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Corporate Social Responsibility als Instrument der identitätsbasierten Markenkommunikation im Zuschauersport

Written by David Hauschild

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Communication & Media

Year

2015

Abstract

Bachelorarbeit:Theoretische Grundlagen identitätsbasierter Markenkommunikation Der Begriff „Marke“ kann aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet und entsprechend unterschiedlich definiert werden. Dabei kann unterschieden werden zwischen der Benutzung von Marken als gewerblichen Schutzrechten 3. Kennzeichnung von Produkten (beschrieben von Hans Domizlaff4 zu Beginn des 20. Jahrhunderts) und den modernen Methoden von Meffert und Burmann. Angesichts ihrer dominanten Stellung in der deutschsprachigen Marketingliteratur ist hier dem Verständnis von Meffert und Burmann zu folgen, die den Begriff Marke wie folgt definieren: Grundbedürfnisse Andere Interessenkombinationen sind aus Sicht der jeweiligen Zielgruppen unterschiedlich.“ „Ein Teil moderner Unternehmensführung ist für den Geschäftserfolg unabdingbar. Aufgrund der Vielfalt der angebotenen Produkte und des immer größer werdenden Informationsangebots, das das Internet den Kunden zur Verfügung stellt, ist es unabdingbar, sich vom Wettbewerb abzuheben. In weiteren Kursen dieses Kapitels werden die Komponenten identitätsbasierter Markenführung und die daraus resultierende Markenkommunikation sowie deren Instrumente und Maßnahmen näher beleuchtet. Die Markenevolution wird nur bedingt diskutiert, da dieser Bereich der Markenführung derzeit irrelevant ist, aber aufgrund der rasanten Entwicklung des Publikumssportmarktes können mittelfristige Veränderungen notwendig werden. Auf den gesamten Prozess des identitätsbasierten Brandings wurde jedoch nicht näher eingegangen, da der Fokus dieser Arbeit auf dem Kommunikationsbereich und der Identität als dessen Fundament liegt. Weitere Informationen zum Thema Markenarchitektur, Budgetierung und Markensteuerung finden Sie im Vergleich-Burmann, C. / Halaszovich, T. / Hemmann, F. 2.1 Identität als Basis der Markenführung Unter dem Begriff Markenführung werden Struktur und Berücksichtigung von die marke Die Gesamtsteuerung der 7 identitätsbasierten Markenführungsmethode erweitert den einseitigen Ansatz aus der Outside-in-Perspektive um die Außenwahrnehmung der Marke durch potenzielle Kunden (Markenimage) einschließlich einer Innenperspektive. Die Inside-Out-Ansicht betrachtet das Selbstverständnis der Marke aus der Perspektive der internen Zielgruppe (Markenidentität). 3 Corporate Social Responsibility Im Jahr 1713 rief Johann Carl von Carlowitz zum schonenden Umgang mit den Waldressourcen auf und prägte damit den Begriff der Nachhaltigkeit. 54 Dies zeigt deutlich, dass dies ein Problem vor und während des Industriezeitalters ist. Das Bewusstsein der Öffentlichkeit für gesellschaftliche Verantwortung und nachhaltige Entwicklung und damit auch das Bewusstsein von markenführenden Unternehmen hat sich in den letzten Jahren jedoch noch einmal deutlich weiterentwickelt. Dies zeigt nicht nur das Nachhaltigkeitsrating 55, mit dem Sustainalytics die Nachhaltigkeitsleistung des deutschen DAX30-Unternehmens überprüft hat, sondern zeigt auch das Verhalten vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen. Dies ist jedoch kein Zufall, sondern lässt sich auf die Globalisierung und das Fehlen von Ländern zurückführen. Vor allem aber im Hinblick auf die technologische Entwicklung und die führende Rolle des Internets als Informationsquelle und die daraus resultierende Transparenz. Dadurch können sich Konsumenten nun mehr über die führenden Organisationen der Marke, deren Produkte und Arbeitsprozesse informieren und auf dieser Basis auf unterschiedlichen Ebenen mit ihnen kommunizieren. Entsprechend steigt auch der Grad an Nachhaltigkeit, den die Organisation gewährleisten muss. 3.1 Definitionsteilung Als erster Teilbereich dieser Arbeit beinhaltet auch die identitätsbasierte Markenkommunikation das Problem, dass es in der wissenschaftlichen Literatur keine einheitliche Definition gibt. Die von der Europäischen Kommission aufgestellten Begriffsdefinitionen werden jedoch weitgehend akzeptiert und vielfach zitiert. Die Europäische Kommission beschrieb Corporate Social Responsibility (CSR) als „ein Konzept, das als Grundlage für Unternehmen dient, freiwillig soziale und ökologische Belange in ihre Aktivitäten und Interaktionen mit Stakeholdern einzubeziehen“ und bezeichnet es weiterhin als „Unternehmensverantwortung“ gegenüber der Gesellschaft. Beeinflussen. Die internen Kernbereiche von CSR beschreiben hauptsächlich die Bereiche sozialer und ökologischer Verantwortung, vernachlässigen aber nicht die ökonomische Verantwortung. Die Kernaufgaben der Corporate Social Responsibility legen im Wesentlichen die Bedingungen für die Wirtschaftlichkeit fest. Erst im weiteren Prozessverlauf kann die wertschöpfende Nutzung ermittelt werden. Daher ist darauf hinzuweisen, dass der Schwerpunkt dieses Themas auf freiwilligen Verpflichtungen gegenüber Umwelt und Menschen liegt, die über das Gesetz hinausgehen. 58 Es wurde daher im Grundgedanken mit der im Folgenden von Meffert und Berman beschriebenen identitätsbasierten Markenführung in Verbindung gebracht. Read Less