Add Thesis

Die Bedeutung des Corporate Designs im Destinationsmanagement

Eine Analyse am Bespiel der Destination „Hartz“

Written by Lena Fricke

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Communication & Media

Year

2013

Abstract

Bachelorarbeit: Destinationsmanagement und Marketing In diesem Kapitel untersuchen wir Destinationen und die Aufgaben, Ziele und Herausforderungen des Destinationsmanagements. Als wichtiger Teil des Managements spielt das Marketing in dieser Arbeit eine besondere Rolle, daher wird darauf näher eingegangen. Schließlich wird das Branding aus Kapitel 2 als mögliches Marketinginstrument auf die Destination angewendet. 3.1 Die Destination als konkurrierende Einheit und die Rolle der Tourismusorganisationen Nach Biges Definition ist eine Destination „der geografische Raum (Ort, Region, kleines Dorf), der von jedem Gast (oder Kundensegment) als touristische Destination ausgewählt wird“. Beinhaltet die für die Beherbergung notwendigen Einrichtungen (Übernachtung, Verpflegung, Unterhaltung) und ist damit strategisch führend im Incoming-Tourismus (Bieger 2008, S. 56). Die Grösse der Destination richtet sich laut Bieger nach der Landschaft und den Bedürfnissen der Sie kann von der Größe des Resorts bis hin zum gesamten Kontinent reichen (Bieger 2008, S. 56). Reisende sind heute informierter, gebildeter, erfahrener und haben höhere Urlaubserwartungen Globalisierung und verbesserte Transport-, Kommunikations- und Informationsangebote. Diese Entwicklungen haben zu einem verstärkten Wettbewerb zwischen den Destinationen geführt und wirken sich auf die Wahl von Marketingstrategien aus, die in Abschnitt 3.4 näher erläutert werden (Kozak; Baloglu 2011, S. 3) )." Bei der Inanspruchnahme verschiedener Leistungselemente (z. B. Transport, Essen) unterscheiden Kunden in der Regel nicht zwischen verschiedenen Unternehmen, sondern ordnen die Leistung und deren Qualität der gesamten Destination zu. „(Bieger 2008, S. 58). Das Produkt der Destination ist also wie die Größe und kann auch aus Sicht des Kunden definiert werden. Die Destination muss also alle Leistungen in der Servicekette in einem Kunden bündeln und verkaufen (Bieger 2008, S. 58). Diese Aufgabe wird von einer Tourismusorganisation wahrgenommen. Als Destination des Unternehmens und des touristischen Produkts selbst verlangt die Tourismusorganisation von der Tourismusorganisation, die in Punkt 3.2 aufgeführten Funktionen und Aufgaben wahrzunehmen (Bieger 2008, S. 64) Das Ergebnis ist ein umfassendes Multi-Service-Produkt für Touristen Es gibt Tourismusorganisationen auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene (Bieger 2008, S. 73). durchgeführt werden, hängen von den Operationen auf dieser Ebene ab Lokale und Die regionale Ebene ist für diese Arbeit wichtig. 3.2 Aufgaben und Ziele des Destinationsmanagements Genossenschaftliche Tourismusorganisationen haben vier Hauptfunktionen: Planungsfunktion, Angebotsfunktion, Nutzenvertretungsfunktion und Marketingfunktion. Aus diesen vier Funktionen lassen sich folgende konkrete Aufgaben ableiten: Im Planungszeitraum müssen das Leitbild sowie die Unternehmens- und Wettbewerbsstrategie definiert werden. Die Erbringung von Funktionen umfasst beispielsweise den Betrieb eines Tourismus-Informationszentrums, die Entwicklung von touristischen Produkten, die Gästebetreuung und Unterhaltung sowie die Veranstaltungsorganisation. Formulierung von Marketingstrategien, Marktforschung, aktiver Vertrieb, Markenführung und Imagewerbung. Auf diese Funktion wird in Punkt 3.5 näher eingegangen. Die Interessenvertretung dient der Information der Öffentlichkeit, der touristischen Sensibilisierung und der politischen Interessenvertretung für bestimmte Produkte (Bieger 2008, S. 67f.). Die Wahrnehmung dieser Funktionen und Aufgaben dient der Zielerreichung. Die klassischen Ziele des Destinationsmanagements sind beispielsweise die Steigerung der Gästezahl, die Schaffung eines positiven Destinationsimages (Kozak; Baloglu 2011, S. 81), das Erreichen von Wettbewerbsfähigkeit und die Verbesserung der Servicequalität und damit die Steigerung der Kundenzufriedenheit (Kozak; Baloglu 2011, S.140f .) 3.3 Herausforderungen und Besonderheiten im Destinationsmanagement Destination kann als Unternehmen mit besonderen Anforderungen und Voraussetzungen betrachtet werden. Die Doppelfunktion von Tourismusorganisationen Tourismusorganisationen sind einerseits für die Organisation, das Management und den Erfolg ihres eigenen Unternehmens verantwortlich, übernehmen aber auch folgende Hauptaufgaben: die Vermarktung der gesamten Destination. Es wird empfohlen, die Tourismusorganisation als Non-Profit-Organisation zu betreiben, um Interessenkonflikte zwischen dem wirtschaftlichen Erfolg des eigenen Unternehmens und dem wirtschaftlichen Erfolg der gesamten Destination zu vermeiden. Zudem sind Tourismusorganisationen auf die Kooperation lokaler Leistungsträger angewiesen, die durch Interessenkonflikte negativ beeinflusst werden können (Bieger 2008, S. 97). Das Ziel ist unklar und schwer zu messen: Als Non-Profit-Organisation kann die Tourismusorganisation weder durch ihre Arbeit belohnt werden noch einen Mehrwert bringen. Es ist schwierig, den Erfolg der in Kapitel 3.2 erwähnten Mission der Tourismusorganisation zu messen. Dieses Problem macht es schwierig, die Existenz von Tourismusorganisationen gegenüber der Öffentlichkeit zu legitimieren. Read Less