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Change Management im Fokus

Evaluation eines Programms zur Produktionsoptimierung in einem Industrieunternehmen im Hinblick auf Nachhaltigkeit und bestehende Verbesserungsmöglichkeiten bei dem begleitenden Change-Prozess

Written by H. Gowland

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>General

Year

2015

Abstract

Bachelorarbeit: Change Management 3.1 Definition von Change Management Um die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens zu erhalten, erfordern kontinuierliche und kontinuierliche Veränderungen eine genaue Steuerung und Gestaltung durch das Management. Diese Steuerung und Gestaltung wird oft als Change Management bezeichnet, obwohl es keine speziell dafür entwickelte Theorie gibt. Im Gegenteil, das Fundament des Change Managements beinhaltet die Erfahrung des Veränderungsprozesses und das daraus resultierende Wissen (vgl. Bartscher & Stöckl 2011, S. 31). Change Management sollte jedoch weder zur Festlegung von Unternehmenszielen eingesetzt werden, noch hilft es, Methoden zu entwickeln, um dies zu erreichen. Stattdessen stellt Change Management das Wissen und die Technologie bereit, um Ziele so sorgfältig wie möglich zu erreichen, um die zu ihrer Erreichung erforderlichen Veränderungen nachhaltig und verlustfrei umzusetzen (vgl. Raul, 2010). Veränderungen, die weitreichende Auswirkungen haben und mehrere Unternehmensebenen betreffen, können beispielsweise sein: Optimierung oder Erweiterung von Wertschöpfungsprozessen, bei denen die Vereinfachung bestehender Prozesse oder die Erweiterung von Produktportfolios neue Wertschöpfungsprozesse erfordert; Organisatorische Reorganisation, wie die Zusammenlegung mehrerer Abteilungen oder Funktionen zu einer oder die Schaffung neuer Abteilungen; Langfristige strategische Veränderungen als Reaktion auf sich verändernde Märkte und die daraus resultierenden neuen Bedürfnisse des Unternehmens; Funktionsübergreifende Verbesserungspläne zur Verkürzung Prozesse oder verbessern die Qualität der Ergebnisse. Es wird empfohlen, für solche Änderungen ein Änderungsmanagement einzusetzen (vgl. Krüger 2009, Seite 21-22). Daher ist das Änderungsmanagement ein Hilfsinstrument, das die kontinuierlichen Veränderungen fördern kann, denen Unternehmen heute ausgesetzt sind, um ihre aktuelle und zukünftige Marktfähigkeit zu gewährleisten. 3.2 Forschungsstand Seit der Jahrtausendwende ist die Popularität des Themas stark gestiegen. Die Suche im Katalog der Beluga-Bibliothek der Universität Hamburg mit String Change Management zeigt, dass seit dem Jahr 2000 mehr als 27.000 Publikationen zum Thema erfasst wurden. Im Gegensatz dazu gab es zwischen 1600 und 1999 weniger als 8.500 Publikationen (vgl. Beluga 2015). Man kann sagen, dass in der Fachliteratur nicht nur die Bedeutung und die richtige Anwendung von Change Management in Unternehmen diskutiert werden, sondern aufgrund des gestiegenen Bewusstseins auch viele neue Methoden aufgegriffen werden. Cameron & Quinn erläuterten den Stand der Recherche bis 2011 und lieferten eine Identifikation der Unternehmenskultur. 3.3 Erfolgsfaktoren Diskussion der verschiedenen Erfolgsfaktoren des nachhaltigen Veränderungsprozesses. Allerdings können nicht alle Faktoren in jedem Veränderungsprozess berücksichtigt werden. Diese lassen sich nicht alle in den oben erwähnten Nordstern-Plan projizieren und werden daher nicht bewertet. Daher haben wir nach Berücksichtigung der in der Fachliteratur diskutierten Erfolgsfaktoren Faktoren ausgewählt, die auf Nordstern übertragbar sind (siehe auch Abbildung 2, Seite 13). 3.3.1 Vision Um Veränderungen nachhaltig umzusetzen, bedarf es eines präzisen Zielbildes. Dieses Bild, die Vision, ist eines der bestimmenden Merkmale eines erfolgreichen Veränderungsprozesses und sollte daher besonders geschätzt werden. Konkrete Maßnahmen oder zukunftsweisende Ideen sind jedoch keine Visionen. Eine Vision ist eine klare Beschreibung des Zustands eines zukünftigen Ziels, zunächst unabhängig von den damit verbundenen Prozessen, die zur Zielerreichung erforderlich sind. Es sollte ausgearbeitet werden. Vision ist die Grundlage jeder Unternehmensrestrukturierung, da sie es dem Einzelnen ermöglicht, sein Handeln und Denken entsprechend neu auszurichten. Es sollte persönlich, auf die Organisation zugeschnitten und nicht auf andere Unternehmen übertragbar sein. Um eine wirksame Vision zu formulieren, müssen die Interessen der relevanten Mitarbeiter berücksichtigt werden, da sie ihre Träger sind. Beteiligt sind hierbei sowohl interne, also zum Unternehmen gehörende Parteien, als auch externe Parteien wie Kunden, Geschäftspartner etc. (vgl. Lauer 2010, Seiten 95-97). Durch die Unternehmensvision können Menschen zwei Ebenen unterscheiden, nämlich die strategische Vision und die ideale Vision. Die strategische Vision beschreibt die Marktziele einschließlich der eigenen Leistungsanforderungen der Organisation und das von internen und externen Prozessen geforderte Qualitätsniveau. Andererseits beschreibt die Idealvision die Werte, die den Mitgliedern der Organisation besonders wichtig sind, um die Begeisterung langfristig zu steigern. Da immer mehr Mitarbeiter und Führungskräfte die Ziele und Vorgehensweisen des eigenen Arbeitgebers hinterfragen, wird die ideale Vision immer wichtiger (vgl. Noé 2014, Seiten 40-53). Eine gute Vision ist ein Schlüsselfaktor im Veränderungsprozess. Es beschreibt den gewünschten Zielzustand und weist damit die Richtung für den Wandel. Read Less