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Industrie 4.0 - Veränderungen für das Human Resource Management

Written by J. Höhne

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>Human Resources

Year

2018

Abstract

Masterarbeit: HR-Schlüsselentwicklung, um die Themen der Industrie 4.0 im Bereich Personalmanagement einordnen zu können und die wesentlichen Entwicklungen in diesem Bereich auf Basis der bestehenden Forschung aufzuzeigen.Die aussagekräftigste Vergleichsstudie ist die Forschung zu Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit Der Personalbericht der Hays AG dargestellt. Diese werden im Folgenden durch weitere Recherchen ergänzt, um die Relevanz und Aktualität dieses Themas aufzuzeigen. 2.1 Zu analysierende Forschungsgrundlagen Seit 2011 erscheint jährlich der Personalbericht des Instituts für Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit. Der ursprüngliche Bezugsrahmen dieser Studien zur langfristigen Betrachtung und Vergleichbarkeit ist in der folgenden Abbildung dargestellt: In einer Studie aus dem Jahr 2011 hat das Institut sechs Handlungsfelder definiert, die die Stabilität und Veränderungen im Konfliktfeld Human Resources analysieren sollen: Die Bedeutung von Führungskräften, Förderung der lebenslangen Beschäftigungsfähigkeit, Eine durchdachte Arbeitgebermarke, insbesondere zur Mitarbeiterbindung und Einhaltung der Work-Life-Balance8, Bedarfsorientiertes Outsourcing von Personaldienstleistungen. "Der Bezugsrahmen hat sich in den nächsten Jahren leicht verändert. Projekt-Outsourcing/Insourcing wurde 20129 durch das Frauenförderungsprojekt abgelöst9 und schließlich 2017 durch diversifizierte Betrachtungen ersetzt. 10 Im letzten Bericht, bis auf sechs Maßnahmen Zusätzlich zu Im Feld wurde die Unternehmenskultur um die Wirkung agiler Organisationen ergänzt Die Ergebnisse der Studie sind das Ergebnis einer standardisierten Online-Befragung der unterschiedlichen Teilnehmerzahl: 43.912 Teilnehmer im Jahr 2011 71.413 Teilnehmer im Jahr 2012 55014 nahmen 2013 teil nahmen an 66515 teil im Jahr 2014 53.217,16 Teilnehmer im Jahr 2015/2016 7 Die Teilnehmerzahl an der Umfrage betrug 103.618 im Jahr 2018. Die Befragten waren Mitarbeiter von Unternehmen verschiedener Branchen, wie Industrie, Dienstleistungsgewerbe oder öffentlicher Sektor und Unternehmensgröße Sie reicht von weniger als 1.000 Mitarbeitern bis zu mehr als 5.000 Mitarbeitern.19 Darüber hinaus wurden Mitarbeiter in verschiedenen Positionen zu ihren Ansichten zu Personen ohne Führungsverantwortung befragt, die von der Geschäftsleitung jeder Abteilung erfasst wurden und der Unternehmensleitung 2.2 Individuelle Forschung in jedem Jahr Demnach hatte das Personalmanagement im Jahr 2011 sieben Handlungsfelder. 2.3 Vergleich der Ergebnisse und daraus abgeleiteter Trends Vergleicht man die über verschiedene Jahre verteilten Ergebnisse der Personalberichtsforschung, so zeigt sich, dass die Entwicklung wichtiger Themen im Zeitverlauf unterschiedlich verläuft. Im Laufe der Zeit haben sich folgende Trends herauskristallisiert: 27•Flexibilität der Arbeitsstruktur: Das Gewicht dieses Themas ist von 14 % zu Beginn der Befragung auf 37 % gestiegen. Offensichtlich wird diesem Thema immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt und es müssen entsprechende Maßnahmen im Umsetzungsprozess ergriffen werden. Weiterentwicklung der Unternehmenskultur: Die Ergebnisse in diesem Bereich schwankten zwischen 36% und 48% aller Befragten, jedoch war kein Trend klar erkennbar. Frühere negative oder positive Ereignisse können die Meinung der Befragten beeinflussen und zum Anlass für unterschiedliche Bewertungen werden Mitarbeiter werden auf die digitale Transformation vorbereitet: Dies ist seit 2015 eines der wichtigsten Personalthemen der Umfrage und in kurzer Zeit Die interne Steigerung von 16 % auf 34 %. Digitalisierung und Industrie 4.0 rücken daher zunehmend in den Fokus der Unternehmensüberlegungen. Mitarbeiter halten: Nach anfänglichem Anstieg von 43 % auf 46 % im Jahr 2012 ist die Bedeutung dieses Themas stetig auf 30 % gesunken Anstieg 2014 erreichte er 42% und ist seitdem um den letzten Wert von 22% gesunken. Offensichtlich ändern sich die Agenda und Handlungsfelder im Personalbereich und Themen wie Flexibilität und digitale Transformation werden immer wichtiger. Weitere Forschungen verdeutlichen auch die wirtschaftliche Bedeutung dieses Themas. Untersuchungen von Löwer und Jeschke zeigen, dass 40 % der Befragten der Meinung sind, dass Industrie 4.0 eine der höchsten Investitionsprioritäten ihres Unternehmens ist. 28 Rund zwei Drittel gehen sogar davon aus, dass der Großteil der Investitionen in digitale oder zukünftige Fabriken fließen wird: Untersuchungen zeigen, dass die meisten Befragten den Begriff Industrie 4.0 kennen, aber mehr als die Hälfte nicht wissen, was dahinter steckt. 29 Die Tatsache, dass die strategische Bedeutung nicht hoch ist, zeigt, dass nur ein Drittel der Unternehmen eigene Verantwortungsbereiche hat, da der Großteil der Verantwortung vollständig vom Management getragen wird. Etwa ein Drittel der Menschen kennt die dafür zuständigen Bereiche im Unternehmen nicht. Read Less