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Entrepreneurial Marketing

Aktueller Stand der Forschung und innovative Ansätze

Written by A. Brandner

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Entrepreneurship

Year

2019

Abstract

Bachelorarbeit: Unternehmertum In diesem Kapitel werden zunächst die Teilbereiche des Unternehmertums erörtert. Zunächst wird die Definition von Entrepreneurship genauer untersucht. Heben Sie dann die Eigenschaften junger Unternehmen hervor. 2.1.1 Definition Entrepreneurship wurde bereits im 17. Jahrhundert in Bereichen mit Bezug zur Geschäftstätigkeit verwendet. Damals bezog es sich auf Menschen, die an einem Wirtschaftsprojekt mit ungewissen Gewinnaussichten arbeiteten (Richhard Can-tillon 1680-1734). Entrepreneurship wird im Deutschen „Entrepreneurship“ genannt und bezeichnet in der Regel jede unternehmerische Tätigkeit oder Selbständigkeit (Fritsch 2016, S. 9). Dieser Begriff bedeutet von der Gründung eines Unternehmens bis zur unternehmerischen Tätigkeit. Ripsas beschreibt Unternehmertum als Identifizierung, Schaffung und Nutzung von Marktchancen durch die Gründung eines Unternehmens. Im unternehmerischen Prozess ist es wichtig, bestehende Produkte oder Dienstleistungen zu hinterfragen und neue Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln, um Kundenbedürfnissen gerecht zu werden (vgl. Pott; Pott 2012, S. 3; Ripsas 1997). Das Gegenteil von Entrepreneurship ist das interne Unternehmertum, das das unternehmerische Verhalten bestehender Unternehmen beschreibt, die auf Mitarbeiter angewiesen sind (Fritsch 2016, S. 9). Andererseits suchen Unternehmer nach Veränderung, reagieren darauf und nutzen sie als Chance (Drucker 1993, S. 25). Mit anderen Worten, „der Träumer“ (Kao 1989, S. 96). Sprechen Sie mit Menschen, die gerne Neues erschließen und bereit sind, für sie die gewohnte Umgebung zu verlassen. Der Unternehmer verändert aktiv den Status quo, um seine persönliche Vision zu verfolgen (Jacobsen 2006, S.33). Jean Baptist Say beschrieb Unternehmer als „Meisteragenten“, die Ressourcen integrieren, um die Nachfrage zu decken. Unternehmertum umfasst seiner Ansicht nach Wissen, Urteilsvermögen und Risiko (Fritsch 2016, S. 6). Joseph Alois Schumpeter (1883-1950) spielte eine entscheidende Rolle in der modernen Diskussion der Entrepreneurship-Forschung. Schumpeter glaubt, dass die wirtschaftliche Entwicklung sprunghaft voranschreitet und jedes Mal von den grundlegenden und revolutionären Innovationen der Unternehmer ausgelöst wird. Schumpeter-Unternehmer sind keine Erfinder, sondern Menschen, die Erfindungen anwenden. Aus seiner Sicht sind diese Unternehmertypen seltene Persönlichkeiten, die für die wirtschaftliche Entwicklung von entscheidender Bedeutung sind. 2.2 Marketing In diesem Kapitel werden die Teilbereiche des Marketings behandelt. Zunächst betrachten wir das klassische Management-Marketing aus der Perspektive von Definition, Entwicklung, Marketing-Mix und Marketing-Prozess. Später wird auf das Thema dieser Arbeit näher eingegangen, nämlich das unternehmerische Marketing. 2.2.1 Management-Marketing Bevor wir das unternehmerische Marketing näher betrachten, müssen wir zunächst das klassische Marketing betrachten. Managementmarketing und Entrepreneurial Marketing stehen in scharfem Gegensatz. Es konzentriert sich auf bestehende Märkte, anstatt neue zu schaffen. Ziel des Management Marketings ist es, den Marketingprozess weiter zu standardisieren und zu formalisieren. Das dynamische und absolut turbulente Umfeld wird nicht berücksichtigt (Rößl et al., 2009, S. 18-22). Kapitel 2.2.1 befasst sich mit der Definition klassischer Marketingbegriffe, ihrer Entwicklung, dem Marketingmix und dem Marketingprozess. Definition Wir sind immer von Werbung betroffen. Ob im Fernsehen, in Zeitungen, Social Media oder persönlichen Empfehlungen im Alltag. Viele Leute verbinden den Begriff Marketing mit der Werbung und dem Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen. Heute wird darunter jedoch vor allem ein „Denken aus der Marktperspektive“ verstanden, bei dem die Kundenbedürfnisse im Mittelpunkt stehen (vgl. Becker 2012; Homburg 2012; Kotler; Keller 2012; Meffert et al. 2012; Bryce 2009; Kotler et al. People 2006). Die Vermarktung beginnt bereits vor der Herstellung des Produkts und durchläuft seinen gesamten Lebenszyklus. Es ist sehr wichtig, die Kundenbedürfnisse und deren Intensität zu identifizieren und zu analysieren. Auf dieser Basis bewertet es dann, ob die Produktidee bald profitabel ist (Kotler et al. 2016, S.38). In jüngster Zeit wurde die kundenorientierte Perspektive weiterentwickelt und heute werden andere Anspruchsgruppen wie Mitarbeiter, Land, Umwelt oder Aktionäre berücksichtigt (Bruhn 2014, S. 13). Durch Globalisierung und Digitalisierung, Vertrieb in gesättigten Märkten, beschleunigte Prozesse und immer härterer Wettbewerb in dynamischen Strukturen beeinflusst heute eine Welt, in der Distanzen nicht mehr bekannt sind, das Marketing. (Bernecker 2014, S.19f.) Der Begriff „Marketing“ hat seinen Ursprung bereits im 20. Jahrhundert in Großbritannien und den USA. Um 1906 verwendet Samuel Sparling in seiner "Einführung in die Unternehmensorganisation" erstmals den Begriff Marketing. Es folgten weitere Arbeiten. Read Less