verwendete Elizabeth Chambers erstmals den Begriff "Talent Battle", um Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt zu beschreiben. Der „Talent War“ beschreibt die Herausforderung von Unternehmen, qualifizierten Nachwuchs („Talent“) zu rekrutieren (Chambers et al., 1998, o. S.). In den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts stieg das Bruttoinlandsprodukt und auch die Zahl der verfügbaren Arbeitskräfte. Seit Ende des 20. Jahrhunderts haben sich deutliche Veränderungen vollzogen: Das BIP steigt weiter (Statistisches Bundesamt 2015, o. S.), aber die Zahl der auf dem Arbeitsmarkt verfügbaren Arbeitskräfte geht zurück (Bundesagentur für Arbeit 2015, S. 5 ff.). ). Es besteht kein Grund zu der Annahme, dass diese Entwicklung stagniert. Zudem wechseln Fachkräfte etwa alle vier Jahre den Arbeitgeber. Damit liegt die Wechselhäufigkeit bei Fachkräften deutlich über dem Bundesdurchschnitt (StepStone 2014, o. S.). Für die Besetzung offener Stellen müssen daher langfristig viele Mitarbeiter rekrutiert werden. Diese Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt waren eine Herausforderung. Die größte Herausforderung, vor der Chambers und andere stehen, ist jedoch. (Chambers et al. 1998, oS) Anwendbar auf den deutschen Arbeitsmarkt (Absolventa, oJ, oS), anwendbar auf globalen Geschäftssinn, multikulturelle Fähigkeiten, Fachkenntnisse, Unternehmergeist und die Fähigkeit, Unternehmen in einem sich schnell wandelnden Markt zu führen -qualifizierte Arbeitnehmer Auch KMU sind sich dieser Veränderung auf dem Arbeitsmarkt bewusst. Diese schaffen zunehmend die gleichen Bedingungen für Arbeitnehmer wie international agierende Unternehmen, sodass der Wettbewerb zwischen den Unternehmen zu einem Kampf um Talente auf dem Arbeitsmarkt geführt hat (Chambers et al., 1998, o. J.). Der Begriff Talent ist zum Synonym für qualifizierte Nachwuchskräfte des Unternehmens geworden. Ulrich nennt drei Begriffe, die Mitarbeiter als Talente bezeichnen (Ulrich 2006, S. 32): „Fähigkeit“, „Engagement“ und „Beitrag“. „Kompetenz“ umfasst die fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten, die Mitarbeiter zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. „Engagement“ beschreibt die Bereitschaft des Mitarbeiters, zu zeigen, wie viel Zeit und Energie der Mitarbeiter für seine Aufgabe aufwenden möchte. „Beitrag“ beschreibt das persönliche Erfolgserlebnis, das Mitarbeiter durch ihre Arbeit erfahren. Es zeigt sich, dass Talente gesuchte Talente auf dem betrieblichen Arbeitsmarkt sind, was den Unternehmen erhebliche Wettbewerbsvorteile bringt. Auch McKinsey, eine Unternehmensberatung, unterstützt die Einschätzung, dass der Wandel des Unternehmens voranschreitet, indem sie zwei unterschiedliche Epochen beschreibt. 2.2 Employer Brand Building in der Sportartikelindustrie Wie im vorigen Kapitel erwähnt, gibt es eine gesellschaftliche Perspektive und eine Sichtweise und Bewertung von gesellschaftlich geteilten Dingen, die als Image bezeichnet wird. Die soziale Perspektive kann aus dem Unternehmen (Firmenimage) oder dem Unternehmen als Arbeitgeber (Arbeitgeberimage) kommen. Darüber hinaus entsteht eine gesellschaftlich geteilte Methode zur Bewertung der Branche. Das Image einer Branche, auch Branchenimage genannt, ist eine Reihe von gesellschaftlichen Assoziationen, die durch persönliche Kognition fest verankert sind (Meffert 1986, o. J.). Industrie bezieht sich auf alle Unternehmen, die eng verwandte Substitute herstellen oder bereitstellen (Porter 1984, S. 27). Die Branchenzugehörigkeit eines Unternehmens kann sich positiv auf die Wahrnehmung des Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber auswirken. Untersuchungen von Burmann et al. „Branchenimage: Auswirkungen auf das Markenimage potenzieller Mitarbeiter“ belegt, dass das Branchenimage einen signifikanten Einfluss auf das Markenimage von Unternehmen hat (Burmann et al. 2007, S. 171). Darüber hinaus wies Teufer darauf hin, dass beispielsweise die Wachstumsaussichten einer Branche die Entscheidungen der Arbeitgeber und damit die Attraktivität von Unternehmensmarken beeinflussen können (Teufer 1999, S. 186). Sollen im Folgenden konkrete Unternehmen diskutiert werden, muss deren Branche im Vorfeld berücksichtigt werden. Ein Major stellt die Sportartikelindustrie dar. Als Teil der Sportindustrie, genauer gesagt der Sportbranche, steht sie im Einklang mit dem gesellschaftlichen Phänomen Sport. Alle sportbezogenen Tätigkeiten mit Bezug zur Wirtschaft werden als Sportabteilungen bezeichnet. Insbesondere die Sportindustrie gliedert sich in drei spezifische Tätigkeitsbereiche, deren Verbrauchertypen unterschiedlich sind. Der private Sportkonsum umfasst den sportbezogenen Konsum aller privaten Haushalte. Dazu gehören beispielsweise Sportdienstleistungen und Sportartikel. Sportmedien-Urheberrechtsaktivitäten umfassen alle Aktivitäten, die Verkäufe durch Sponsoring, Werbung und Medien-Urheberrechtstransaktionen generieren. Diese werden hauptsächlich vom Unternehmen verbraucht. Die durch Investitionen in Sportstätten erzielten Umsätze stammen vom Land (hauptsächlich Kommunen) und den Ausgaben börsennotierter Unternehmen (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 2012, Nr. 1 f.). Jeder der oben genannten drei Tätigkeitsbereiche hat ein für die Sportbranche essenzielles Alleinstellungsmerkmal: Einerseits wird Sport als Produkt betrachtet, dessen Dienstleistungsergebnisse mit Unsicherheiten behaftet sind. Read Less