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Fachkräftemangel in der Pflege

Einsatz von Leiharbeitnehmern - Ein Beschäftigungsmodell mit Zukunft?

Written by Susann Blume

Paper category

Master Thesis

Subject

Medicine

Year

2013

Abstract

Bachelorarbeit: Menschen mit chronischen Erkrankungen oder anderen geistigen, seelischen und/oder körperlichen Behinderungen werden seit jeher von fachlich geschultem Personal betreut und betreut. Durch Veränderungen der demografischen Struktur, den sogenannten demografischen Wandel, wird sich der Fachkräftemangel jedoch in Zukunft verschärfen. Um diesen Mangel an gut ausgebildetem und qualifiziertem Personal zu verstehen, sind einige Daten und Fakten des Statistischen Bundesamtes wie folgt: Zwei Jahre später (2011) ab Januar 2009 beträgt die Bevölkerungszahl Deutschlands rund 81,8 Millionen Menschen Statistisches Bundesamt Deutschland hat mehr als 81,8 Millionen Einwohner, damit ist die Einwohnerzahl Deutschlands gegenüber 2010 um 92.000 gestiegen. Dieses Bevölkerungswachstum und die Zuwanderung sind vernünftig. Im Jahr 2011 gab es erstmals seit 2002 einen positiven Wanderungssaldo, das heißt, es gab mehr Zuwanderer als Zuwanderer. 2 Zudem ist die durchschnittliche Geburtenzahl in Deutschland mit durchschnittlich 1,3 bis 1,4 Kindern pro Frau gesunken. vermutet. Aufgrund von Unterschieden im Statistischen Bundesamt variieren diese Zahlen von Bundesgebiet zu Bundesgebiet. Zudem steigt die durchschnittliche Lebenserwartung. Nach der Sterbetafel 2007/2009 wird von einer Lebenserwartung eines neugeborenen Jungen von 77,3 Jahren und einer Lebenserwartung eines neugeborenen Mädchens von 82,5 Jahren ausgegangen. Aber nicht nur die Lebenserwartung von Neugeborenen ist viel länger als noch vor 130 Jahren, sondern auch die Lebenserwartung der älteren Generation. Im Jahr 2011 konnten Männer, die etwa 60 Jahre alt waren, noch 21 Jahre leben. Die Prognose für gleichaltrige Frauen beträgt noch 25 Jahre. Diese Ergebnisse zeigen, dass die deutsche Bevölkerung deutlich gealtert ist. 3 Aber was bedeutet es, die Lebenserwartung zu erhöhen und die Zahl der Geburten zu senken? Die Älteren werden älter und die Zahl der jungen Menschen wird weiter zurückgehen, so dass trotz des geringen Bevölkerungswachstums die Gesamtbevölkerung in Zukunft abnehmen wird. Denn bis 2060 wird die Zahl der Geburten von heute 665.000 auf rund 500.000 sinken. Darüber hinaus wird die Sterberate bis 2060 von 885.000 auf etwa 1 Million ansteigen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist daher davon auszugehen, dass im Jahr 2060 nur noch 64,7 Millionen bis 70,1 Millionen Menschen in Deutschland leben werden. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2009 in Deutschland 2,3 Millionen Menschen versorgt. Dies ist ein Anstieg von 4% gegenüber 2007 und betraf 91.000 Menschen, die 2009 zusätzliche Pflege benötigten. 5 Zwei Jahre später (2011) stieg die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland auf 2,5 Millionen. Davon wurden etwa 1,76 Millionen zu Hause versorgt, aber nur 576.000 ambulant (gegenüber 2009: 3,8-21.000) und weitere 743.000 vollstationär in entsprechenden Einrichtungen (gegenüber 2009 Anstieg: 3,6 %-26.000). Im Jahr 2011 wurden 291.000 Pflegekräfte in 12.300 ambulanten Pflegediensten eingestellt, um eine pflegegerechte Pflege der häuslichen Pflegekräfte zu gewährleisten. Demgegenüber sorgen 661.000 Beschäftigte in 12.400 stationären Pflegeeinrichtungen für die Versorgung von Menschen in Pflegeheimen. Die Zahl der stationären Pflegeeinrichtungen berücksichtigt aber auch die Einrichtungen, die teilstationäre Pflege anbieten. 6 Vergleicht man diese aktuellen Zahlen mit den Werten von 1999, so ist zu erkennen, dass die Zahl der Pflegebedürftigen deutlich zunehmen wird. Im Vergleich zu 1999 werden heute mehr als 180.000 Menschen in vollstationären Einrichtungen behandelt. Dies ist eine Steigerung von 32 %. Darüber hinaus wurden 2011 161.000 pflegebedürftige Menschen durch ambulante Pflegedienste zu Hause versorgt. Dadurch stieg die Zahl der Pflegebedürftigen in der ambulanten Pflege um 38,8 %. Da der Pflegebedarf weiter steigt, wird er auch in Zukunft deutlich zunehmen. 10 Ein Grund für den weiter steigenden Bedarf an Pflegekräften ist mittlerweile klar. Wie bereits erwähnt, nimmt die Bevölkerung der jüngeren Generation mit immer weniger Kindern ab. Dies wiederum hat dazu geführt, dass die Zahl potenzieller Nachwuchskräfte in Berufen wie Altenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenschwester zurückgegangen ist. Steigt gleichzeitig der Pflegebedarf, so sinkt der Pflegegrad der Pflegebedürftigen. Betrachtet man die Entwicklung der Zahl der Pflegefachkräfte, so zeigt sich, dass zwischen 2000 und 2009 die Zahl der über 50-Jährigen besonders stark zugenommen hat. Nach Berechnungen von Volker Fenchel ist der Anteil der Mitarbeiter in der teilstationären Abteilung und der stationären Abteilung in den letzten zehn Jahren um rund 60 % gestiegen. Read Less