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Wenn bei Kindern aus einer traumatischen Erfahrung eine Posttraumatische Belastungsstörung entsteht

Wie Eltern ihrem Kind durch eine Traumafachberatung bei der Trauma-Bewältigung unterstützen können

Written by Anika Darius

Paper category

Master Thesis

Subject

Education

Year

2018

Abstract

Masterarbeit: Körperliche Traumata können zu akuten Stressreaktionen, posttraumatischen Belastungsstörungen, weiteren traumabedingten Erkrankungen und sogar komplexen Erkrankungen führen. Denn jeder Betroffene geht anders mit psychischen Traumata um. Traumabedingt können verschiedene körperliche oder seelische Störungen auftreten, die jedoch in wenigen Tagen und Wochen wieder abklingen. Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung oder anderer traumabedingter Erkrankungen treten meist erst nach wiederholten Situationen auf. Ob und welche Art von traumabedingter Erkrankung auftritt, hängt von der Person, Risikofaktoren, Belastungsereignissen und Schutzfaktoren ab. Aber was ist ein psychisches Trauma und wie hat es sich zu einer posttraumatischen Belastungsstörung, einer der bekanntesten Trauma-Erkrankungen, entwickelt? (Höwler, 2016b, S. 260, 272; Landolt, 2009, S. 611) 1.1 Psychologisches Trauma Das Wort Trauma macht im Griechischen einen Sprung. Im Lateinischen heißt es "con-ditio humana", was übersetzt "emotionale Verletzung" oder "Wunde" bedeutet. Bei der Definition von Traumata muss unter anderem zwischen psychologischen und medizinischen Hintergründen unterschieden werden. Im medizinischen Bereich wird unter Trauma eine körperliche Verletzung verstanden, etwa nach einem Schlag oder Unfall. (Höwler, 2016b, S. 260; Weiß, 2003, S. 19) Unter psychischen Traumata wird eine psychische Verletzung verstanden. Ein anderer Name könnte auch das Wort "Trauma" sein. Wichtig zu wissen ist, dass ein psychisches Trauma nur dann gesagt werden kann, wenn das traumatische Ereignis längere Zeit nicht verarbeitet wurde. Daher kann gesagt werden, dass ein psychisches Trauma ein Ereignis ist, mit dem die betroffene Person nicht fertig wird. Dann kommt es darauf an, ob der Umgang mit dem Personal zu psychischen Traumata führt. (Hantke & Görges, 2012, S. 53-54) Generell kann gesagt werden, dass psychische Traumata entstehen können, wenn man der Situation direkt begegnet, sei es als Zeuge oder eine andere Person oder durch wiederholte Konfrontation mit traumatischen Ereignissen. Aufgrund der Wahrnehmung intensiver und lebensbedrohlicher Stresssituationen erleben die betroffenen Mitarbeiter plötzliche psychische Schocks oder Verletzungen ihrer Selbstintegrität und können mit Ohnmacht, Angst oder Angst reagieren. Auch angeborene Schutzmechanismen wie Flucht und Widerstand können auftreten. (Gahleitner, Loch, & Schulze, 2012, S. 6; Höwler, 2016b, S. 260) Betroffene Menschen stießen durch ihre Bewältigungsentscheidungen an ihre Grenzen, was zu tiefgreifenden Veränderungen ihrer Selbst- und Welterfahrung und einem dauerhaften Umdenken führte . 1.2 Posttraumatische Belastungsstörung bei Kindern Kinder leiden nach psychischen Traumata an einer Vielzahl von posttraumatischen Störungen. Diese sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. (Maercker, 2013, S. 21-27) Eine der bekanntesten traumabedingten Störungen ist die posttraumatische Belastungsstörung. „Post“ bedeutet „nachträglich“ und „Trauma“ bedeutet emotionalen Schaden. Im Englischen wird posttraumatische Belastungsstörung als "posttraumatische Belastungsstörung" übersetzt. (Höwler, 2016b, S. 273) Es besteht ein Unterschied zwischen posttraumatischer Belastungsstörung und komplexer posttraumatischer Belastungsstörung. Posttraumatische Belastungsstörung ist eine verzögerte Reaktion auf belastende Ereignisse oder besondere Bedrohungen. Die komplexe posttraumatische Belastungsstörung ist das Ergebnis chronischer und sich wiederholender traumatischer Reaktionen, bei denen die Behandlung länger dauert, weil mehrere Ereignisse behandelt werden müssen. Die komplexe posttraumatische Belastungsstörung geht meist auf ein Trauma vom „Typ 2“ zurück, das durch nahestehende Personen des Kindes verursacht wird. (Höwler, 2016b, S. 273; Rosner, 2013, S. 407) Kinder im Alter von etwa drei Jahren können von einer posttraumatischen Belastungsstörung betroffen sein. Beispielsweise kann es bei Kindern durch unangenehme und wiederholte Wiederholungen traumatischer Situationen, körperliche Symptome (wie Aufregung, Anhaftung, rückschrittliches oder aggressives Verhalten, Angst vor der Dunkelheit, Monster, Einsamkeit oder selbstverletzendes Verhalten) bei Kindern identifiziert werden. ( Steil & Rosner, 2013, S. 352) 1.2.1 Symptome Die Posttraumatische Belastungsstörung basiert international und in der Forschung auf den Standards ICD-10 und DSM-IV. Schwere Arbeit ist bei ICD-10 das entscheidende Kriterium für die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung, die innerhalb von sechs Monaten nach dem Trauma auftreten muss. Bei DSM-IV ist das Auftreten der drei Symptome des Wiederaufsuchens, des Vermeidens und der Übererregung alle wichtig. Diese müssen mindestens einen Monat lang auftreten und Schäden in sozialen und anderen Lebensbereichen verursachen. (Rosner, 2013, S. 407; Sendera & Sendera, 2011, S. 274-275) Der ICD-10-Standard wurde jedoch für Erwachsene entwickelt, was bedeutet, dass Kinder und Jugendliche überdiagnostiziert werden können. Aufgrund der DSM-IV-Standards werden Symptome bei Kindern und Jugendlichen unterschätzt. Laut DSM-IV ist die Diagnosehäufigkeit einer posttraumatischen Belastungsstörung bei Kindern und Jugendlichen gering. Deshalb hat "Scheeringa und Zeanah" auf der Grundlage der Forschung Symptomstandards speziell für Kinder unter 7 Jahren weiterentwickelt. (Kirsch und Izat, 2013, S. 246; Steil und Rosner, 2013, S. 352) Read Less