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Prozessinnovation statt Softwareentwicklung

Auswirkungen von Produktstandardisierung auf die Systemzuverlässigkeit in ERP-Implementierungen

Written by N. Katzorke

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Supply Chain & Logistics

Year

2016

Abstract

Bachelorarbeit: Aktive und passive Unterstützungsmethoden Passive Unterstützung: Beispielszenario: Endbenutzer A verwendet die Anwendung des Lagerverwaltungssystems und stellt fest, dass eine Funktion nicht funktioniert, es wird jedoch eine Fehlermeldung angezeigt. Der Mitarbeiter hat diesen Fehler an die interne IT-Abteilung des Unternehmens gemeldet. Andere Benutzer in der gleichen Rolle wie Benutzer A haben das gleiche Problem. Die IT-Abteilung sammelt diese Fehlermeldung und öffnet ein Ticket im Kundensupportsystem (CSS). Die folgende Abbildung soll die Benutzeroberfläche visualisieren, die zum Erstellen eines Incident-Tickets verwendet wird, um die darin enthaltenen Informationen anzuzeigen. Beschreiben Sie dort das Problem einschließlich der Auswirkungen auf den Geschäftsprozess, vergeben Sie eine Prioritätsbewertung (im Beispiel: niedrig, mittel, hoch oder sehr hoch) und senden Sie es dann an den Support des Softwareanbieters. Die Supportabteilung beginnt mit dem Debugging-Prozess, bei dem der Code vom Entwickler überprüft und korrigiert wird. Der Entwickler implementiert die Klassifizierung (Korrektur) im Produktivsystem des Kunden. Im besten Fall behebt dieser Kommentar den Fehler und stellt die Funktionsfähigkeit wieder sicher. Ziel des proaktiven Supports ist es, Probleme zu lösen, bevor sie entstehen. Analysieren Sie mögliche Fehler, damit frühzeitig geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Im Folgenden werden wirksame Methoden zu Beginn des Bereitstellungsprozesses erläutert und bewertet. Diese kommen bereits in der Blueprint-Phase ins Spiel, um in Zukunft reaktiven Support zu ermöglichen, insbesondere um Upgrades zu vermeiden. Die folgende Grafik soll die Methodik und den langfristigen Zyklus verdeutlichen, den die SAP SE aktiv unterstützt, in der Regel beginnend mit dem Innovation Control Center (ICC). Softwarehersteller, insbesondere kommerzielle Software, müssen jetzt proaktiven Support leisten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Manche Unternehmen bieten sogar Support als einzigen Service an, der jedoch gegenüber den Entwicklern entsprechender Software offensichtliche Nachteile hat. Die folgenden Methoden zur proaktiven Unterstützung des Systems beziehen sich auf Produkte der SAP SE, sind jedoch in ähnlichen Unternehmen mit ähnlichen Versionen (z. B. Oracle) zu finden. 4.1 Innovation Control Center (ICC)-Building SAP ICC ist die erste chronologisch proaktive Unterstützungsmethode im Lieferprozess. Das übergeordnete Ziel von ICC sind die IT-Kosten. 1. Innovation Discovery Der erste Schritt besteht darin, durch verschiedene Seminare (Seminare) innovative Potenziale zu entdecken und zu schaffen. Es geht darum, den Kunden zu kennen und umgekehrt. Üblicherweise wird versucht, die Geschäftsstrategie des Kunden zu analysieren und die Ziele des Kunden aufzuzeichnen. Darüber hinaus wurde eine sogenannte Solution Roadmap erstellt, die einen Plan für einen kundenorientierten und zukunftsorientierten Anwendungsweg darstellt. Bestimmen Sie, welche Basisfunktionen/Basislösungen benötigt werden (z. B. EWM, HCM, CRM). Zudem steht die Technologieplattform, die Datenbank im engeren Sinne, fest. Verwenden Sie die SAP-Methode ICC, um Kunden die In-Memory-Datenbank SAP HANA zu empfehlen. Zu guter Letzt wurde diskutiert, welche UX-Strategie man riskieren sollte. 2. Innovationsbeschleunigung Ziel ist es, die Umsetzung zu beschleunigen und die „Time-to-Value-Realisation“ zu verkürzen. Die Wertrealisierungszeit beschreibt den Zeitraum zwischen der Nachfrage nach einem bestimmten Mehrwert und der ersten Lieferung dieses Mehrwerts. Mehrwert bedeutet in diesem Fall das gewünschte Unternehmensziel. Dieses Ziel kann quantifizierbar oder abstrakt sein. Ein weiteres Ziel dieser Phase ist es, die IT-Kosten während der Implementierung und des Betriebs zu reduzieren. In dieser Phase wird eine Lösungsarchitektur basierend auf den Geschäftsanforderungen erstellt. SAP empfiehlt Best Practices für die Durchführung dieses Vorgangs. Es geht darum, die Geschäftsprozesse der Kunden anzupassen und zu verbessern. SAP bietet über Jahrzehnte gewachsenes Know-how. Die Optimierung des Geschäftsprozesses des Kunden hat zwei Vorteile: 1. Wirtschaftlichen Nutzen für den Kunden durch Produktivitätssteigerung 2. Reduzierung der Entwicklung von IT-Lösungen Durch diese Prozessoptimierung des „besten“ einheitlichen Prozesses werden fast keine Kunden benötigt. Der Code wird entwickelt . Die Lösung ist so nah wie möglich am Standard. Der Grund für dieses Konzept ist folgender: Kundencode (neuer Code) ist besonders fehleranfällig, da er sich im Geschäftsalltag nicht oder kaum bewährt hat. Produktmängel sind keine Seltenheit, und es braucht entsprechend viel Zeit und Geld, um sie zu beheben und den richtigen Support aufrechtzuerhalten. Im Laufe der Jahre hat sich der Standardcode in der täglichen Geschäftswelt mit mehreren Kunden und regelmäßigen Verbesserungen bewährt, offensichtlich weniger anfällig für größere Fehler, da diese möglicherweise entdeckt wurden. Da jedes Unternehmen unabhängig operiert, versuchen wir, den Kernprozess unverändert zu lassen. Read Less