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Digitale Transformation

A Study on the Role of IT Capability and Executive Sponsorship in Achieving Digital Maturity

Written by D. Danailova

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>General

Year

2017

Abstract

Master Thesis Digitale Transformation: Über die wahre Bedeutung des Begriffs "digitale Transformation" herrscht Uneinigkeit. Im Allgemeinen wird er verwendet, um die Notwendigkeit zu beschreiben, dass Organisationen in einem sich schnell verändernden Umfeld ihre Denkweise, ihren Betrieb und ihre Managementmethoden ändern müssen. Kane (2017) ist der Ansicht, dass es irreführend ist, die digitale Transformation als den Einsatz der fortschrittlichsten digitalen Technologien zu betrachten. Die Erkenntnis, dass diese Technologien genutzt werden sollten, um Unternehmen dabei zu helfen, ihre Geschäfte auf neue und verbesserte Art und Weise zu führen, kommt der Wahrheit zwar näher, ist aber noch nicht ausreichend. Die genaueste Definition der digitalen Transformation ist die Umsetzung neuer Prozesse, Praktiken und Geschäftsmodelle, um in der digitalen Wirtschaft wettbewerbsfähig zu sein und relevant zu bleiben. Berghaus und Bark (2016) betonten außerdem, dass die digitale Transformation ein komplexes und mehrdimensionales Phänomen ist, dessen Ausmaß über das Ausmaß des in der Vergangenheit untersuchten organisatorischen Wandels hinausgeht. Sie umfasst Veränderungen der technischen Unterstützung in der gesamten Organisation. Einerseits verbessert das Unternehmen seine Effizienz, indem es digitale Technologie auf bestehende Prozesse anwendet. Andererseits können sie sogar den Weg der Geschäftsmodellinnovation einschlagen, der durch die digitale Transformation ermöglicht wird (Berghaus und Back, 2016). Um die digitale Transformation durchzuführen, sollten Unternehmen ihr aktuelles Organisationsmodell überdenken und Akteure aus verschiedenen Abteilungen einbeziehen - von der Strategie über das Marketing bis hin zum Personalwesen. Wie jeder Managementansatz ist auch die digitale Transformation mit einem hohen Maß an Unsicherheit verbunden. Digitale Reife Digitale Technologien wie Big Data, Internet der Dinge, Industrie 4.0, soziale Medien usw. haben die Geschäftswelt in einem noch nie dagewesenen Tempo durchdrungen und Veränderungen in den Geschäftspraktiken gefördert. Remane, Hanelt und Wiesboeck (2017) stellten fest, dass Unternehmen ihre aktuellen Geschäftsmodelle bewerten und anpassen müssen, um zu überleben und gleichzeitig neue Chancen zu nutzen. Kane (2017) befasst sich ebenfalls mit der Definition der digitalen Transformation, dem Unterschied zwischen digitaler Reife und digitaler Transformation und den Gründen, warum es am besten ist, über das Konzept der digitalen Reife nachzudenken. Ihm zufolge ist die Digitalisierung kein linearer oder endlicher Prozess. Sie ist ein kontinuierlicher Prozess und kann auf viele Arten erfolgen. Ob das Unternehmen sich transformieren will, ist keine Frage der Wahl. Es ist vielmehr notwendig, sich mit den anderen Teilnehmern seiner Wertschöpfungskette - Wettbewerbern, Kunden, Lieferanten, Partnern, Mitarbeitern und sogar potenziellen Substituten und neuen Marktteilnehmern - und der Art und Weise, wie sie mit der digitalen Transformation umgehen, auseinanderzusetzen. Technologie ist nur ein Aspekt der Digitalisierung, sie umfasst auch Strategie, Organisationskultur und -struktur sowie Führung. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, das Konzept der Reife zu übernehmen, wenn es darum geht, die Fähigkeit zu erlernen, auf externe Veränderungen zu reagieren, die außerhalb der Kontrolle des Unternehmens liegen. In Anlehnung an den Begriff der Reife in der Biologie können wir mehrere nützliche Analogien herstellen. Erstens kann und darf sich eine Organisation nicht über Nacht verändern. Dies ist ein Prozess. Organisationen sind wie Individuen und müssen verschiedene Entwicklungsstadien durchlaufen. Unabhängig davon, in welchem Stadium sich ein Unternehmen befindet, können sich, wie bereits erwähnt, verschiedene Unternehmen in unterschiedlichen Stadien befinden, und es kann sich immer weiter entwickeln. Daher ist die digitale Transformation nie zu Ende, sondern es können Lektionen gelernt und verbessert werden. Zweitens ermöglicht die Verwendung des Begriffs "Reifegrad" den Praktikern, sich auch unter unsicheren Umständen auf eine digitale Reise zu begeben, wenn sie die Ergebnisse der digitalen Bemühungen nicht vorhersehen können. Drittens erinnert er die Manager daran, dass die digitale Reife ein natürlicher Prozess ist, den jedes Unternehmen durchlaufen muss. Es handelt sich jedoch nicht um einen automatischen Prozess. Manager, die die Transformation leiten, sollten bewusst Maßnahmen ergreifen, um digitale Trends zu verstehen und das Unternehmen bei der Anpassung zu unterstützen. Eine funktions- und abteilungsübergreifende Durchdringung, wenn sie mit einem unvollständigen Verständnis der Organisation einhergeht, erschwert es den Managern jedoch, die erforderlichen Schritte festzulegen und ihre Prioritäten rechtzeitig zu bestimmen. Einige Unternehmen, z. B. solche, die traditionell eher kundenorientiert sind, wie z. B. B2C-Unternehmen, haben ihren Transformationsfahrplan früher festgelegt. Andere benötigen in diesem nichtlinearen Umwandlungsprozess eine Anleitung zu spezifischen Generalisierungsmaßnahmen. Berghaus und Back (2016) stellen ein digitales Reifegradmodell (DMM) vor, das aus 9 Dimensionen des digitalen Transformationsprozesses Reifegradstufen ableitet. Durch die Unterteilung in mehrere Stufen nach bestimmten Kriterien wird die digitale Transformation leichter verständlich. Nach der Definition des Autors von digitaler Reife können die Aspekte der digitalen Reife um (1) Kundenerfahrung, (2) Produktinnovation, (3) Strategie, (4) Organisation, (5) Prozessdigitalisierung, (6) Zusammenarbeit, (7) Informationstechnologie, (8) Kultur und Expertise und (9) Transformationsmanagement liegen. Read Less