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Die archetypische Inszenierung im Storytelling erfolgreicher PolitikerInnen

Untersucht an den Beispielen Kurz, May, Merkel, Orbán und Trump

Written by M. Troindl

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>Communication & Media

Year

2018

Abstract

Masterarbeit: Storytelling In diesem Kapitel werden zunächst die Begriffe „Story“ und „Storytelling“ definiert. Zähle dann die Elemente der Geschichte auf und erkläre sie. Diese Elemente stehen auch in engem Zusammenhang mit dem empirischen Teil dieser Masterarbeit. In den folgenden Kapiteln wird erläutert, welche Wirkung die Geschichte erzielen kann und welche Wirkung diese für die politische Kommunikation hat. 2.1 Definition des Wortes „Geschichte“ Eine verbindliche Definition des Wortes „Geschichte“ gibt es in der Literatur nicht, zum einen weil es kein wissenschaftlicher Begriff ist und die meisten Menschen ihn aus der Alltagssprache verwenden. Aus diesem Grund gibt es unterschiedliche Ansichten darüber, was eine Geschichte ausmacht und wie sie definiert wird. (Vgl. Littek 2011: 110) James N. Frey (1993: 85) definiert eine Geschichte wie folgt: „Eine Geschichte ist eine Beschreibung wichtiger Ereignisse, an denen bedeutende menschliche Charaktere beteiligt sind, die sich aufgrund dieser Ereignisse verändert haben.“ Daher braucht die Geschichte Menschen beteiligen sich, um Interesse und Aufmerksamkeit zu wecken. Auf diese Weise können emotionale Reaktionen bei den Lesern ausgelöst werden. Außerdem müssen sich die Charaktere während des Konflikts ändern, um eine Geschichte zu haben. (Vgl. Frey 1993: 84) Frenzel, Müller und Sottog (2006: 76) haben die Grundelemente der Geschichte wie folgt bestimmt: „Jede Geschichte hat einen Protagonisten (Helden), eine Ausgangssituation; eine Endsituation Situation Zwischen beiden fand ein Übergang (eine Veränderung) statt, der zu unterschiedlichen Anfangs- und Endsituationen führte.“ Wie bei Frey erfordert die Definition eines Ereignisses von Frenzel, Müller und Soton die Existenz eines Ereignisses, um eine Geschichte zu bilden. Eine Geschichte kann mehrere Ereignisse enthalten, der Fokus liegt jedoch auf dem zentralen Ereignis als Kernpunkt (vgl. Frenzel, Müller und Sottog 2006: 54). Für eine erzählenswerte Geschichte müssen Konflikte oder Probleme dafür sorgen, dass sich der Handlungsverlauf ändert (vgl. Frenzel, Müller und Sottog 2006: 83). Lahn und Meister (2016: 19) bezeichneten eine Geschichte („Geschichte“) als „[...] den Kontext von Ereignissen, die der Erzähler im Diskurs vermittelt“. Daher ist die Geschichte der "narrative Content", eine fiktive Welt bestehend aus Figuren und Dingen, in der sich bestimmte Ereignisse ereignet haben. Geschichten unterscheiden sich von Wörtern – „narrative Methoden“, dh die mündliche Kommunikation des Erzählers über diese Objekte und Ereignisse in der Geschichte. Die fünf Parameter der Erzählung sind Thema, Handlung, Charakter, Raum und Zeit. (Vgl. Lahn und Meister 2016: 208) Littek (2011: 118) versteht eine Geschichte als „[...] eine Beschreibung eines besonderen Ereignisses, an dem ein oder mehrere Protagonisten beteiligt sind“. Er/sie ist der Protagonist der Geschichte und gleichzeitig der Protagonist der Handlung. Der Protagonist ist nicht unbedingt ein Mensch. Aber wenn der Protagonist gleichzeitig eine interessante Persönlichkeit verkörpert, wird die Geschichte als spannend und interessant angesehen. (Vgl. Littek 2011: 117-118) Man kann sagen, dass außer Larn und Meister alle Autoren Ereignisse und Charaktere als Grundelemente ihrer Geschichten haben. Larne und Meister betonten zunächst die notwendigen Zusammenhänge zwischen den Ereignissen im Kontext der Geschichte. Ein weiteres Merkmal der Geschichte sind die Veränderungen, die sich aufgrund des Ereignisses im Verlauf der Geschichte ergeben. Das heißt, es gibt einen Unterschied (Übergang) zwischen dem Anfangszustand und dem Endzustand. 2.2 Definition des Begriffs „Storytelling“ Für die Organisationskommunikation definiert Ettl-Huber (2014: 18) den Begriff „Storytelling“ als „[...] den strategischen Einsatz von Geschichten zur Erreichung weiter gefasster organisatorischer Kommunikationsziele. Der bewusste Einsatz von Storytelling Story, um das Ziel der Organisationskommunikation zu erreichen. Wenn es in einer Organisation nur wenige Geschichten gibt, dann ist es kein strategisches Storytelling. Die Anwendungsfelder von Storytelling sind vielfältig. Neben der internen und externen Organisationskommunikation, Online-Kommunikation, Werbung und Management Kommunikation (Adresse, Sprache) sind ebenfalls mögliche Anwendungsgebiete (vgl. Ettl-Huber 2014: 18) Schach (2016: 12) ergänzt die Definition und unterstreicht die Bedeutung der Umsetzung der Unternehmensziele: „Storytelling ist strategisch in der Unternehmenskommunikation Use Stories um die festgelegten Ziele der Unternehmenskommunikation zu erreichen. " Read Less