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Einfluss der Nachhaltigkeit von Wohnimmobilien auf den Projektentwicklergewinn

Written by Thomas Keller

Paper category

Master Thesis

Subject

Architecture & Real Estate

Year

2009

Abstract

Masterarbeit: Nachhaltigkeit 3.3.1 Geschichte und Definitionen Der Begriff Nachhaltigkeit stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft. Holzverarbeitung, Salzgewinnung, Erzabbau, insbesondere Holzkohleöfen in Hütten, führten in der frühen Neuzeit zu Holznotfällen. 1713 veröffentlichte der sächsische Oberbergmann H. C. von Carlowitz ein Buch mit dem Titel "Sylvicultura Oeconomica". Darin forderte er eine Balance zwischen Reduktion und Wachstum. 21 Die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (WCED) veröffentlichte 1987 den Bericht "Unsere gemeinsame Zukunft", der nach der damaligen Vorsitzenden des Komitees, Gro Harlem Brundtland (Gro Harlem Brundtland), benannt wurde. Brundtland Report". Er wies darauf hin, dass globale Umweltprobleme auf Armut im Süden und nicht nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster im Norden zurückzuführen seien. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, formulierte der Ausschuss den Begriff der nachhaltigen Entwicklung und definierte ihn wie folgt: „Nachhaltige Entwicklung bezieht sich auf die Entwicklung, die den Bedürfnissen der Gegenwart entspricht, ohne die Fähigkeit künftiger Generationen zu beeinträchtigen, ihre Bedürfnisse zu befriedigen.“ 22 und Weiter: „ Im Kern ist nachhaltige Entwicklung ein Veränderungsprozess, in dem Ressourcenentwicklung, Investitionsrichtung, technologische Entwicklung und institutionelle Veränderungen aufeinander abgestimmt werden und gleichzeitig die gegenwärtige und zukünftige Befriedigung menschlicher Bedürfnisse und das Potenzial des Begehrens.“23 Der Brundtland-Bericht ist eines der am häufigsten zitierten Werke in der Umwelt- und Entwicklungsliteratur. Er hat einen bedeutenden Beitrag zur globalen Diskussion über nachhaltige Entwicklung geleistet. 1992 haben die Vereinten Nationen auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro auf die dringende Notwendigkeit hingewiesen, Maßnahmen zur Rettung des Planeten zu ergreifen, und vorgeschlagen, ein Abkommen zur Förderung ökologisch, ökonomisch und sozial ausgewogener nachhaltiger Entwicklung erreicht, die in der „Agenda 21“ 24 in festgehalten wurde. Die Schwerpunkte der sogenannten „Rio-Konferenz“ werden in einem dreidimensionalen Modell dargestellt und in der „Strategie Nachhaltige Entwicklung“ des Bundesrates 2002 erweitert. Entwickelte drei Grundprinzipien 25 – eine ganzheitliche Sicht auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft – Einheit mit zukünftigen Generationen – Einheit der heutigen Menschen Das Drei-Kreis-Modell der Rio-Konferenz von Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft wurde um die folgenden Dimensionen erweitert: Zeit und geografischer Standort, wie in der Abbildung in 06 gezeigt. 3.3.2 Die Nachhaltigkeit der Immobilienwirtschaft​​Immobilienvermögen sind von grosser wirtschaftlicher Bedeutung und haben im Vergleich zu allen anderen Vermögenswerten die grössten Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt. Auf Gebäude entfallen etwa 50 % des weltweiten Energieverbrauchs26, während sie in Europa mehr als 30 % der Primärenergie verbrauchen27. Da Immobilien auch ein sehr langlebiges Gut sind, können ihre Auswirkungen auf die Umwelt nicht so schnell korrigiert werden. Die drei beschreiben das obige Dimensionenmodell in der Immobilienwirtschaft wie folgt: 28 Gesellschaft: „Wenn das Leben und die Entwicklung der Menschen in Einheit und Glück ermöglicht wird, ist die Entwicklung bezogen auf die Zieldimension Gesellschaft nachhaltig.“ Ökonomie: Main Das Ziel Ökonomie für nachhaltiges Bauen ist Werterhalt und Wirtschaftlichkeit, d.h. die kontinuierliche Anpassung der Bauqualität und eine rentable Immobilienbewirtschaftung. Um den Werterhalt in der Masterarbeit zu gewährleisten, müssen die Qualität und Lebensdauer der Komponenten auf die Lebensdauer des Gebäudes und die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt werden. Eine langfristige Rentabilität erfordert eine Kostenoptimierung über die gesamte Lebensdauer, was höhere Investitionskosten bedeuten kann, wodurch die Betriebs- und Wartungskosten gesenkt werden. Umwelt: Nicht erneuerbare Ressourcen sind begrenzt oder erneuerbare Ressourcen brauchen Zeit, um sich zu regenerieren. Daher ist es notwendig, eine übermäßige Entwicklung zu verhindern und die Regeneration der Ressourcen sicherzustellen. Darüber hinaus muss die Belastung von Mensch und Umwelt durch gefährliche Emissionen und Abfälle reduziert werden. Diese Punkte müssen während des gesamten Lebenszyklus des Gebäudes von der Rohstoffgewinnung über den Bau, die Inbetriebnahme und den Betrieb bis hin zum Abriss berücksichtigt werden. Die Nachhaltigkeit von Immobilien wird von verschiedenen Verbänden gefördert, insbesondere vom Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein (SIA). SIA fungiert als Herausgeber verschiedener Publikationen. Unter anderem SIA-Empfehlung 112/1 „Nachhaltiges Bauen-Gebäude“ 29, Dokument „SNARC-Sustainability Assessment System“ 30, „SIA-Standard 469 Bauschutz“ 31, Dokument „Sustainable Development Standard“ Gebäude '32, die Dokumentation' Instrument zum Vergleich ökologischer Gebäude“ 33, „SIA Energieeffizienzpfad“ 34. Bezüglich der Verarbeitung von Immobilienkennzahlen ist das Dokument „Kennzahlen des Immobilienmanagements“ allgemein und „Finanzkennzahlen“ spezifisch. Obwohl oder gerade wegen der Vielfalt, sind die verschiedenen Dateien nicht inkonsistent. Forrell wies darauf hin. Read Less