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Die Implementation der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie

Eine qualitativ-vergleichende Analyse der Implementationseffektivität in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union

Written by Nils Bruch

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Political Studies

Year

2019

Abstract

Bachelorarbeit: Die Erneuerbare-Energien-Politik der EU Dieses Kapitel beschreibt die Erneuerbare-Energien-Politik der EU, insbesondere verwandte Artikel und die grundlegenden Kontrollinstrumente der RED, um die bisherigen Ziele erreichen zu können. Der Fokus liegt auf dem 20 %-Ziel, das 10 %-Ziel für erneuerbare Energien im Verkehrssektor wird hier nicht näher beschrieben, da es von der Analyse ausgeschlossen ist. Erneuerbare Energien im Verkehrssektor sind jedenfalls auch in der allgemeinen Statistik zum Anteil erneuerbarer Energien enthalten. Bevor die RED näher betrachtet wird, muss zunächst der Hintergrund der Erstellung der Richtlinie und die Entwicklung beschrieben werden, die zur Energieentwicklung als Politikbereich für den Eintritt in den Kapazitätsbereich der EU geführt hat. 3.1 Der Ursprung der europäischen Politik für erneuerbare Energien In der Geschichte der Europäischen Union hat Energie eine wichtige Rolle gespielt. Die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl und die Europäische Atomgemeinschaft können historisch gesehen als Vorläufer der Europäischen Gemeinschaft angesehen werden, die sich mit Kooperation und Regulierung im Energiebereich befassen (Dinan 2010: 466). Mit der Weiterentwicklung der Europäischen Gemeinschaft hat die europäische Energiepolitik trotz der Ölkrise in den 1970er Jahren jedoch an Bedeutung verloren, der Energiesektor als Schlüsselinfrastruktur liegt nach wie vor in der Verantwortung der Mitgliedstaaten (ebd.: 467) liegt auch darin, dass die Europäische Union vor dem Vertrag von Lissabon (Schubert et al. 2016: 86) keine Befugnisse erhielt.Es wird davon ausgegangen, dass der Energiesektor keine geteilte Befugnis hat, weil die Mitgliedstaaten möglicherweise keinen Konsens erzielen (ebd.: 116). Wie wird das Politikfeld in Ermangelung eines grundlegenden Vertragsrechts europäisch? Der mehrdimensionale Prozess der Einbindung der Energiepolitik auf europäischer Ebene begann in den 1990er Jahren, als es den Ambitionen der Europäischen Kommission gelang, das Politikfeld in die Wettbewerbs- und Wirtschaftspolitik einzubeziehen und den Grundstein für einen liberalisierten Energiebinnenmarkt zu legen (Dinan 2010: 468) . Darüber hinaus stieg in den 1990er Jahren das weltweite Bewusstsein für Fragen des Klimawandels, was die Integration der EU-Energiepolitik weiter förderte. Erklärtes Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen EU-weit um 15 % gegenüber 1990 zu reduzieren, auch durch den Ausbau von EE (ebd.: 472f.). 3.2 Die Erneuerbare-Energien-Richtlinie (2009/28/EG) Wettbewerbs- und Wirtschaftspolitik, Umwelt- und Klimapolitik, geopolitische Entwicklungen, die die Versorgungssicherheit gefährden, sowie die vorherige Verabschiedung des Kyoto-Protokolls und des vorherigen Kapitels haben gezeigt, dass die europäische Gesetzgebung zu einer neuen Europa Faktoren, die die Förderung erneuerbarer Energien durch Rechtsvorschriften beeinflussen. In diesem Unterkapitel sollen zunächst die wichtigsten Begriffe im Zusammenhang mit RED definiert werden. Anhand des Richtlinientextes wird dann erläutert, welche gesetzgeberischen Maßnahmen zur Förderung der EE ergriffen werden und wie die Erreichung der Ziele sichergestellt werden kann. Dabei beziehen wir uns hauptsächlich auf die Teile, die sich auf die Analyse dieses Artikels beziehen Am Ende dieses Kapitels wird das Kontrollformular festgelegt, auf dem RED basiert. Energie aus erneuerbaren Energien ist in RED definiert als: hei Luftwärme, Geothermie, Hydrothermal, 2. Der Gesamtenergieverbrauch beträgt Als digitale Grundlage zur Ermittlung des Anteils erneuerbarer Energien in den Mitgliedsländern. Dazu gehören alle Energieprodukte (Strom, Wärme, Kälte, Verkehr), die an Industrie, Verkehr, Haushalte, Dienstleistungen und Landwirtschaft geliefert werden, sowie der Verbrauch bei der Energieerzeugung und der Energieverlust bei der Energieverteilung und -übertragung (Artikel 2, f Punkt). Artikel 5 der Richtlinie regelt die Berechnung des Anteils erneuerbarer Energien am gesamten Endenergieverbrauch. Biokraftstoffe und Biokraftstoffe müssen besonderen Regeln unterliegen, da ihre Förderung nachhaltig sein soll und keine negativen Auswirkungen auf Biodiversität, Naturschutz, Treibhausgasschutz und landwirtschaftliche Flächennutzung hat (ErwG 69, ErwG 73, ErwG 85 ). Aus diesen Gründen wurden Nachhaltigkeitskriterien für Biokraftstoffe definiert und in die Leitlinien aufgenommen. Wenn Biokraftstoffe die Standards nicht erfüllen, können sie die Zielerreichung nicht fördern und werden nicht als erneuerbare Energie definiert (Artikel 17). Neben den zusätzlichen Standards für Biokraftstoffe gibt es weitere Vorgaben zur Berechnung des Anteils erneuerbarer Energien, auf die hier nicht weiter eingegangen werden soll, da sie keinen wesentlichen Bezug zu dieser Arbeit haben und die vorgeschlagenen Prinzipien ausreichend sind, um wichtige Definitionen zu verstehen und Die Verfolgung der Erreichung der Ziele der RED erfordert eine eingehendere Untersuchung des Leitlinientexts, um zu verstehen, wie das 20 %-Ziel für erneuerbare Energien auf europäischer Ebene erreicht werden kann. Dazu werden zwei verschiedene Aspekte von RED erläutert: Zielerreichung und Koordination Read Less