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Industrie 4.0 – Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Eine Einstellungsmessung zur Zukunft der Arbeit im Kontext von Industrie 4.0 bei Beschäftigten des produzierenden Gewerbes aus dem Wirtschaftsraum Augsburg

Written by Stefanie Zanker

Paper category

Master Thesis

Subject

Psychology

Year

2016

Abstract

Masterarbeit: Zukünftige Arbeit im Kontext von Industrie 4.0 Wie eingangs erläutert, ist die Geschichte der Arbeit so lang wie die Geschichte der Menschheit. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Arbeitswelt oft vor einer Revolution steht. Nach der Einführung von Dampf und Wasserkraft (der ersten industriellen Revolution) um 1750 kam es etwa ein Jahrhundert später zu den nächsten großen Umwälzungen. „Die zweite industrielle Revolution ist geprägt von Arbeitsteilung und Massenproduktion elektrischer Energie“ (Bauernhansl et al., 2014, S. 5). Die Erfindung des Computers läutete Mitte des 20. Jahrhunderts das dritte Jahrhundert der industriellen Revolution ein. Eine der industriellen Revolutionen. Getrieben von der Informations- und Kommunikationstechnologie haben die ersten automatisierten Prozesse und komplexen Computersysteme Einzug in die Arbeits- und Produktionswelt gehalten (Bauer et al., 2014). Das World Wide Web hat nicht nur herausragende technologische Meilensteine ​​erreicht, sondern auch den Grundstein für die jüngste vierte industrielle Revolution gelegt. Denn in Zukunft sollen sich nicht nur Menschen über das Internet vernetzen, sondern auch Maschinen und Anlagen. Dieses "intelligente Netzwerk steht für (...) die kontinuierliche und Weiterentwicklung industrieller Wertschöpfungssysteme" (Bauer et al., 2014, S. 10) wurde ursprünglich der ersten nationalen IT-Initiative der Bundesregierung 2006 in Hasso zugeschrieben . Summit Plattner Institute (HPI) in Potsdam“ (Reinheimer, 2015, S. 681) und basiert auf den oben genannten Entwicklungen während der vierten industriellen Revolution. Dieser Begriff wurde erstmals auf der Hannover Messe 2011 eingeführt (Drath, 2014). Der Begriff Industrie 4.0 wird von Prof. Dr. Dr. tech-strategisches Handeln mit mehr als 50 Expertinnen und Experten Das gleichnamige Zukunftsprojekt des Plans (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 2016) soll Umsetzungsempfehlungen für die künftige Arbeit erarbeiten und die Wirkung der Internet of Things on Production (Kagermann et al., 2013) Zu diesem Thema Der Bericht wurde im Oktober 2012 unter dem Titel „Umsetzung von Empfehlungen für zukünftige Industrie 4.0-Projekte“ veröffentlicht. Obwohl dieses Thema in zukünftigen Projekten intensiv diskutiert wird, ist es schwierig, eine allgemeine Definition von Industrie 4.0 zu finden. In den Empfehlungen zur Umsetzung des Zukunftsprojekts Industrie 4.0 schlug das Forschungskonsortium eine Arbeitsdefinition des Begriffs vor, nämlich „Nutzung des Internets der Dinge und Dienste in der industriellen Produktion“ (Kagermann et al., 2013, S. 5). Frau Eine Studie des Enhof-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation im Auftrag des BITKOM, die 104 Betrachtungsfelder zum Begriff Industrie 4.0 untersucht hat (Bauer et al., 2014). „Es gibt keine klare und allgemein akzeptierte Darstellung von Industrie 4.0“ (Bauer et al., 2014, S. 18). Da jedoch empfohlen wird, eine allgemeine Definition für die aktuelle Arbeit einzuführen, wird die Definition der Plattform Industrie 4.0 verwendet. Hierbei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer Wirtschaftsverbände, die den „Aufruf zur Fortführung und Entwicklung von Industrie 4.0-Projekten“ und die „Kooperationsvereinbarung zum Betrieb der Plattform Industrie 4.0 im Sinne des verbandsübergreifenden Ideals April 2013“ umgesetzt haben Thema Kooperation“ (Bundeswirtschaftsministerium und Energieministerium, 2016). Dementsprechend fokussiert „Industrie 4.0 (...) 18) .2.1.1 Vertikale Integration und vernetzte Produktionssysteme Im Kontext von Industrie 4.0 werden Menschen, Maschinen, Objekte sowie informations- und kommunikationstechnische Systeme auf zwei Ebenen miteinander vernetzt: vertikal und horizontal. Der Gestaltungsrahmen bzw. die Integration des vertikalen Netzwerks ist die Fabrik bzw. das Unternehmen (Kagermann et al., 2013). Alle Komponenten werden in einen nahtlosen Echtzeit-Kommunikationsfluss gebracht, bei dem Informationen von einem sogenannten Cyber-Physical-System (CPS) geliefert und automatisch ausgelöst werden (Kagermann et al., 2013; Bauernhansl et al., 2014). Durch kontinuierliches Empfangen, Übertragen und Weitergeben von Informationen können unternehmensinterne Systeme die Produktivität steigern oder den Ressourceneinsatz optimieren (vbw, 2014). Read Less