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Neue Geschäftsfelder für Fußball-Bundesligisten

Chancen und Risiken der Diversifikation durch eSport

Written by N. A. Freyer

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Sport and Nutrition

Year

2017

Abstract

Bachelorarbeit: In diesem Abschnitt werden die theoretischen Grundlagen der Folgearbeiten beschrieben. Dabei wird häufig das theoretische Modell des Dienstleistungsunternehmens verwendet. Der Grund liegt in den Serviceeigenschaften des Attributs "Fußball". Daher eignen sich die Unwesentlichkeit, die Mehrstufigkeit des Produktionsprozesses, die Einbindung externer Faktoren und die Unsicherheit der Ergebnisse auch für Fußballspiele. Daher werden Fußballvereine als Anbieter von Fußballspielen am ehesten Dienstleistungsunternehmen zugeordnet. 8 Zu beachten ist auch, dass die Begriffe Fußballverein und Fußballverein in der aktuellen Arbeit synonym sind, d. h. alle Profifußballvereine – unabhängig von ihrer Rechtsform – meinen. Darüber hinaus umfassen die Begriffe „Bundesligavereine" und „Bundesligavereine" alle Vereine der 1. Bundesliga. Sofern sie nicht ausdrücklich 2. ) Tun, tun, handeln). 10Langenscheidt Fremdwörterbuch drückt Vielfalt, Vielfalt und Wandel synonym aus und definiert die ökonomische Bedeutung des Begriffs als „Ausweitung des Leistungs- oder Güterspektrums zur Risikostreuung“. 11 Diese Bedeutung hat ihre eigene Bedeutung. Der aus den USA stammende englische Begriff „Diversifikation“ wurde Mitte der 1950er Jahre als „Politik, die den gezielten Ausbau der betrieblichen Servicepläne markiert“ etabliert, Ansoff, Diversifikation ist für ihn eine Chance für unternehmerisches Wachstum. 13 Seine Produkt-Markt-Matrix enthält vier verschiedene Wachstumsstrategien, die sich durch die Veränderung der Produkt-Markt-Struktur unterscheiden (siehe Abbildung 1). Die letzte der vier Strategien ist die Diversifikationsstrategie. , Dies ist das neue Produkt des Unternehmens, das sich auf neue Märkte konzentriert. Wenn andere Strategien nicht mehr ausreichen, um dem steigenden Wettbewerbsdruck standzuhalten, neigen Unternehmen zur Diversifizierung. 14 Darüber hinaus ist Diversifikation auch die gravierendste Strategie für strukturelle Veränderungen in Unternehmen, da die meisten von ihnen neue Fähigkeiten, Technologien und Einrichtungen erfordern. Dieser Ansatz von Ansoff sieht Diversifikation als Wachstumsstrategie für Unternehmen, die durch neue Produkte in neuen Märkten neue Geschäftsgrundlagen schaffen. 2.1.4 Diversifizierung von Fußballvereinen Fußballvereine wurden ursprünglich als ein einziges Produktunternehmen klassifiziert und ihre Einnahmen 33 stammen hauptsächlich aus ihrem Kerngeschäft. 34 Das Kerngeschäft umfasst alle Aktivitäten rund um den Betrieb von professionellen Mannschaftsspielen. Diese Einnahmequellen stellen den wirtschaftlichen Erfolg von Fußballvereinen dar, die mehr oder weniger vom sportlichen Erfolg der Mannschaft abhängig sind. Daher ist davon auszugehen, dass bei Nichterfolg des Sports die Einnahmen aus dem Stadionbesuch reduziert werden. Dies wirkt sich beispielsweise negativ auf das Marketinggeschäft und die Attraktivität von Sponsoren aus. Daher spricht man oft von der Interdependenz zwischen wirtschaftlichem und sportlichem Erfolg. Eine Studie von 35 Erning zeigte, dass ein Platz in der Liga positiv mit der Wirtschaftskraft von Fußballvereinen korreliert und bestätigt diese Hypothese. 36 Auf dieser Grundlage besteht eines der Ziele der Fußballvereine darin, die unvorhergesehene Abhängigkeit vom sportlichen Erfolg loszuwerden, um eine stabile wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erreichen. 37 In anderen Wirtschaftszweigen lässt sich eine Konzentrationstendenz des Kerngeschäfts feststellen: Aufgrund der Risiken des Kerngeschäfts ist der Einstieg in ein diversifiziertes neues Geschäftsfeld für Fußballvereine attraktiv. Laut Klimer haben englische Fußballvereine ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Die Diversifizierungsbemühungen waren zunächst ambitionierter als die deutschen Fußballvereine. Dabei weiteten sie ihre Geschäftstätigkeit auf die Freizeitbranche, Hotellerie und Gastronomie, Finanzdienstleistungsbranche sowie Sport- und Medienbranche aus. 39 In der Folge begannen deutsche Fußballvereine auch in andere Geschäftsfelder als den Fußball einzusteigen. Zu Beginn dieses Jahrhunderts war die Dortmunder Mannschaft in verschiedenen sportbezogenen Geschäftsfeldern tätig. Sie versuchten beispielsweise, eine eigene Sportartikelmarke zu etablieren und eine Internetagentur zu gründen. 40 Weitere diversifizierte Aktivitäten, die Fußballvereine umgesetzt haben, sind beispielsweise der Betrieb von Profimannschaften in anderen Sportarten, eigene Museen oder eigene Stadien. 41 Entsprechend der Nähe zu den Kernprodukten des Fußballgeschäfts werden auch diese Diversifikationen je nach Richtung in horizontale, vertikale und horizontale Diversifikationen unterteilt. Der Vorteil des Geschäftsfeldes „Fußball-Remote“ besteht darin, dass es Synergieeffekte nutzen kann und der Vorteil des Geschäftsfeldes „Fußball-Remote“ weitgehend unabhängig vom sportlichen Erfolg ist. 42Karlowitsch43 Daher waren bisherige Versuche, Fußballvereine zu diversifizieren, nicht besonders erfolgreich. Auf diese Weise werden Einnahmen „weg vom Fußball“ generiert, die mit sportlichen Erfolgen nichts zu tun haben. Read Less