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Mixed Reality basierte Museumsnarration

Written by K. Baitinger

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>Communication & Media

Year

2019

Abstract

Masterarbeit: Museums-Mixed-Reality-Erzählungen anhand konzeptioneller Beispiele Wie die vorangegangenen Ausführungen gezeigt haben, sind Veränderungen in Medien und Kultur unbestreitbar. Nach dem klassischen Sender-Empfänger-Modell von Claude E. Shannon und Warren Weaver66 dient es seit Jahrzehnten als Grundlage musealer Kommunikationsstrategien und ist überholt. Wie Michael Mangold in seinem Artikel über digitales Storytelling in Museen beschrieb: „Traditionelle Museumskonzepte haben im Vergleich zu vor einigen Jahren meist die gleichen traditionell orientierten Erwartungen und sind überwiegend passiv. Charakteristisch ist der Medieneinsatz. Allerdings mit der Verankerung“ des Internets als unverzichtbarer Bestandteil der täglichen Medienkultur, dieses Gleichgewicht ins Wanken geraten ist..."67 (64) Die heutige Gesellschaft lebt in digitalen Komponenten und Smartphones. Wachsen zusammen und konsumieren Inhalte und Bildschirme von Mediengeräten auf vielfältige Weise. Informationen sollten leicht verfügbar, kurz und kompakt sein. Im Idealfall sind diese „leicht verdaulich“ und personalisiert bereitgestellt. Interaktive Optionen fördern die Nutzung und erhöhen die Diskussion zum Thema. Mediennutzer genießen eine kontinuierliche Stimme und ihren eigenen Einfluss, der sich in den Likes und Kommentaren auf verschiedenen Social-Media-Plattformen oder selbst kuratierten Inhalten widerspiegelt. Um diesen wechselnden Erwartungen gerecht zu werden, ist der Einsatz moderner Technik in Museen und Ausstellungen unumgänglich. Das Ungleichgewicht zwischen aktuellen Erwartungen und Zitaten kann durch Zitate ausgeglichen werden, die sich an Verhaltensgewohnheiten anpassen und Besucher zu aktiven Kommunikationspartnern machen. In den folgenden Kapiteln beschreibe ich eine mögliche Art der Präsentation und Kommunikation in einer musealen Umgebung. Damit komme ich der ursprünglichen Frage „Welche Art von Mixed-Reality-Technologie stellt eine zeitgemäße Strategie zur Vermittlung von Museumsinhalten?“ näher? 5.1 Einsatz moderner Mobilfunktechnik Um den Museumsbesuchern ein umfassendes und einfach zu bedienendes Besuchserlebnis zu ermöglichen, empfiehlt sich der Einsatz lückenloser Geräte aus einer Hand. Besucher sollen alle Services, Angebote und Zusatzinformationen aus einer Hand bekommen. Diese Aufgaben übernimmt das Smartphone, das der Besucher bei sich trägt – keine Eingewöhnung, kein Erlernen des Umgangs mit Hardware, und der Besucher hat wenig Zweifel. Bisher ist die Schlussfolgerung, eine Dienstanwendung zu schreiben. Dies hat wiederum den Nachteil, dass es relativ teuer, oft ungenutzt und schnell veraltet ist. Aber die neueste mobile Technologie – Progressive Web Applications (PWA) – erfordert keine separate Anwendungsumgebung mehr. Die Vorteile der PWA-Technologie hat der BVDW in seinem Entwurf „Moderne Mobilfunktechnik“ (65) auch wie folgt beschrieben: - Stabile Performance: Auch bei schlechten Netzverhältnissen können Informationen sofort geladen werden. Der clientseitige JavaScript-Proxy ermöglicht schnelles Caching und den Zugriff auf bestimmte Inhalte. Daher umgeht PWA die Abhängigkeit von gemeinsamen Sites im Netzwerk, sodass Benutzer Daten, Produkte und Bilder offline verwenden können. -Schnelle Interaktion und Ladezeit: Eine schnelle und intuitive Seiteninteraktion ist für Benutzer unerlässlich, das Wichtigste ist das reibungslose Scrollen und die einheitliche Animation der Seite. Partizipation: Basierend auf der Benutzererfahrung ähnlicher Anwendungen bieten Servicemitarbeiter und Webanwendungen Entwicklern eine Vielzahl von Optionen, um die Benutzerbeteiligung im mobilen Web zu erhöhen und das Erscheinungsbild von PWA zu gestalten: -Benutzer können PWA in ihrem Smartphone-Bildschirm zu Hause installieren, ohne um zum App-Store zu gelangen. -Wiederholter Zugriff ist über das Homescreen-Symbol möglich, das im Vollbildmodus des Browserfensters angezeigt werden kann. Für die Benutzer verschwanden die Browserleiste und die URL, die zuvor als Unterscheidungsmerkmal der Website galten. -Benutzer können wählen, ob sie persönliche PWA für Push-Benachrichtigungen aktivieren möchten, um Inhalte und Informationen zu erhalten. Progressive Web-App-Technologie wird in vielen Wirtschaftssektoren verwendet, um den Verbrauchern direkt zu begegnen. Thorsten Schapmann, Head of Digital Marketing bei Nivea Deutschland, beschrieb die Gründe für die Nutzung von PWA wie folgt: „Wir hoffen, allen mobilen nivea.de-Nutzern einen einfachen Zugang zu unseren mobilen Diensten bieten zu können. Mehr als die Hälfte der Nutzer kann bereits auf die Nivea-Website zugreifen.“ B. via Handy. Neu Die Web-Anwendung stellt dem Verbraucher alle wichtigen Funktionen der nativen Anwendung zur Verfügung, wie Push-Nachrichten, Integration in den Homescreen, Offline-Nutzung und Anbindung an die Kamerafunktion. Einfacher Beleg-Upload und das gewohnte Design für mobile Nutzung und intuitive Navigation User Experience Darüber hinaus bietet PWA zusätzliche Features wie kürzere Ladezeiten, direkte Content-Updates und Integration von Online-Zahlungen [...] Wir bieten Verbrauchern ein innovatives und nahtloses User-Erlebnis. Ein weiteres deutsches Unternehmen, Deutsche Bahn Der Vorteil der fortschrittlichen Web-Anwendungstechnologie wird auch genutzt. Der in Fernverkehrszügen angebotene Informations- und Unterhaltungsdienst „ICE-Portal“ (Abbildung 26) basiert auf dieser Technologie. Wie im BVDW-Bericht (65) erwähnt, Mobile Website-Entwicklung Der Fokus von PWA liegt nicht nur auf der Beschleunigung der Ladezeit, sondern insbesondere auf der Integration von Offline-Fähigkeiten und Push-Nachrichten. Read Less