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Digital Leadership

Digitales Führen von Pflegeteams im Generationenvergleich Personelle und organisatorische Voraussetzungen und Möglichkeiten der Implementierung

Written by Sabine Jäger

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>Leadership

Year

2018

Abstract

2.1 Digitalisierung und digitale Transformation Der Begriff Digitalisierung ist heute allgegenwärtig. Sein Ursprung lässt sich bis ins Jahr 1941 zurückverfolgen, als der erste funktionierende Computer erfunden wurde. Seit den 1990er Jahren kann jeder den Begriff verwenden. Mit der Erfindung des Internets (World Wide Web) hat sich der globale Digitalisierungsprozess weiter beschleunigt. Heute ist der Begriff eng mit der globalen Globalisierung verbunden. (Becker & Knop 2015, S. 1-2) Unter Digitalisierung versteht man laut Gabler Wirtschaftslexikon (2017) „die digitale Umsetzung und Darstellung bzw. Umsetzung von Information und Kommunikation oder die digitale Modifikation von Instrumenten, Geräten und Fahrzeugen“. Darüber hinaus umfasst dies auch Veränderungen in allen Aspekten, die zu einer Automatisierung und Optimierung auf Basis neuer Informationstechnologien führen. Darüber hinaus wird der Begriff digitale Transformation auch verwendet, um Veränderungen in der Gesellschaft hervorzuheben. (Brucker-Kley et al., 2016, S. 5-7) 2.2 Leadership Der englische Begriff „Leadership“ bezieht sich auf Führung und Leadership Management (Peters, 2015, S. 13). Führung ist nach Rosenstiel (2014, S. 476) definiert als „der Sammelbegriff für alle interaktiven Prozesse, bei denen Menschen bewusst soziale Einflüsse auf andere ausüben, um in einer strukturierten Arbeitsumgebung ein gemeinsames Arbeitsumfeld zu vollenden. Mission“. Kernmerkmal der personenbezogenen Führung ist, dass alle Mitarbeiter bzw. Mitarbeiter unter dem gezielten Einfluss ihrer Vorgesetzten in der Organisation interagieren. (Felfe, 2009, S. 3-5) Darüber hinaus gibt es einen Unterschied zwischen einer Führungskraft und einer Führung: eine Führungskraft bezeichnet eine Person, die Führung ausübt, und Führung ist ein Prozess, der normalerweise zu Veränderungen führt (Stippler, Moore, Rosenthal, 2010), VI). 2.3 Digital Leadership Digital Leadership und digitale Transformation gehen Hand in Hand. Den Prozess des gesellschaftlichen und technologischen Wandels verstehen, um neue Arbeitsmodelle zu entwickeln und zu gestalten. Daher setzen Digital Leader mit der Transformation des Unternehmens neue Innovationsanreize und sind als Digital Leader bereit, durch digitale Medien voranzukommen. (Cachelin & Ernst 2014, S. 354) Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Digital Leader elektronische Medien nutzen, um ihre Mitarbeiter zu führen. Der Entdeckung, Weiterentwicklung und effektiven Nutzung neuer Kommunikationsmedien kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Diese Strategien können auf jeder Ebene der Organisation auftreten. 3. Theoretische Grundlagen Dieses Kapitel ist der Ausgangspunkt der Führung. Zunächst gibt es einen grundlegenden Überblick über die Bedeutung von Führung und Führungsrollen. Ziel dieses Kapitels ist es, die Relevanz verschiedener Einflussfaktoren im Zusammenhang mit Führung hervorzuheben. Das Kapitel endet dann mit dem Führungsansatz „New Leadership Method“, der am Beispiel der Transformation und des transaktionalen Führungsstils von Buss erläutert wird. 3.1 Die Bedeutung von Führung und Führungsrollen Der Begriff Führung verändert sich aufgrund seiner Dynamik, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung ständig (Wunderer, 2007), S. 204). Wie in 2.2 erläutert, bezeichnet Führung alle zielorientierten Verhaltensweisen, die dazu führen, dass Aufgaben gemeinsam erledigt werden. Langfristig sollten die Mitarbeiter ihr Bestes geben, um die Unternehmensziele zu erreichen. Gefragt sind nicht nur fachliche Fähigkeiten, sondern auch persönliche und soziale Kompetenzen. (Cott, John Paul, 2013, S. 28). 3.2 Die Neue Führungsmethode Alle Managementmethoden, die der „Neuen Führungsmethode“ zugrunde liegen, zielen darauf ab, Mitarbeiter und Organisationen zu herausragenden Leistungen zu führen. Bei dieser Methode wurde im Vergleich zur klassischen Führungstheorie auch der emotionale Aspekt berücksichtigt und kombiniert. Bass glaubt, dass transaktionale Führung ein Input-Output-Austausch zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern ist. Es ist ein Zugeständnis, bei dem klare Abläufe, Regeln, Strukturen und Ziele vorherrschen. Da die Arbeit des Mitarbeiters ausschließlich auf Geld ausgerichtet ist, ist seine Motivation extern. Das Arbeitsverhältnis wird als sehr objektiv und ergebnisorientiert beschrieben. Ein Arbeitsplatz, der einen Transaktionsmanagement-Stil erfordert, wie beispielsweise die Schichtarbeit in einer Fabrik, ist wie das tägliche Leben. Mitarbeiter kennen ihre Aufgaben und erwarten, dass sie am Monatsende wie gewohnt bezahlt werden. (Berthel, J. Becker F. G. 2017, S. 184). Andererseits zielt die transformationale Führung auf den gemeinsamen Arbeitsprozess ab, wobei die emotionale Bindung zwischen Chef und Mitarbeiter sowie die innere Motivation im Vordergrund stehen, weil sie die eigenen Bedürfnisse beiseite stellt und das Wohl des Unternehmens anstrebt . Jeder verdient es, befördert zu werden, denn der Aufgabenbereich ist ziemlich kompliziert und unerwartet. Der Vorgesetzte ist wie ein Mentor, bei dem die Mitarbeiter geschätzt werden, Einblicke, Inspiration und Motivation geben. Transformational Leadership basiert auf transaktionaler Führung (Berthel, J. Becker, F. G. 2017, S. 185). Read Less