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Eine qualitative Studie über die Erhöhung der Mitarbeiterbindung von Ehrenamtlichen in Nonprofit Organisationen

Written by A. Friesenbichler

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>Human Resources

Year

2019

Abstract

Masterarbeit: Non-Profit-Sektor: Definition und Gliederung Zur Einführung in das Non-Profit-Thema werden verschiedene Methoden und Charakteristika des Themas aufgezeigt. In erster Linie geht es darum, ein Verständnis für dieses spezielle Feld zu generieren, um anschließend die Entwicklung des Non-Profit-Sektors und seine Natur in Österreich umfassend zu verstehen. Der Begriff für Non-Profit-Organisationen wurde in den 1970er Jahren eingeführt, derzeit wird die Definition jedoch neu diskutiert. Diskutiert wurden unterschiedliche Begriffe, wie z. B. Social-Profit-Organisationen, Organisationen der Zivilgesellschaft und Freiwilligenorganisationen. In der Gesellschaft herrscht oft die allgemeine Vorstellung, dass gemeinnützige Organisationen keinen Gewinn erzielen sollten. Der englische Begriff „gemeinnützig“ bedeutet „nicht gewinnorientiert“, wird aber oft als „nicht gewinnorientiert“ missverstanden. In den Vereinigten Staaten unterscheidet sich der gemeinnützige Sektor deutlich vom gewinnorientierten Unternehmenssektor. In Europa gleicht die Branche eher einem nichtstaatlichen Unternehmen. (vgl. Simsa / Meyer / Badelt 2013, 5f) Die Beschreibung beinhaltet den Begriff "Nichtregierungsorganisation-NGO", was Nichtregierungsorganisation bedeutet. (vgl. Helmig / Boenigk 2012, 15) Darüber hinaus nannten die Experten verschiedene Charakteristika von Non-Profit-Organisationen. Dazu gehört beispielsweise die Definition des Steuerstatus. Dies bedeutet, dass die Funktion einer gemeinnützigen Organisation eine Wohltätigkeitsorganisation ist. Die Haupteinnahmequelle sollten Spenden und Mitgliedsbeiträge sein, nicht Verkaufserlöse. Zudem sollten diese Organisationen in erster Linie technische Ziele verfolgen und nicht Gewinnmaximierung. Gemeinnützige Organisationen dienten ursprünglich eher dem öffentlichen als dem privaten Interesse. (vgl. Simsa / Meyer / Badelt 2013, 7) Darüber hinaus müssen gemeinnützige Organisationen bestimmte Merkmale aufweisen, einschließlich einer minimalen formalen Organisation. Gemeinnützige Organisationen zeichnen sich durch unterschiedliche Rechtsformen aus. Für die Merkmale einer formellen Organisation ist zumindest eine rechtliche Registrierung erforderlich. Gemeinnützige Organisationen beziehen sich hauptsächlich auf private Organisationen, die nicht vom Staat finanziert werden. Dabei sind die Grenzen jedoch fließend, denn der Staat tritt häufig als Sponsor auf und unterstützt diese Organisationen finanziell. Daher gibt es in Europa viele Mischformen. Ebenso müssen die erzielten Gewinne der Mission des Unternehmens förderlich sein. Dieser Standard betrifft hauptsächlich die rechtliche Gemeinnützigkeit des deutschsprachigen Raums. Darüber hinaus werden relevante Entscheidungen direkt in gemeinnützigen Organisationen getroffen. 2.1 Der erste Streit zwischen der Entwicklung des gemeinnützigen Sektors und gemeinnützigen Fragen wurde in der Antike von 1400 v. Chr. bis 600 n. Chr. aufgezeichnet. So entstanden in dieser Zeit beispielsweise Stiftungen und Vereine, die sich sozialen oder bildungspolitischen Zielen widmeten. Zum Beispiel werden Stiftungen gegründet, um Helden zu verehren, während Vereine staatliche oder private Organisationen haben. Die damaligen gemeinnützigen Organisationen waren eng mit den griechisch-römischen Ländern und religiösen Realitäten verbunden. Der Einfluss von Religion und Staat spiegelt sich auch in der damaligen Gründung der Diaconi wider. Das Tätigkeitsfeld der Diakonie orientiert sich am Neuen Testament, der Aufgabe der Nächstenliebe. Einige Zeit später wurde die hauptamtliche Diakonie gegründet, und im dritten und vierten Jahrhundert wurden Krankenhäuser eingeführt. Ende des 4. Jahrhunderts wurde das Christentum in die Staatsreligion aufgenommen und die Diakonie übernahm im Namen des Römischen Reiches die Armenfürsorge. (vgl. Helmig / Boenigk 2012, 35f) Aus der Literatur geht hervor, dass die Diakonie die erste, wenn nicht die erste Organisation war, die sich durch ihre Fürsorge für ihre Mitmenschen einen Namen gemacht hat. Mit dem Untergang des Römischen Reiches wurde auch die Staatsreligion zerstört und auch die Diakonie wurde zerstört. Einzelpersonen sorgen dafür, dass Freundlichkeit und Nächstenliebe weitergegeben werden (z. B. Benedikt von Nursia). Dieser Aufruf kann als Ausgangspunkt für freiwillige Fürsorge angesehen werden. Im frühen Mittelalter knüpften insbesondere Politiker und Kirchen in West- und Mitteleuropa enge Partnerschaften. Damit dient die Kirche wieder einmal als Instrument der nationalen Sozialpolitik. Die „Orientierung nach dem Tod“ ist zum Kern des Christentums geworden, Caritas und Memorial Organization sind zu einem Netzwerksystem geworden. Die Reichen, die hoffen, nach dem Tod gerettet zu werden, vertrauen ihr Erbe dem Kloster an. Ihr Vermächtnis soll genutzt werden, um Pflegeeinrichtungen für Arme, Alte und Kranke zu errichten. Diese Stiftungen waren während des gesamten Mittelalters beliebt, und es wurden auch andere kirchliche Einrichtungen gegründet. Zu den gemeinnützigen Organisationen gehörte damals auch der Vorgänger des Museums. Die Aufbewahrung von Kulturgütern ist eng mit dem Christentum verbunden und repräsentiert das Grundbild des Kirchenschatzes. (vgl. Helmig / Boenigk 2012, 37f) Caritas und Gedenkstätten gab es auch im Spätmittelalter noch. Read Less