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Venture Capital Finanzierung

Vom Fonds zum Exit

Written by Christoph Kattenfeld

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Entrepreneurship

Year

2000

Abstract

Bachelorarbeit: Venture Capital Eine besondere Form der Beteiligungsfinanzierung ist in diesem Artikel besonders wichtig: die sogenannte „Risikoinvestitionsfinanzierung“. Dies ist die Versorgung von Unternehmen mit verantwortungsvollem Eigenkapital. In der Literatur reichen die Versuche, diesen Begriff zu definieren, von Wagniskapital über Wagniskapital bis hin zu Wagniskapital. Diese Begriffe dokumentieren nur den historischen Prozess der Auseinandersetzung mit diesem Thema, denn die Idee von Venture Capital ist sehr alt. Grüner/Bur13 behaupteten sogar, dass diese Form der Finanzierung auf Isabella, Königin von Kastilien, zurückzuführen sei, als sie Christoph Kolumbus Gelder und Schiffe zur Verfügung stellte, damit seine „Innovation“ eine westliche Route nach Indien finden konnte. In den letzten Jahren wird auch im deutschsprachigen Raum der neutralere Begriff „Venture Investment“ verwendet. Damit ist nicht der negative Begriff „Risiko“ – die Kapitalbindung – gemeint, es ist auch sinnvoll, diese Finanzierungsform als „Opportunitätskapital“ zu deklarieren. 14 Das Unternehmen hat die einzigartige Möglichkeit, durch diese Art der Finanzierung Wachstum zu generieren und sogar zu bestehen. 15 Darüber hinaus ist der Venture Capital-Geber aktiver Partner 16 Betreuung und Kontrolle des Managements. 17 Anleger Andererseits steigen die Risiken, weil viele Unternehmen scheitern, der Rest aber – aufgrund eines ausgewogenen Portfolios – überdurchschnittliche Gesamtrenditen erwirtschaften. 18 Daher sollte die folgende Definition von Kellys Begriff Venture Capital als Leitfaden für diese Arbeit verwendet werden: 3 Venture Capital Finanzierungsprozess Ein solcher Finanzierungsprozess gliedert sich in mehrere Schritte, die in Abbildung 3 unten illustriert werden sollen. Abbildung 3.: Venture-Capital-Prozess. -Quelle: Die überarbeitete Stellungnahme basiert auf: Bygrave / Timmons, Venture Capital at the Crossroads, 1992, S.14. Zunächst wird der Fonds von einer professionellen Venture-Capital-Gesellschaft initiiert. Diese kann für institutionelle Anleger wie Banken, Pensionskassen und Großunternehmen oder für Privatpersonen genutzt werden. 20 1997 überstieg die Gesamtzahl der Aufzeichnungen 20 Milliarden ECU. Allein in Österreich stiegen die Investitionen um 900 % (oder in absoluten Zahlen: 1996 gab es nur 4 Investitionen, 1997 jedoch 40 Investitionen). 3.1 Mechanismus eines Risikokapitalfonds Die Größe eines Investmentfonds beträgt etwa zehn bis zehn Millionen Euro, und Risikomanager können damit ein persönliches Anlageportfolio aufbauen. Venture-Capital-Manager erhalten jedes Jahr einen bestimmten Prozentsatz des Fondsvermögens als sogenannte „Management Fees“ als Entschädigung. Diese Gebühren beinhalten in der Regel nicht die Kosten für die Beauftragung externer Berater (wie Anwälte, Wirtschaftsprüfer, Makler usw.). 26 Diese Kosten werden auch vom Fondsvermögen getragen. 27 Veräußerungsgewinne aus nachträglichem Verkauf von Beteiligungen („Exit“)) an erfolgreichen Unternehmen. 28 Sie verteilen sich auf Anleger und Risikomanager, die ebenfalls am Kapital beteiligt sind, in der Regel 80:20. -Quelle: Basierend auf eigenen Vertretern der DEUTSCHE VENTURE CAPITAL GESMBH sind KNAPPE-Ressourcen erfahrenes Management, HANDELSBLATT Handbuch, VENTURE CAPITAL: Chancen nutzen. MASTERING CHALLENGES., 1999, S.27 Zunächst müssen Risikomanager Mittel beschaffen, um den Fonds zu „starten“ und daraus ein Portfolio aufbauen zu können, das das hohe Risiko solcher Risiken als Finanzierungsform minimieren kann. Zu diesem Zweck suchen Risikokapitalgeber nach potenziellen Investoren, die das erwartete Versprechen finanzieren können. 30 Die Definition des Begriffs Fonds sollte nicht zu eng gefasst werden. Insbesondere ist er nicht als Investmentfonds zu verstehen, da er strengen rechtlichen Rahmenbedingungen unterliegt. 31 Wenn der Spender oder Empfänger mehrere Teilnehmer hat, wird immer der Fonds erwähnt. Der Anleger muss wissen, ob das Ziel des Fonds (Portfoliogesellschaft) feststeht und damit Beschränkungen und Wahlmöglichkeiten unterliegt oder ob der Risikomanager das Ziel des Fonds noch nicht festgelegt hat Fundraising sind unterschiedlich: geschlossene Fonds und offene Fonds Fonds. Read Less