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Faktoren einer erfolgreichen Sponsoring-Partnerschaft zwischen Lions und Unternehmen

Written by Jutta Schrötgens

Paper category

Term Paper

Subject

Business Administration>General

Year

2016

Abstract

Hausarbeit: Sponsoring-Partnerschaften zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen Im nächsten Kapitel wird erörtert, warum Unternehmen und Lions-Clubs Sponsoring-Partnerschaften eingehen sollten. Die beiden Parteien haben unterschiedliche Motive und Vorstellungen zur Gründung einer Partnerschaft. Der Vorteil einer Partnerschaft ist, dass Sie gemeinsam an Zielen arbeiten können, die einzeln nicht umsetzbar sind. Durch die Verknüpfung von Interessen und Ressourcen haben die jeweiligen Partner mehr Auswahl und Spielraum. (Siehe Grossmann / Lobnig / Scala 2007, Seiten 107-108) Wie jede Partnerschaft basiert auch eine gesponserte Partnerschaft auf gegenseitigem Geben und Annehmen. Die Partnerschaft ist für beide Seiten von Vorteil, was von größter Bedeutung ist. Beide Parteien sollten ihre Fähigkeiten in die Beziehung einbringen. (Vgl. Lang 2010, S. 24) Die Chance auf Geld. Diese Dienste werden in den folgenden Abschnitten näher erläutert. Beziehen Sie sie dann aufeinander und erklären Sie die Interaktion. 3.1 Gründe und Erfolgsfaktoren der Sponsoren Wie in der Einleitung erwähnt, haben Unternehmen mit Sponsoren gegen ihre Hauptprämisse – die Gewinnabsicht – verstoßen, weil sie Mittel investierten und (zunächst) keine monetäre Gegenleistung erhielten. Trotz fehlender Überlegungen nehmen die Investitionen in den deutschen Sponsoringmarkt weiter zu. Laut einer Analyse von REPUCOM wurde das Transaktionsvolumen im Sponsoringmarkt im Jahr 2016 allein in Deutschland auf rund 5,2 Milliarden Euro geschätzt (vgl. Statista GmbH 2015). Die Gründe, warum das Unternehmen als Sponsor auftritt, werden im folgenden Abschnitt erläutert. Bevor sich das Unternehmen für ein Sponsoring entscheidet, muss sich der Verantwortliche zunächst einige Fragen stellen. Dazu gehört insbesondere, wie das Unternehmen als Sponsor in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden möchte, welche Ziele durch Sponsoring erreicht werden sollen und welche Art von Sponsoring für das Unternehmen gewählt werden soll. Sponsoring ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens und als Kommunikationsinstrument des Unternehmens. Je nachdem, wie ein Unternehmen in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden möchte, muss es zunächst über die Art des Sponsorings entscheiden. Diese Typen lassen sich in drei Kategorien einteilen. (Siehe Brühn 2003). Die erste Kategorie gehört zum „altruistischen Sponsoring“. Wie der Name schon sagt, kommt die Entscheidung für ein Sponsoring aus altruistischen Gründen. Der Initiator will es nicht ausnutzen und nimmt altruistisches Verhalten an. Sponsoring findet im Hintergrund statt und wird nicht oder nur in eingeschränktem Umfang öffentlich bekannt gegeben. Diese Art des Sponsorings wird häufig zur Förderung kultureller, sozialer und nichtkommerzieller Einrichtungen eingesetzt. (Siehe Brühn 2003). Daher sind Patenschaften mit Hintergedanken und die keine Vorteile (für das Unternehmen) erhalten möchten, für Lions-Clubs am besten geeignet. Die zweite Kategorie ist "Werbesponsoring". Der Fokus liegt hier auf der Förderung von gesponserten Inhalten. Die Motivation für ein Sponsoring kann aus der Kommunikation mit der Öffentlichkeit resultieren, ihre Bedeutung ist jedoch zweitrangig. Auch im Bereich des Sozial- und Kultursponsorings ist diese Art zu finden. (Siehe Brühn 2003). Entscheidet sich der Sponsor aus diesen Gründen für eine Unterstützung, ist der Lions Club der geeignete Sponsor. Fondsorientiertes Sponsoring ist die Grundvoraussetzung für eine gute Partnerschaft. Die dritte Kategorie ist die häufigste „klassische Förderung“. Die Hauptmotivation dieser Art ist die positive Wahrnehmung der Öffentlichkeit, gesponserte Propaganda und selbstlose Motivation liegen vollständig hinter den Kulissen. Wenn der Name des Unternehmens oder der Marke aufgrund des klassischen Sponsorings keine oder nur eine geringe öffentliche Aufmerksamkeit erhält, wird das Sponsoring eingestellt. Diese Art ist besonders im Sportbereich offensichtlich. (Siehe Brühn 2003). Klassisches Sponsoring gilt auch für die Unterstützung von Lions-Clubs. Sponsoren sollten sich jedoch bewusst sein, dass das Sponsoring sozialer Projekte nicht nur dazu dienen sollte, ihr Ansehen in der Öffentlichkeit zu verbessern. Wenn der Sponsor überhaupt keine altruistischen Motive und Sponsoring-Ideen hat, ist die Partnerschaft mit dem Lions-Club nicht ideal und wird wahrscheinlich am Konflikt von Absichten und Zielen scheitern. Nach Ermittlung des erforderlichen öffentlichen Bewusstseins wird das Ziel festgelegt, das durch das ausgewählte Sponsoring erreicht werden soll. „Diese müssen so formuliert sein, dass sie bestehenden Marketing- und Unternehmenszielen nicht entgegenstehen, sondern diese unterstützen“ (Ahlert / / Woisetschläger / Vogel 2007, S.18). Ziele lassen sich in wirtschaftliche und psychologische Ziele unterteilen. Read Less