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Das Comeback der Hörspiele

Analyse und Strategieempfehlungen von Online-Marketing-Maßnahmen für kleine und mittelständische Hörspiellabels in Deutschland

Written by Anonymous

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Marketing & Sales

Year

2014

Abstract

Bachelorarbeit: Das Comeback des Hörspiels 2.1 Die Entwicklungsgeschichte des Hörspiels mit Fokus auf die kommerzielle Hörspielbranche Die Geschichte des Hörspiels hat viele Wendungen, aber auch viele Höhen und Tiefen. Viele verschiedene Faktoren haben die Entwicklung dieser Medien beeinflusst, einschließlich sozialer und technologischer Aspekte. Im Rahmen dieser Arbeit ist die Beleuchtung der gesamten 90-jährigen Hörspielgeschichte keine Notlösung, weshalb im Folgenden die Meilensteine ​​des Hörspiels erläutert werden, sondern der Fokus auf der Geschichte des kommerziellen Hörspiels liegt. 2.1.1 Die Geburtszeit des Hörspiels und das Wirken der Geschichte, mit der das Hörspiel begann, lassen sich heute nicht mehr genau bestimmen. Das Geburtsdatum des Deutschen Rundfunks war der 29. Oktober 1923, als die Ausstrahlung des ersten regulären Programms in Berlin begann. Erstmals seit der Erfindung des Buchdrucks eröffnete die Veranstaltung einen neuen Weg, viele Menschen zu erreichen und ihnen Informationen zu vermitteln: Sie schuf ein neues Massenmedium und legte den Grundstein für die Entstehung des dazugehörigen Medienhörspiels , all Der Sendeinhalt wird live diktiert und generiert, aber nicht aufgezeichnet. Dazu gehören Nachrichten und Unterhaltung (siehe KRUG 2008, Seite 17). Aber weniger als ein Jahr später, am 24. Oktober 1924, erfolgte die erste Übertragung des Werkes "Magic on Transmitter-Broadcasting Weird Attempt". Die meisten Leute denken, dies sei die Geburtsstunde des Hörspiels (vgl. KRUG 2008, Seite 18). Das ursprüngliche reine Radioprodukt entwickelte sich von einem "Hörspiel" zu einem "Heimatradiospiel" (siehe SCHWITZKE 1963, Seite 46), sorgfältig im Tonstudio produziert, nach über 65 Jahren entwickelte es sich zu einem Radio, das schließlich produziert wurde digital Drama (vgl. KRUG 2008, S. 115). 2.1.2 Die Geburtsstunde des kommerziellen Hörspiels Die Geschichte des kommerziellen Hörspiels begann in den 1970er Jahren, als die sogenannte „Befreiung des Hörspiels“ begann und die Verbreitung von Box-Sendungen immer wichtiger wurde. Derzeit schreitet diese Entwicklung nur langsam voran, da nur wenige Hörspiele erfolgreich verkauft wurden (vgl. KRUG 2008, S. 114). Dies sind vor allem die bekanntesten und vielfach ausgestrahlten Hörspiele, darunter Tolkiens „Kleiner Hobbit“ und Bolcherts „Dlausenwald-Tour“, die auch die bisher erfolgreichsten Kassetten sind , S. 27). 2.1.4 Hörspiele heute "insbesondere heute [...] Es gibt einen Unterschied zwischen den beiden Arten von Hörspielen: Hörspiel und kommerzielles Hörspiel" (GRASSE 2004, S. 11). Dieses Zitat zeigt deutlich, dass das Hörspiel nun eine weitere Veränderung erfahren hat: Es ist nicht mehr nur im Radio oder auf CD zu hören, sondern ist nun auch im Internet weit verbreitet, entweder im Radio-Stream oder zum Download bei The Portal und Mediathek können kostenlos heruntergeladen oder als Download erworben werden (vgl. KRUG 2008, Seite 10). Manche sprechen sogar von der „Fusion von Rundfunk und Internet“ (LANGER 2007), weil es möglich ist, dass ein einziger Sender flächendeckend sendet (vgl. KRUG 2008, S. 10). Auch für den kommerziellen Rundfunkbereich stellt das Internet ein großes Potenzial dar. Die Entwicklung des Hörbuchmarktes im Downloadbereich zeigt, dass im Jahr 2013 etwa 20 % der verkauften Hörbücher online heruntergeladen wurden, Tendenz steigend (siehe SCHWIETERT / WEISE 2014). Der Sendeveranstalter ist seither vom Studio des Senders unabhängig (vgl. KRUG 2008, S. 154) und die Produktion ist viel einfacher als zuvor, da keine physischen Bänder mehr benötigt werden, sondern die gesamte Aufnahmezeit zur Verfügung steht (vgl. KRUG 2008 , S. 140) und unterstützt zudem ein breiteres Spektrum an Produktionen als je zuvor. Ein Beispiel dafür ist das erste digital produzierte Hörspiel "Herr der Ringe" von Bernd Lau aus dem Jahr 1991, das mehr als 60 Hauptfiguren umfasste und rund 7 Stunden lang spielte (vgl. KRUG 2008, S. 115). Die Einfachheit der Produktion ermöglichte auch die Entwicklung freier Hörspielszenen. Hard- und Software werden immer billiger, aber die Qualität ist immer noch sehr gut, so dass mehrere professionelle und semiprofessionelle Tonstudios entstanden sind (vgl. NALEPPA 1997, S. 65). Durch das Aufkommen einiger kleiner Audio-Playback-Tags (vgl. POLEWEY 2008, S. 18) ist es aufgrund der Reduzierung der Produktionskosten möglich, Hörspiele weit entfernt von Sendeanstalten zu produzieren und zu verkaufen, die als Basis. Wenn es nur in einem großen, von einem Radiosender finanzierten Tonstudio produziert werden kann, kann das Hörspiel dennoch ein „Local Broadcast Game“ sein (siehe Kapitel 2.1.1). Darüber hinaus können Hörspiele nun ganz anders und in größerem Umfang über das Internet übertragen werden, ein neuer Verbreitungsweg ist entstanden, der sowohl Hörfunk- als auch kommerziellen Hörspielen zugute kommt (vgl. KRUG 2008, Seite 10). Read Less