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Die Führung virtueller Teams

Internationale Zusammenarbeit über kulturelle und geografische Grenzen

Written by Julia Wendland

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Leadership

Year

2014

Abstract

Bachelorarbeit: Virtuelle Teams Zunächst einmal haben virtuelle Teams die gleichen Eigenschaften wie traditionelle Teams. Sie sind durch ein gemeinsames Ziel und eine gemeinsame Aufgabe verbunden. Der Unterschied zu traditionellen Teams besteht darin, dass die Mitglieder orts- und zeitunabhängig an dezentralen, ortsungebundenen Arbeitsplätzen innerhalb und über Organisationsgrenzen hinweg arbeiten und dafür Informations- und Kommunikationsmedien nutzen. Daher unterscheiden sich virtuelle Teams in räumlicher, zeitlicher und struktureller Hinsicht stark von traditionellen Teams, jedoch weisen virtuelle Teams auch eine große Vielfalt auf. Der Prototyp der virtuellen Umgebung existiert heute in der traditionellen Umgebung nicht. 10 Die Typologie virtueller Teams mit Hilfe der Dimension 11 denkt nicht in getrennten Kategorien, sondern entlang des Kontinuums zwischen zwei Polen, während Virtualität das Gegenteil ist. Konstantes, mehrdimensionales Konzept 12 (Abbildung 2). Virtuelle Teams – Potenziale und Herausforderungen Die Potenziale virtueller Teams Die Entscheidung, virtuelle Teammitglieder zu unterstützen, hat vor allem unternehmensstrategische Gründe. Im Fokus steht dabei die langfristige Sicherung des Unternehmens durch den Erhalt und die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Aus Unternehmenssicht bietet virtuelle Teamarbeit die Möglichkeit, überregionales Personal (auch mit eingeschränkter Mobilität) orts- und zeitunabhängig zu gewinnen, Expertenwissen gezielt einzusetzen und flexible und dynamische Einheiten nach Aufgabenstellungen neu zu organisieren jederzeit. Diese Flexibilität ermöglicht es, schnell auf Veränderungen (Märkte, Kundenwünsche) zu reagieren, nah an Kunden und Lieferanten zu bleiben und Geschäftsprozesse zu optimieren, wie z. B. Prozessqualität durch den Einsatz kleiner, flexibler Arbeitseinheiten und die Beteiligung lokaler Experten verbessern. Die Zusammenarbeit mit modernen Informations- und Kommunikationsmedien ist über Funktionsbereiche, Regionen und Organisationen hinweg möglich. d) In der Regel bezogen auf flache Hierarchien, kürzere Entscheidungswege, offenere und dezentralere Kommunikationskanäle und verbesserte Transparenz von Informationen und Prozessen durch schriftliches Schreiben. Das Angebot an attraktiven Arbeitsformen erhöht die Arbeitgeberattraktivität, die Motivation und Bindung der Mitarbeiter (zB für hochqualifizierte Fachkräfte, Gen Y, Frauen). Schließlich können durch virtuelle Teamarbeit Kosten eingespart werden (z. B. Reise-, Einsatz-, Standortkosten). Aus Mitarbeitersicht sorgt virtuelle Teamarbeit für mehr Zeitsouveränität, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, erweitert den Handlungs- und Entscheidungsspielraum und kann durch den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationsmedien eine bessere Informationsversorgung erreichen. Funktionsübergreifendes, interkulturelles Lernen verbessert die Beschäftigungsfähigkeit, wie z. B. durch den Erwerb von interkulturellen, Medien- und Projektmanagementfähigkeiten. Herausforderungen virtueller Teams Wenn das Wesen virtueller Teams in der grenzüberschreitenden Natur ihrer Interaktionen liegt, dann stellt „die tägliche Realität der Kommunikation, Interaktion und des Beziehungsaufbaus“ 17 zweifellos Mitarbeiter, Management und Organisation vor Herausforderungen. Das Wichtigste ist nachfolgend eine kurze Einführung: Aufgrund von Raum, Zeit und sozialer Distanz (einschließlich Kultur) befinden sich virtuelle Teams in einem Vertrauensdilemma. „Vertrauen braucht Kontakt“ 18, aber das fehlt dem virtuellen Team. Sie sind stark von Informations- und Kommunikationsmedien abhängig. Diese führen zu Kommunikationsmängeln (wie Missverständnisse, Verzögerungen) durch Reduzierung der Kanäle (dh fehlende oder reduzierte Wahrnehmung von Hilfs- und nonverbalen Signalen), was zu "Kommunikationslücken" 19 führt, was Unsicherheit und Mehrdeutigkeit erhöht E-Mail) ) Mangelnde Spontaneität, gezielte Kommunikation und soziale Bedürfnisse der Mitglieder werden nicht oder nur sehr eingeschränkt berücksichtigt, was zu mangelnder Integration und Anerkennung des Einzelnen und Schwierigkeiten beim Aufbau des Gruppenzusammenhalts führt. Der Einzelne fühlt sich isoliert (z. B. durch „Unsichtbarkeit“, fehlender persönlicher Kontakt) und vom Arbeitsprozess abgekoppelt (z. B. durch mangelnde Transparenz der Arbeitsweise). Die Folge kann ein Mangel an Motivation und Engagement sein. Die virtuelle Teamstruktur fördert Opportunismus, Rückzug und Fehlverhalten (wie z gemeinsame Normen durch mangelnde Unterstützung Die Konsequenzen von Werten und Zielen, die sich aus persönlichen Interaktionen ergeben, beruhen auf der Zerstörung und dem Konflikt von grundlegend unterschiedlichen Erwartungen, Interessen und Vorstellungen. a) Kulturell vielfältige Teams können durch Stereotype gestärkt werden. Aufgrund der großen Entfernung und der begrenzten Kommunikationskanäle werden Störungen entweder unentdeckt oder verzögert, was das Risiko einer Aufrüstung erheblich erhöht. Auswirkungen auf die Führung eines virtuellen Teams Nach Aviolo et al. ist virtuelle Führung „ein Prozess der sozialen Beeinflussung, der durch AIT (Advanced Information Technology-dV) vermittelt wird, um Einstellungen, Gefühle, Denken, Verhalten und/oder Leistung und Persönlichkeit zu verändern“. , Gruppen und/oder Organisationen. „20 Wenn virtuelle Teams grundsätzlich die Eigenschaften traditioneller Teams aufweisen, dann ist davon auszugehen, dass sie auch Führung brauchen, was auch den Umfang aufgabenbezogener und persönlicher Führungstätigkeiten umfasst. 21Malhorta et al. stellen fest: „... Die Führung eines virtuellen Teams erfordert alle Führungsfähigkeiten (...), die erforderlich sind, um ein nebeneinander liegendes Team zu führen und so weiter. Read Less