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Bedarfsanalyse für einen erlebnispädagogischen Outdoorkurs des roots e.V. zur Kompetenzentwicklung und als Orientierungshilfe für Jugendliche und junge Erwachsene

Written by M. Endres

Paper category

Master Thesis

Subject

Pedagogy

Year

2016

Abstract

Masterarbeit: Theoretischer Hintergrund und bestehende Vorschläge In den folgenden Kapiteln werden vorläufige Definitionen einzelner theoretischer Begriffe eingeführt und bestehende Vorschläge vorgestellt, die darauf abzielen, die Entwicklung von Fähigkeiten zu fördern und als die wichtigsten Aspekte und gezielte Hilfe für grundlegende Begriffe dienen – einschließlich ihres Hintergrunds und mit Hilfe verschiedener Autoren diskutiert und geklärt. Verwenden Sie hauptsächlich Psychologie, Pädagogik und Bildungspolitik für die folgenden Teile literarischer Werke. „Allerdings wäre es falsch, auf ein einheitliches Verständnis zu hoffen und allgemein verbindliche Charakterisierungs- und Messmethoden abzuwarten. Zudem ist das mit diesem Begriff bezeichnete Phänomen zu komplex und das Bedeutungsfeld zu vielfältig“ (Erpenbeck et al.) ., 2007 , S.XVII) Allgemeine Definition des Fähigkeitsbegriffs. Der Ursprung des Wortes ist im Lateinischen: "competere", was so viel bedeutet wie sich treffen, zusammenkommen, zusammenkommen. Es beschreibt die Tatsache, dass zwei zuvor getrennte Aspekte plötzlich zusammenkommen. In der Literatur gibt es viele unterschiedliche Definitionen aus Politik, Kommunikation, Psychologie und anderen Disziplinen und Lehrmethoden. Der Vergleich der Beiträge verschiedener Autoren offenbart ein komplexes und oft umstrittenes Verständnis des Begriffs. Ein Grund für diese Meinungsverschiedenheit mag die weit verbreitete Verwendung des Wortes Kompetenz sein – Engruber sprach sogar von der „Nutzung der Inflation“ (Enggruber / Bleck, 2005, S. 4) und deren ständigen Verwendung in der Alltagssprache und im beruflichen Umfeld Begriff. (vgl. Enggruber / Bleck, 2005, S.4) Der Kompetenzbegriff geht "weit über die technische Ausbildung hinaus" (Erpenbeck / Heyse, 2007, S.96), kann also als umfassend und wandelbar bezeichnet werden (vgl. Enggruber / Bleck , 2005 Um ein einheitliches Verständnis zu erreichen, sollten die relevanten Aspekte des Kompetenzkonzepts anhand der jeweiligen Autorendefinition näher erläutert und anschließend die für die Arbeit dieses Artikels wichtigen Merkmale des Kompetenzkonzepts zusammengefasst werden Kompetenz stellt in der Regel das Schlüsselprodukt dar. Der Einzelne soll in der Lage sein, „in privaten, beruflichen und sozialen Situationen selbstständig zu handeln“ (Dehnbostel, 2008, S. 50) und ihm helfen, die Komplexität und Chancen der heutigen Risikogesellschaft zu bewältigen (vgl. Erpenbeck et al.), 2007, S. 50 XX Seite). 2.1.2 Kompetenzentwicklung Im Folgenden wird erläutert, wie Fähigkeiten verbessert und entwickelt werden können. Basierend auf Gillens Beitrag wurde das Thema unter Beteiligung anderer Autoren behandelt. Gill listet sechs Leitlinien zum Kapazitätsaufbau auf, die in der aktuellen Literatur sehr wichtig sind. Dazu gehören Themenbezüge, Interaktionsbezüge, Kooperationsbezüge, Entwicklungsbezüge, Erfahrungsbezüge und Reflexionsbezüge. (Vgl. Gillen, 2007, S.150) Da Kompetenz fachbezogen ist, kann sie nicht getrennt vom Fach behandelt werden (2.1.1, S. 5), und die Kompetenzentwicklung kann nicht fachunabhängig erfolgen . Das Aktionspotential einer Person hängt daher von der individuellen Handlungsfähigkeit – Fähigkeit und Bereitschaft – ab. (Vgl. Gillen, 2007, S.150) Als weiteres Leitkriterium bezeichnete Gillen Interaktion, da Kompetenz durch die Interaktion eines Individuums mit seiner Umwelt demonstriert wird. Kompetenz wird in konkreten Handlungssituationen sichtbar und wird durch das Reagieren auf diese Situationen weiterentwickelt. (Vgl. Gillen, 2007, S.150) Das vierte Schlüsselkriterium ist die Kooperation mit anderen. Die zwischenmenschliche Beziehung selbst und der kontextuelle Rahmen dieser Kommunikationsprozesse wirken sich auf die Kompetenzentwicklung aus. (vgl. Gillen, 2007, S.150) Neben der eigenen Selbsteinschätzung hilft auch die Bewertung anderer, dem eigenen Selbstbild entgegenzuwirken, sich selbst richtig einzuschätzen und realistische Aussagen über die persönliche Begegnung und Entwicklung zu machen . (vgl. Erpenbeck / Heyse, 2007, S.98) (vgl. Gillen, 2007, S.160) Kompetenzentwicklung erfolgt entwicklungsbezogen, durch kontinuierliche Erweiterung und Veränderung im gesamten Leben und in allen Lebensphasen (vgl Dehnbostel, 2008, 50) (vgl. Gillen, 2007, 150). Munz et al. beschreiben Lernfähigkeit als Voraussetzung für die Fähigkeitsentwicklung (vgl. Munz et al., 2012, S. 144). Das Konzept des lebenslangen Lernens unterscheidet drei Formen des Lernens: Formales Lernen beschreibt das klassische Verständnis von Lernen , es tritt normalerweise in Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen auf. Ziel ist es, erworbene Kenntnisse, Qualifikationen und Fähigkeiten durch die Konstruktion von „Lernzielen, Lernzeiten oder Lernhilfen“ (Kommission der Europäischen Gemeinschaften, 2001, S. 33) zu bescheinigen. Diese Form des Lernens wird teilweise heftig kritisiert wegen der Gefahr, dass „Informationen nicht verstanden werden oder Lernende motiviert sind, weil die Bedeutung bestimmter Lernbereiche nicht klar ist“ (Gärtner/Müller, 2004, S.125). Nicht formales Lernen bezieht sich auf das Lernen innerhalb einer organisierten Struktur, aber außerhalb traditioneller Bildungseinrichtungen. Read Less