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eSport und Olympia – Ein Widerspruch?

Analyse der Umsetzbarkeit von eSport in sportlichen Großveranstaltungen im Rahmen der Olympischen Spiele

Written by Jannik Christoph

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Sport and Nutrition

Year

2018

Abstract

Bachelorarbeit: Einführung in E-Sport-Themen Dieses Kapitel skizziert die verschiedenen Themenbereiche des E-Sports. Am Anfang stand die Definition des Wortes Sport in direktem Zusammenhang mit E-Sport. Anschließend widmet sich dieses Kapitel den grundlegenden Inhalten des Begriffs E-Sport. Es enthält die Definition und grobe Entwicklung des Ist-Zustandes. Im nächsten Abschnitt werden die Marktbedingungen und ihre potenzielle Zukunft untersucht. Schließlich, mit Hilfe von Vorkenntnissen, E-Sport und Sport in einen Kontext setzen. Ziel ist es herauszufinden, inwieweit der Begriff als offizieller Sport bezeichnet werden kann und welche Kriterien erfüllt sein müssen, um in den DOSB aufgenommen zu werden. 2.1 Die terminologische Grundlage des Sportbegriffs Der Begriff E-Sport ist eine Verdichtung der Beschreibung des elektronischen Sports (Breuer 2011, S. 4). Um das Wort E-Sport klar zu beschreiben, sollte in diesem Kapitel daher zunächst die Definition des Wortes Sport genauer untersucht werden. Laut DOSB gliedert sich dieses Verfahren in allgemeinere Teile und spezifischere Merkmale hinsichtlich der Definition des Sportbegriffs. Ausgestattet mit Kenntnissen dieser beiden Themenbereiche kann in Kapitel 2.4 abschließend diskutiert werden (Klingebiel 2017, oS), ob E-Sport wirklich (kein) ein von verschiedenen Sprachen und Kulturen beeinflusster Sport ist. Seit dem 20. Jahrhundert ist der Begriff „Sport“ nicht eindeutig definiert. Dieser Begriff hat sich aus dem alltäglichen Gebrauch heraus entwickelt und hat sich im Laufe der Zeit aus vielen gesellschaftlichen Richtungen wie der Wirtschaft oder der Politik entwickelt (Röthig 1992, S. 420). Dieses Wort kommt ursprünglich vom lateinischen Verb "deportare", was übersetzt "mitnehmen" bedeutet, aber auch "Spaß haben". Im Französischen des späten Mittelalters bedeutete das Wort volkstümliche Unterhaltung und höfischen Zeitvertreib. Aus diesem Grund wurde dieses Verb in der Frührenaissance im Neuenglischen als „Vergnügen“ verwendet. Sport wurde Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem wissenschaftlichen Begriff und muss daher klar definiert werden. Von da an sollte zwischen allgemeinem Sprachgebrauch und sportwissenschaftlicher Terminologie unterschieden werden. Eine eindeutige Entscheidung ist noch nicht gefallen, daher gibt es viele unterschiedliche Definitionen von Sport (Schnabel / Thieß 1993a, S. 764). Zudem behaupteten Holzhäuser, Bagger und Schenk noch 2016, die genannten Quellen von 1993 zitiert zu haben. 2.1.2 Die Sportbeschreibung nach DOSB-Standards Die Definition von Sportarten aus den unterschiedlichsten Bereichen zeigt noch einmal deutlich, dass es keine eindeutige Beschreibung des Begriffs „Sport“ gibt, die für alle Bereiche gilt. Daher stellen sich immer mehr Fragen, wie der deutsche Sportverband mit diesem Thema umgehen wird. Das deutsche Sportsystem ist gemeinnützig, und das Wichtigste ist das Recht auf Selbstbestimmung, also Autonomie (Bundestag 2017, S. 5). Unter Hinweis auf den Grundsatz der Vereinigungsfreiheit in Art. 9 Abs. 1 GG versammeln sich Sportler außerhalb von Vereinen und Verbänden. Der Deutsche Olympische Sportbund (Holzhäu-ser / Bagger / Schenk 2016, S. 94) verfolgt eine strukturierte „bottom-up“-Struktur. Der eingetragene Verein mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein 2006 vom Deutschen Sportbund und dem Nationalen Olympischen Komitee gegründeter Dachverband (DOSB 2017a, o. J.). Der DOSB beschrieb auf seiner Homepage den von Röthig bereits erwähnten Kommentar, dass die Vielfalt des Sportbegriffs nicht eindeutig zu definieren sei. Sie veröffentlicht daher nur die Richtlinien zur Verbandszulassung (DOSB 2017.b, o.S.). Diese sportlichen Voraussetzungen sollen erfüllt und dem DOSB Dienstleistungen zur Definition der eigenen Zuständigkeit erbracht werden (Bundestag 2017, S. 7). Die Zulassungsregeln gliedern sich in drei Teile: „Die Ausübung dieser Sportart muss als Ziel jeder Person, die diese Sportart ausübt, eine eigene, entscheidende sportliche Betätigung haben. .]. -dies Der Sport muss die Einhaltung ethischer Werte wie Fairplay, Chancengleichheit, persönliche Unverletzlichkeit und Partnerschaft durch Regeln und/oder Systeme des Wettbewerbs und der Klasseneinteilung sicherstellen. Dies gilt insbesondere nicht für Wettbewerbsverhalten, das ausschließlich zum Zwecke des materiellen Gewinns oder bei Einhaltung der festgelegten Regeln handelt es sich um tatsächliche oder simulierte Körperverletzungen.“ (DOSB 2017.b, oS) Aus den aufgeführten Richtlinien lassen sich mehrere Kernelemente ableiten. Read Less