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Wer will heute noch Altenpfleger werden?

Arbeitsbelastung in der Altenpflege

Written by M. Döbler

Paper category

Master Thesis

Subject

Medicine

Year

2018

Abstract

3. Die Aufgabe der Altenpflege Die folgenden Absätze sollen die tägliche Arbeit des Pflegepersonals in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen vorstellen, um die wesentlichen Druckpunkte zu verdeutlichen. Wie die folgende Tabelle zeigt, meldete das Statistische Bundesamt im Jahr 2015 13.323 zugelassene ambulante Pflegedienste. Diese Pflegedienste beschäftigen 355.613 Mitarbeiter. Die Tabelle zeigt, dass die Zahl der Pflegebedürftigen und zwei Arten von Pflegearrangements deutlich gestiegen sind. Zwischen 2007 und 2015 ist die Zahl der ambulanten Pflegebedürftigen um 37 % gestiegen. Die stationären Einrichtungen nahmen in diesem Zeitraum um 23 % zu. Es ist die Aufgabe des Pflegepersonals, diese Menschen zu unterstützen und zu betreuen. Im folgenden Abschnitt wird erläutert, welche Tätigkeiten in Ihren Zuständigkeitsbereich fallen. Als Grundlage für die Aufgabe der Pflegeperson dient Monika Krohwinkels „Life Activity and Survival Experience“ (AEDL). Diese werden aus Liliane Juchlis Activities of Daily Living (ATL) abgeleitet und erweitert. Im Folgenden werden zunächst die rechtlichen Grundlagen der ambulanten ärztlichen Behandlung vorgestellt: „Die in diesem Buch genannte ambulante Pflegeeinrichtung (Pflegedienst) ist eine selbstständige Einrichtung, die unter ständiger Verantwortung von ausgebildeten Pflegekräften häusliche Krankenpflegeleistungen im Sinne des § 36 für Pflegebedürftige zu Hause erbringt.“ . 6 Grundlage hierfür ist die Definition ambulanter Pflegeeinrichtungen im SGB XI § 71. Aus diesem Gesetz leiten sich einige Pflegedienste ab, die die Abrechnung ambulanter Leistungen mit Krankenkassen ermöglichen. Im SGB XI werden die von den Krankenkassen übernommenen Sachleistungen in Grundpflege und Hauswirtschaftsleistungen unterteilt. Diese Leistungen können auch in speziellen Wohngruppen erbracht werden, die mit ambulanten Pflegeeinrichtungen kooperieren. 7 Darüber hinaus können Leistungen nach dem SGB V abgerechnet werden. SGB ​​V § 37 definiert häusliche Pflege wie folgt: „Der Versicherte ist in seiner Wohnung, bei einem Angehörigen oder an einem anderen geeigneten Ort, insbesondere in betreuten Wohnformen, (…) Krankenschwester Wenn eine stationäre Behandlung notwendig ist, aber nicht durchgeführt werden kann oder wenn die häusliche Pflege vermieden oder verkürzt werden kann 8 Erforderlich Dies ist einer der Unterschiede zwischen ambulanter und stationärer Pflege. Darüber hinaus werden ambulante Pflegekräfte nach SGB V § 37 medizinisch versorgt. 4.2 Arbeitspensum Renten Bei der Pflege müssen sowohl psychische als auch physische Belastungen berücksichtigt werden. In diesen beiden Bereichen, stationär und ambulant, ist die körperliche Anstrengung hoch. Vor allem dann, wenn die pflegebedürftige Person in ihrer Mobilität eingeschränkt ist und häufig von der Pflegeperson angehoben oder umgelagert werden muss, beispielsweise von einem Bett in einen Rollstuhl. Aus psychologischer Sicht wirken sich alle Arten von Stress auf das Pflegepersonal aus. Die Bewältigung der täglichen Aufgaben ist in der Regel mit hohem Zeitdruck verbunden. So wollen pflegebedürftige Menschen ihre Toiletten in der Regel morgens zwischen 7:00 und 9:00 Uhr abschließen. Das bedeutet, dass das Zeitfenster je nach Anzahl der Clients sehr schmal ist. Zudem ist der genaue Workflow nur bedingt planbar. Unerwartete Dinge passieren immer, wenn sich beispielsweise ein Kunde eines Tages schlechter fühlt und mehr Hilfe als sonst benötigt. Dies erhöht den Zeitdruck durch die zusätzliche Arbeitsbelastung. Außerdem steht Altenpflegern immer ein schweres Schicksal bevor, denn jeder ältere Mensch hat seine eigene Geschichte. Darüber hinaus tritt Demenz vor allem in Krankenhausbereichen auf. Der Umgang mit dieser Krankheit ist oft die psychische Hauptbelastung des Pflegepersonals. Hinzu kommt der Kontakt zu Angehörigen, der viel Einfühlungsvermögen erfordert. Ein weiterer Stressfaktor in der Pflege ist die Schichtarbeit, die unregelmäßige Arbeitszeiten erfordert. Ist ein Mitarbeiter auch krank, ist es schwierig, die Ruhe- und Erholungszeit einzuhalten, um sich vom Arbeitstag zu erholen. Da Pflegekräfte natürlich wissen, dass ihr Krankenstand von Kollegen ausgeglichen werden muss, fühlen sich viele Menschen unter Druck gesetzt, auch bei Beschwerden nicht erst krank zu werden oder zur Arbeit zu gehen. In der stationären Pflege werden persönliche Aktivitäten in der Regel unterbrochen, wenn ein stationärer Patient in Pflege ist, während andere an der Tür klingeln oder sich im selben Zimmer aufhalten und eine Notsituation äußern, die Hilfe erfordert. Beim gemeinsamen Essen in einem Restaurant müssen die Bewohner beispielsweise auf die Toilette gehen. Dann muss die Pflegeperson die letzte Dienstleistung der Versorgung eines anderen Bewohners mit Essen unterbrechen. Aufgrund der persönlichen Erfahrung älterer Menschen im Krankenhaus weiß der Autor, dass die Möglichkeit der Morgenruhe begrenzt ist. Im Vergleich zum Pflegepersonal gibt es in Pflegeeinrichtungen so viele pflegebedürftige Bewohner, dass jeder Bewohner in der Regel bis spät in die Morgenstunden mit dem Frühstück warten muss. Read Less