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Untersuchung von Ausgestaltungsmöglichkeiten zukünftiger Kooperationsmodelle von Unternehmen im Zeitalter der digitalen Transformation

Written by V. Ruprich

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>General

Year

2016

Abstract

Masterarbeit: Kooperation zwischen Unternehmen Eines der Ziele dieser Arbeit ist die Erforschung neuer Kooperationsmodelle im Zeitalter der digitalen Transformation. Mit Hilfe von theoretischem Grundlagenwissen und Experteninterviews sollen diese im zukünftigen Arbeitsprozess charakterisiert werden. Die in diesem Kapitel erläuterten theoretischen Grundlagen umfassen die Definition von Begriffen und eine kritische Überprüfung der Zusammenarbeit. Anschließend werden die allgemeinen Kooperationshindernisse analysiert und am Ende dieses Abschnitts verschiedene Kooperationsmodi vorgestellt. 2.1 Definition und kritische Bewertung von Kooperation Der Begriff Kooperation wird in der Literatur vielfältig interpretiert. Im Laufe der Jahre haben sich nicht nur im Bereich der Wirtschaft, sondern auch im Bildungswesen, bei nationalen Institutionen oder Einzelpersonen verschiedene Definitionen gebildet. Da dieser Begriff oft mit „Netzwerk“, „Strategische Allianz“, „Kooperation“ und „Partnerschaft“ gleichgesetzt wird, ist es schwierig, eine einheitliche Grundlage für die Definition von Kooperation zu finden. 2 Zusammenarbeit zwischen Unternehmen 6 Die aufgeführten Definitionen haben verschiedene Gemeinsamkeiten. Auf diese Weise ist es einerseits möglich, die Aspekte der Erhaltung der Eigenständigkeit der Unternehmen in der Kooperation festzuhalten, andererseits sieht jeder Autor den Zweck der Kooperation darin, gemeinsam Leistungen zu verbessern und Ziele zu erreichen. Nur Staudt (1992) verstand Kooperation als Möglichkeit, Innovationsengpässe zu überwinden. Neben diesen Erkenntnissen weist der zeitliche Verlauf unterschiedlicher Definitionen auf die zunehmende Konkretisierung des Kooperationsbegriffs hin. Seit 1999 taucht der Begriff Innovationskooperation vermehrt in der bestehenden Literatur auf (Hagenhoff, 2008, S. 43). Weber und Fröschl (2004) definieren den Begriff wie folgt: "Kurz gesagt sind Innovationsnetzwerke auf Innovationsdienstleistungsprozesse ausgerichtet und unterstützen die Zusammenarbeit bzw. nachhaltige Innovationsfähigkeit in den Mittelpunkt der Kooperationsbemühungen stellen, um unternehmerischen Erfolg und Wettbewerbspotenzial zu sichern oder auszubauen (Weber und Fröschl, 2004). Die Idee der Kooperation als projektorientierte Perspektive des V-Modells ist nicht neu, ebenso wie bisherige Innovationskooperationen. Im vergangenen Jahr haben Bütow, Rückert und Krastel (2015) die Zusammenarbeit als Projekt ausgebaut und das Projektmanagement in Bezug auf Planung und Steuerung parallelisiert. Grundlage einer effizienten kooperativen Führung ist das V-Modell (siehe Abbildung 2). Dabei ist zu beachten, dass es sich bei diesem Modell nicht um eine Form der Kooperation, sondern um ein Optimierungsverfahren für erfolgreiche Kooperationsprozesse handelt. Der Kernschritt ist die Integration des Prozesses in die IT-Call-Landschaft. Hier werden die für den Datenaustausch erforderliche Schnittstelle und gemeinsame Benutzerinfrastruktur definiert. In Kapitel 3.2 wird der Umfang dieses Wissensaustauschs näher erläutert. Vor der eigentlichen Zusammenarbeit wurden einige Vorbereitungen nach der V-Form getroffen. Zunächst tauschten die beiden Partner Kooperationswünsche und -anforderungen aus (Bütow et al., 2015). Das daraus resultierende Kooperationsmuster ist für beide Seiten während der Kooperationsdauer bindend. Um die unternehmensspezifischen Prozesse und Strukturen zu vereinheitlichen, wurde ein Anbindungsmodell entworfen. Schließlich wird nach dem V-Modell das erstellte kooperative Management akzeptiert und produktiv genutzt. Der Vorteil der V-Modell-Kooperation besteht darin, dass das Kooperationsmodell speziell auf das genossenschaftliche Unternehmen zugeschnitten ist. Zur Umsetzung wird in der Regel ein unabhängiger Dienstleister oder Berater als zusätzliche Unterstützung benötigt (Bütow et al., 2015). Unabhängig davon, ob die zukünftige Kooperationsmethode auf dem V-Modell oder anderen Formen basiert, sollten die Experteninterviews in Abschnitt 4.3 verwendet werden Nach den bisherigen Ergebnissen lässt sich nach Staudt (1992) folgende Definition von Kooperation feststellen: Wenn zwei oder mehr rechtlich unabhängige Unternehmen Wenn Sie kooperieren, um die Ziele Ihres Unternehmens effektiver zu erreichen, entsteht Kooperation. Dabei soll nicht nur der Austausch von Ressourcen und Kompetenzen zwischen Unternehmen eine Rolle spielen, sondern auch Synergien geschaffen werden. Gestaltungsmerkmale Kooperation kann durch verschiedene Gestaltungsparameter charakterisiert werden (siehe Tabelle 2). Dabei ist zu beachten, dass nicht immer alle Designparameter für jede Kollaboration eindeutig festgelegt sind. Read Less