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Die Wissensgenerierung neuer Mitarbeiter im Rahmen von Onboardingprozessen

Written by K. Wirtl

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>Human Resources

Year

2018

Abstract

Masterarbeit: Um die Grundlage für diese Arbeit zu legen, werden in diesem Kapitel einige Begriffe definiert und ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu vorläufigen Definitionen und Definitionen gegeben. Bodendorf (2003, S. 1 f.) verwendet die sogenannte Wissenspyramide, um die Darstellung bzw. Definition von Begriffen wie Symbolen, Daten, Informationen und Wissen zu vereinfachen. Aus Abbildung 1 ist ersichtlich, dass die unterste Ebene der Wissenspyramide Zeichen oder Zeichensätze darstellt (Bodendorf, 2003, S. 1). Zeichen sind beispielsweise Buchstaben, Zahlen oder Sonderzeichen (North, 2016, S. 36). Diese Zeichen bilden Daten gemäß der definierten Grammatik. Durch das Hinzufügen von Semantik oder Bedeutung werden Daten zu Informationen. Nach Bodendorf (2003, S. 1 f.) werden Daten, wenn sie in den „Kontext“ gestellt werden, zum Konzept. Die Information beeinflusst die Wahrnehmung der Situation durch den Empfänger und die Einschätzung des Kontexts. Wissen kann nur durch die Verknüpfung von Informationen generiert werden. Um Informationen verknüpfen zu können, müssen Sie den Kontext und die Kausalität der Informationen verstehen. Die Vernetzung von Informationen ist meist praktisch. Neben der obigen Wissenspyramide helfen bestimmte Unterscheidungsmerkmale, die drei Begriffe Daten, Information und Wissen zu unterscheiden (Bodendorf, 2003, S. 2; Probst, Raub & Romhardt, 2012, S. 2). 18.) Abbildung 2 zeigt einen Überblick über diese differenzierten Merkmale. Neben dieser strikten und instabilen Trennung von Daten, Informationen und Wissen beschreiben Probst, Raub und Romhardt (2012, S.18) das Kontinuum von Daten und Informationen über Wissen, das das Kontinuum von Daten zu Wissen aufzeigt . Beispielsweise verdichten sich Zeichen zu kognitiven Verhaltensmustern (Probst, Raub & Romhardt, 2012, S. 18). Einzelne Mitarbeiter werden durch die Bildung und Nutzung von Wissen zum zentralen Träger der Wissensbasis der Organisation. Viele Schlüsselprozesse einer Organisation enthalten jedoch Elemente des kollektiven Wissens. Nach Probst, Raub und Romhardt (2012, S. 18 f.) ist es von Vorteil, wenn nicht nur ein Abteilungsleiter oder Trainer an der Planung und Umsetzung des Trainingsplans beteiligt ist. Wenn Mitarbeiter unterschiedlicher Abteilungen und Positionen den Ausbildungsplan gemeinsam planen und umsetzen, trägt dies zum Erfolg des Ausbildungsplans bei (Probst, Raub & Romhardt, 2012, S. 18). Norden (2016, Seite 35) 2.1.3 Wissensmanagement ProbstRaub und Romhardt (2012, S. 30) haben die sechs Kernprozesse des Wissensmanagements definiert, die wie folgt erläutert werden: Abbildung 7 skizziert die sechs Kernprozesse des Wissensmanagements und ihre Zusammenhänge. Und externes Wissen. Aufgabe des Wissenserwerbs ist es, das erforderliche Wissen in das Unternehmen zu bringen. Dies kann beispielsweise durch die Einstellung von Experten oder die Zusammenarbeit mit innovativen Unternehmen erreicht werden. Der Kernprozess der Wissensentwicklung widmet sich der Lösung des Problems der Wissensakkumulation im Unternehmen. Die Aufgabe des Wissensaustauschs bzw. der Wissensverteilung besteht darin, Erfahrungen und Informationen in der Organisation verfügbar zu machen. Die effektive Nutzung von Organisationswissen zu gewährleisten, ist die Aufgabe der Wissensnutzung unter Wahrung von Erfahrungen und Informationen (Probst, Raub & Romhardt, 2012, S. 30 ff.). Der Wissensaustausch ist eine der schwierigsten Aufgaben im Wissensmanagement, aber auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit (Probst, Raub & Romhardt, 2012, S. 145 f.). Durch die Tendenz, immer mehr im Workflow einer Team- oder Projektorganisation zu arbeiten, wird die Zusammenarbeit und der Wissensaustausch zwischen Individuen immer wichtiger. Um komplexe Aufgaben lösen zu können, verlassen sich Mitarbeiter zunehmend auf das Wissen und die Hilfe von Kollegen (Probst, Raub & Romhardt, 2012, S. 146). Um das vorhandene explizite Wissen zu bewahren und allen relevanten Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen, können folgende Werkzeuge und Methoden eingesetzt werden (Brodersen & Pfüller, 2013, S. 74 ff.; Probst, Raub & Romhardt, 2012, S. 156 ff.). ) . ) Einsatz von Dokumentenmanagement-Systemen - Einsatz von Groupware - Prozessdokumentation - Bedienungsanleitungen - Best-Practice-Beispiele - Standardisierte Vorgehensweisen ("Standard Operating Procedures") - Kollektive Definitionen - Expertenkatalog Wissensverteilung hängt von der Bereitschaft der Wissensträger ab, ihre Wissen. Wissen wird oft als Mittel zum Lebensunterhalt angesehen und ist daher nicht bereit, es weiterzugeben oder zu externalisieren. Daher bildet die Bereitschaft, Wissen zu teilen, die Grenze der Externalisierung. Für Unternehmen ist es unmöglich, das gesamte Wissen ihrer Experten vollständig sichtbar zu machen und weiterzugeben (Probst, Raub & Romhardt, 2012, S. 126). Neben den positiven Auswirkungen auf das Zeit- und Qualitätsmanagement kann verteiltes Wissen auch den Kundennutzen steigern und damit die Kundenzufriedenheit erhöhen. Abbildung 8 unten zeigt die indirekten Auswirkungen der Wissensverteilung auf die Kundenzufriedenheit. Read Less