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Stakeholder-Beziehungen als Erfolgsfaktor

Theoretische Herleitung sowie Begleituntersuchung zur Identifikation der Dimensionen von Beziehungskapital

Written by Nadine Schade

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>General

Year

2017

Abstract

Masterarbeit: Stakeholder-Management-Unternehmen sind heute mehr denn je mit unterschiedlichen Akteuren und Gruppen mit unterschiedlichen Erwartungen und Anforderungen konfrontiert. Kunden erwarten passende Produkte und Dienstleistungen, ein zufriedenstellendes Arbeitsumfeld für Mitarbeiter, Lieferantenabstimmungsprozesse und Aktionäre erwarten den höchsten Umsatz. Neben diesen „klassischen“ Anspruchsgruppen gibt es andere Gruppen, wie beispielsweise Umweltschutzorganisationen oder Anwohner, die zunehmend moralische oder gesellschaftspolitische Forderungen stellen. (Lintemeier, 2013, S. 32; Schuppisser, 2002, S. 3) ist in der Gesellschaft nicht isoliert, sondern eingebunden in ein Netzwerk von Akteuren mit unterschiedlichen Interessen (Baptist, 2008, S. 8; Simtion, 2016, S. 31) ). Diese Entdeckung ist der Kern des sogenannten Stakeholder-Ansatzes, der dieser Arbeit zugrunde liegt. Die Wahl des Stakeholder-Ansatzes basiert einerseits auf seiner hohen theoretischen Bedeutung und andererseits auf seiner praktischen Anwendbarkeit. Ersteres wird in Kapitel 2.1 besonders deutlich, Letzteres wird in Kapitel 2.2 besonders deutlich. Darüber hinaus kann diese Methode, wie in Kapitel 2.3 und weiterem Arbeitsprozess erläutert, die Kommunikationswissenschaft produktiv machen. 1 Im Folgenden diskutieren wir zunächst die Ursprünge des Stakeholder-Ansatzes und skizzieren die Grundideen. Besprechen Sie dann die Stakeholder des Unternehmens. Neben der Begriffsdefinition liegt der Fokus auf der Identifikation und Priorisierung unterschiedlicher Gruppen. Auf dieser Grundlage wurde die Methode schließlich in der Kommunikationswissenschaft lokalisiert. 2.1 Der grundsätzliche Stakeholder-Ansatz Die Grundidee des Stakeholder-Ansatzes geht auf R. Edward Freeman zurück, der als Begründer von Stakeholder-Diskussionen im Kontext des Unternehmens gilt (Karmasin, 2015, S. 341; Simtion, 2016, S. 36; Storck, 2013, S. 38; Szyszka, 2017, S. 164-165) Obwohl die Begriffe „Take“ und „Stakeholder“ und die ursprüngliche Idee bereits in den früheren Arbeiten dieser Methode zu finden sind , 2 Ein eigenständiges Konzept der Managementtheorie, aber erst 1984 wurde der Stakeholder-Ansatz durch Freemans Buch „Strategic Management: Stakeholder Approach“ entwickelt (Baptist, 2008, S. 8); Tomczak & Kernstock, 2014, S. 31 ; Würz, 2012, S. 43). Ausgangspunkt für die Grundlagenforschung sind die sich ändernden Bedingungen des internen und externen Umfelds und deren Auswirkungen auf die Aufgaben und Rollen des Unternehmens (Freeman, 1984, S. 3-22). 2.2 Die Stakeholder-Gruppen des Unternehmens Der Stakeholder-Ansatz bezieht sich im Wesentlichen darauf, dass ein Unternehmen von verschiedenen Stakeholder-Gruppen umgeben ist, die den Unternehmenserfolg beeinflussen können. Doch wer ist einer der Stakeholder des Unternehmens und welche Gruppen sind besonders wichtig und müssen daher beachtet werden? Die Identifikation und Priorität von Stakeholdern steht in engem Zusammenhang mit der Definition von Stakeholder-Begriffen, da diese in der Regel den ehemaligen „Stakeholder“ und damit verbundene Identifikationsvorschläge umfasst, die im Connection Center vor dem Konzept der Identifikation und Priorisierung präsentiert werden. Die Definition des Stakeholder-Konzepts ist so vielfältig wie der Stakeholder-Ansatz, wie das folgende Zitat von Mitchell, Agle und Wood (1997) zeigt: Wir werden sehen, dass Stakeholder als primäre oder sekundäre, Unternehmen als Eigentümer und nicht- Eigentümer, Eigentümer von Kapital oder immateriellen Vermögenswerten, Teilnehmer oder von ihnen betroffene Personen haben eine freiwillige oder unfreiwillige Beziehung zum Unternehmen, als Rechteinhaber oder Controller, Akteure oder Anspruchsberechtigte, als Unternehmen Die Ressourcenlieferanten oder Untergebenen, als Risikoträger oder Influencer, und die gesetzlichen Treuhänder, die für sie als Nominee Manager treuhänderisch verantwortlich sind (Seite 12). Freeman und Reed schlugen 1983 die Unterscheidung zwischen breiten und engen Stakeholder-Definitionen auf verschiedene Weise vor und wendeten sie anschließend auf verschiedene Weise an (Freeman & Reed, 1983, S. 91; Helm, 2007, S. 168), was eine Richtung vorgibt -169; Lies, 2015, S . 321; Poeschl, 2013, S. 129; Würz, 2012, S. 43-45), so dass die weite Definition all diese Gruppen und Einzelpersonen als fähig oder fähig betrachtet, die Interessen des Unternehmens zu beeinträchtigen. ). Ein Beispiel ist die in Kapitel 2.1 erwähnte Definition von freemand. Diese Definition umfasst fast jede Einzelperson oder Gruppe – mit Ausnahme derjenigen, die keine Macht über das Unternehmen haben und von seinen Zielen nicht beeinflusst werden (Mitchell et al., 1997, S. 857). Die enge Definition schränkt den Begriff Stakeholder ein, da nur solche Gruppen als direkt mit dem Unternehmen verbundene Stakeholder erfasst werden (Freeman und Reid, 1983, S. 91; Mitchell et al., 1997 Years, S. 857; Poeschl, 2013), S. 129. Mitchell et al. (1997) diskutierten im Detail verschiedene Definitionen und kamen zu dem Schluss, dass die weit gefassten Definitionen meist die Macht der Stakeholder über das Unternehmen oder umgekehrt als Identifizierungsvariablen verwenden, während die Definitionsbegriffe, die versuchen, den Anwendungsbereich einzuschränken, sich auf die Behauptungen der Stakeholder konzentrieren Legalität (Seiten 860-863). Read Less