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Digital Storytelling im Enterprise 2.0

Written by Nicole Pingel

Paper category

Term Paper

Subject

Business Administration>General

Year

2014

Abstract

Hausarbeit Storytelling Laut SCHMIEJA 2014 wird Storytelling zwar schon seit Jahrzehnten in Unternehmen eingesetzt, jedoch gibt es noch keine anerkannte Definition (Seite 37). Er fasste verschiedene Methoden der Fachliteratur zusammen und beschrieb Storytelling als „prozessuales Management von Geschichten über das Unternehmen und seine internen und externen Bezugsgruppen“ (Seite 39). Eine weitere Erklärung lautet wie folgt: Der Begriff „Storytelling“ umfasst mittlerweile viele Methoden und Methoden, die sich grundsätzlich in zwei Richtungen unterteilen lassen: Top5down – erzählerische Vermittlung von Informationen – und Bottom5up – Hören und Aufnehmen von Geschichten. Beim Top5down5-Ansatz verwenden Manager oder Berater Storytelling als Rhetorik-Tool. Durch 5 Bottom-up-Methoden können Sie Mitarbeitergeschichten anhören, sammeln und aufzeichnen. “(Seite 40) Inhaltlich können diese Geschichten das gesamte Unternehmen, Kunden und Mitarbeiter und deren Arbeit einbeziehen (ebd.). 1.1 Neue Geschichte/digitale Geschichte Der Begriff „New Storytelling“ hat sich im wissenschaftlichen Diskurs bisher nicht stark widergespiegelt. Die Verwendung der Begriffe „digitales Storytelling“ oder „interaktives Storytelling“ ist häufiger. ALEXANDER 2011 definiert digitales Narrativ wie folgt: „[Digital Narrative 5 ling] ist der Einsatz digitaler Technologie, um Geschichten zu erzählen. " (Seite 3). Er glaubt, dass der Vorteil der digitalen Erzählung im Vergleich zur analogen Erzählung darin besteht, dass sie die Geschichte durch den Zugriff auf Elemente wie Datenbank 5 und Dokumentenverwaltungssystem 5 sowie soziale Kommunikation und Interaktion erweitern und sie einem größeren Publikum zugänglich machen kann ( siehe ALEXANDER 2011, S. 4. Als weitere Vorteile werden mögliche multi- bzw. crossmediale Verfahren und nichtlineare Rezeption angesehen (siehe STURM 13, Nr. 28f.). 1. Enterprise 2.0 Der Begriff Enterprise 2.0 geht auf Andrew McAfee zurück, der ihn wie folgt definiert: „Enterprise 2.0 ist die Nutzung neu entstehender Social-Software-Plattformen innerhalb eines Unternehmens oder zwischen einem Unternehmen und seinen Partnern oder Kunden“ (MCAFEE 2006). Social Software ist Software, die zwischenmenschliche Netzwerke, Kommunikation und Kooperation unterstützt (vgl. MCAFEE 2006, KOCH / RICHTER 2009, Seite 11). Es handelt sich nicht um „integrierte Anwendungen, sondern um einen Komplex unterschiedlicher Technologien“ (STECHER 2012, S. 37). Für KOCH/RICHTER 2009 reichen diese Definitionen jedoch nicht aus. Für sie ist „[Enterprise 2.0] eher wie das Verständnis der Konzepte von Web 2.0 und Social Software und der Versuch, diese auf die Zusammenarbeit im Unternehmen zu übertragen. Allerdings spielt hier die Unternehmenskultur (Weiterentwicklung) eine wichtige Rolle.“ (Seite 11) . In einer weiteren Erläuterung der eigenen Definition erklärte MCAFEE 2010 auch: „Der Erfolg von Enterprise 2.0 hängt in hohem Maße von Menschen ab, nicht von technischen Faktoren.“ (Seite 18). Die Definition von STECHER 2012 trägt diesen Neuzugängen Rechnung: „Enterprise 2.0 ist die klassische IuK5-Technologie, Groupware, Web 1.0, Web 2.0 und Social Software in bestehenden IT5- und Organisationsumgebungen zur Unterstützung von Zusammenarbeit, Selbstorganisation und Wissensnetzwerken innerhalb und zwischen Unternehmen.“ (Seite 28) Tabelle 1 zeigt, wie sie zwischen Enterprise 1.0 und 2.0 verwendet wurde Einige Standards für die erforderlichen Änderungen, um Unternehmenskultur erkennen. Read Less