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Zahlungsverfahren im E-Business

Written by Steve Steglitz

Paper category

Master Thesis

Subject

Computer Science

Year

2009

Abstract

Masterarbeit: Zahlungsart Die Möglichkeit der Bezahlung von Waren besteht seit dem 5. Jahrhundert v. Chr.. Zu diesem Zeitpunkt ist die Zahlung eher ein Austausch von Waren. Zu den Zahlungsmitteln gehören neben Perlen und Muscheln, die als wertvoll gelten, auch Kunsthandwerk und Vieh. Bargeld in Form von Münzen existiert seit dem 7. Jahrhundert v. Chr., und das erste Papiergeld tauchte seit dem 18. Jahrhundert auf. Die Verwendung von Münzen und Banknoten für Transaktionen und Zahlungen ist einfacher geworden. Dank vieler Innovationen gibt es heute viele Zahlungsmethoden (vgl. Lammer (2006), S. 22 f). Dieser Begriff wird in der Literatur mehrfach verwendet, der die Art und Ausführung von Zahlungstransaktionen definiert. Im Folgenden werden die notwendigen Begriffe erläutert und definiert, wie sie im weiteren Verlauf dieser Arbeit verwendet werden. Der Begriff Zahlungsverkehr ist ein allgemeiner Begriff, der die Bewegung aller Zahlungsmittel (Bargeld, Bankwährung, elektronisches Geld) vom Zahler zum Zahlungsempfänger umfasst. Darüber hinaus umfasst der Begriff alle Prozesse und Infrastrukturen zur Realisierung von Cashflows in der Wirtschaft (vgl. Ketterer / Stroborn (2002), S. 19). In Abbildung 2.1 werden Zahlungsmethoden in klassische Zahlungsmethoden und ePayment-Zahlmethoden unterteilt. Zu den klassischen Zahlungsmethoden zählen alle Methoden, die vor dem Durchbruch des Internets verwendet wurden. Dazu gehören Vorauszahlungen, Nachnahme, Rechnungen, Lastschrift- und Kreditkarten. Klassische Zahlungsmethoden werden in Kapitel 2.1 behandelt. Die EPayment-Methode umfasst alle Methoden der elektronischen Zahlung. d) In der Regel im Internet kann sie durchgeführt oder initiiert werden. Hierzu zählen beispielsweise E-Mail-basierte Zahlungsmethoden wie z. B. PayPal oder Moneybookers. Kapitel 2.2 stellt ePayment-Zahlungsarten im Detail vor. Das Zahlungssystem spiegelt die Infrastruktur wider, die für die Nutzung der Zahlungsmethode erforderlich ist. Der Begriff Infrastruktur bezieht sich dabei einerseits auf die technischen Grundvoraussetzungen und andererseits auf eventuelle vertragliche Vereinbarungen, die zur Abwicklung von Zahlungen erforderlich sind. Abbildung 2.1 zeigt die Schnittmenge von klassischen Zahlungsmethoden, elektronischen Zahlungsmethoden und Zahlungssystemen. Neben Barzahlungen, die klassischen Zahlarten zuzuordnen sind, gibt es immer eine Kombination mit einem oder zwei anderen Bereichen. 2.1 Traditionelle Zahlungsmethoden Traditionelle Zahlungsmethoden umfassen Zahlungsmethoden für alle Waren oder Dienstleistungen, die vor dem Durchbruch des Internets verwendet wurden und bis heute verwendet werden. Die entsprechenden Zahlungsmethoden sind unten aufgeführt. 2.1.1 Barzahlung Bargeld ist das älteste Zahlungsmittel für Waren. Hier erhält der Käufer vom Verkäufer die gewünschte Ware. Im Gegenzug erhält der Verkäufer den vereinbarten Betrag in der vereinbarten Währung. Obwohl die Nutzung anderer Zahlungsmethoden weiter zunimmt, ist die Barzahlung nach wie vor die beliebteste Zahlungsmethode im Einzelhandel. Diese Zahlungsart ist bei reinen Online-Transaktionen nicht möglich. Existiert der Store als zweiter Vertriebskanal, bei dem Kunden die bestellten Waren bezahlen und mitnehmen können, kann diese Zahlungsart nur für Online-Transaktionen genutzt werden. 2.1.2 Vorkasse Bei Vorkasse, das heißt die Bestellung wird vor der Lieferung bezahlt, kann der Händler vor Zahlungsverzug geschützt werden. Bei dieser Zahlungsart trägt der Kunde jedoch das Risiko, dass die Ware nicht oder unvollständig oder falsch geliefert wird (vgl. Stahl et al. (2009), S. 113). In der Regel erhält der Kunde nach Abschluss des Bestellvorgangs die notwendigen Bankdaten. Nachdem der Verkäufer den Rechnungsbetrag erhalten hat, ist er verpflichtet, die Ware gemäß den vereinbarten Bedingungen an den Käufer zu versenden. Abbildung 2.2 zeigt, dass Käufer selten Vorauszahlungen nutzen. Bei dieser Darstellung ist davon auszugehen, dass, wenn dem Käufer jeweils unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden, die Anzahl der Vorverkaufskäufe weiter reduziert wird. Ähnliche Ergebnisse zeigt die Studie „E-Commerce Guide-Payment Success Factors“ der Universität Regensburg. Die Umfrage zeigt, dass 79 % der Befragten einen Online-Shop verlassen, der nur Vorauszahlungen anbietet, und sich nach einem anderen Online-Shop umsehen. Mit steigenden Käufen steigt auch die Abbruchrate (vgl. Krabichler et al. (2008), S. 24). Abbildung 2.3 zeigt jedoch, dass laut der Studie „German E-Commerce“ der Universität Regensburg die meisten Bestellungen im Voraus getätigt werden. Dieser Unterschied lässt sich durch folgende Tatsache erklären: Einerseits ist i eingeplant. d) Es ist in der Regel billiger als die Nachnahme, auf der anderen Seite ist es für viele Menschen arbeitssparend, obwohl eine Vielzahl von Zahlungsmethoden angeboten wird. Die meisten Online-Händler bieten keine Rechnung oder Direktzahlung an, zumindest nicht die erste Bestellung. Read Less