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Rauchen in der Schwangerschaft

Möglichkeiten zur Reduktion und Beendigung des Tabakkonsums unter Einbeziehung eines ganzheitlichen Versorgungsansatzes

Written by S. M. Legat

Paper category

Master Thesis

Subject

Medicine

Year

2020

Abstract

Masterarbeit: Raucher Raucher lassen sich aus dem Robert-Koch-Institut in folgende Gruppen einteilen (Latza, Hoffmann, Terschüren, Chang-Claude, Kreuzer, Schaf-frath Rosario, Kropp, Stang, Ahrens & Lampert, undatiert, Seite 12): Ehemalige Raucher: Hierzu zählen Personen, die zu einem unbestimmten Zeitpunkt, jedoch innerhalb der festgelegten Mindestdauer von sechs Monaten, mindestens eine Zigarette pro Tag oder mindestens fünf Zigaretten pro Woche oder mindestens eine Schachtel Zigaretten pro Monat rauchen. Intern: eine Person, die zum Zeitpunkt der Befragung aktiv geraucht hat oder innerhalb der angegebenen Zeit vor dem Befragungszeitpunkt (vom Befragungsteam definiert) mit dem Rauchen aufgehört hat. Ehemaliger Raucher: Ein ehemaliger Raucher, der in der angegebenen Mindestzeit nicht geraucht hat. Gelegenheitsraucher: Raucher, die zu bestimmten Anlässen rauchen oder geraucht haben. Dazu zählen beispielsweise Partys, Discobesuche, Feiern etc. Rauchen betrifft alle Organe unseres Körpers, denn Tabakrauch gelangt in die Blutbahn und durchströmt den gesamten Körper. Siehe Abbildung 3 für rauchbedingte Krankheiten. Natürlich können auch Nichtraucher an diesen Krankheiten leiden, aber Rauchen kann das Erkrankungsrisiko deutlich erhöhen (VIVID, no.J.a, www). Rauchen befriedigt viele Bedürfnisse von Rauchern. Einerseits wirkt es anregend, andererseits hat es auch eine beruhigende und angstlösende Wirkung. Die ersten Folgen des Rauchens wie Kopfschmerzen, Schwindel und leichte Übelkeit klingen nach wiederholtem Konsum schnell ab. Danach begann sich die Toleranz zu entwickeln und der Konsum stieg auf durchschnittlich 20 Sticks pro Tag. Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, treten aufgrund der körperlichen Abhängigkeit Entzugserscheinungen auf. Dazu zählen Reizbarkeit, Reizbarkeit und zwanghaftes Rauchverhalten (= „Craving“). Später kann es zu Unaufmerksamkeit, Angstsymptomen, gesteigertem Appetit und Schlafstörungen kommen (Soyka, Batra, Heinz, Moggi & Walter, 2019, S. 241). Passivraucher sind in der Regel Nichtraucher. Sie sind jedoch durch das aktive Rauchen anderer Menschen „im privaten, beruflichen oder öffentlichen Umfeld“ dem Tabakrauch ausgesetzt (Latza et al., Nd, S. 12). Daher inhalieren sie Tabakrauch „und atmen nicht aktiv „Rauchen“ ein (Vivid, oJb, www). Daher steigt das Risiko für bestimmte klinische Manifestationen der Krankheit, ansonsten wird es hauptsächlich Rauchern zugeschrieben ((siehe Kapitel 3.1.1) Ebd. , Www). Säuglinge und Kinder sind dem Passivrauchen besonders ausgesetzt. Im Urintest wurde festgestellt, dass der Cotininwert von Passivrauchern doppelt so hoch ist wie der von Erwachsenen. Cotinin ist ein Abbauprodukt von Nickel-Cotin. 3.1.3 Abhängigkeit und Sucht Das Vorliegen einer Tabaksucht kann durch das sogenannte Diagnosesystem oder mit Hilfe des Fagerström-Tests festgestellt werden. Das Diagnosesystem umfasst das Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders der American Psychiatric Association (= DSM-IV) oder die International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems (= ICD-10). Anhand des Symptomkatalogs kann festgestellt werden, ob eine Abhängigkeit vorliegt. Der Fagerström-Test (Abbildung 4) bewertet den Schweregrad der Sucht „von 1 bis 10“ (Kröger, Flöter & Piontek, 2007, www). In der Vergangenheit wurde der Begriff Sucht hauptsächlich mit der körperlichen Abhängigkeit von mehreren Substanzen in Verbindung gebracht, heute wird er jedoch auch verwendet, um körperliche, psychische und soziale Abhängigkeit sowie bestimmte Verhaltensweisen (Spielsucht, Einkaufssucht usw.) auszudrücken. ). Korrekterweise sollte dieser Begriff (VIVID, oJd, www) nur verwendet werden, wenn "problematisches Verhalten zu selbstdynamischem Zwangsverhalten wird". Sucht entsteht nicht von Tag zu Tag, sondern durch einen langen Prozess (ebd., World Wide Web). Tabak enthält 4800 Bestandteile, die aus der Tabakpflanze gewonnen werden. Unterschiedliche Konsumformen sind unterschiedlich: Zigaretten, Zigarren, Zigarillos, Feinschnitte, (Wasser-)Pfeifen, Schnupftabak oder Kautabak. Tabak kann auch nach Blatttyp und Trocknungsmethode in verschiedene Arten unterteilt werden. Tabakrauch selbst ist ein Gasgemisch, in dem gelöste Partikel enthalten sind. Nikotin ist die bekannteste Zutat. Blaue Säure ist eine weitere Zutat. Es wird unter anderem als Rattengift und Insektizid verwendet. Das im Tabak enthaltene Formaldehyd kann chronische Entzündungen der Atemwege verursachen. Aufgrund der extrem geringen Größe der Tabakbestandteile gelangen sie beim Einatmen leicht in die Lunge. Außerdem wurde nachgewiesen, dass über 70 Stoffe im Tabakrauch krebserregend sind (VIVID, undatiert, www). „Dass Rauchen gesundheitsschädlich ist, ist mittlerweile allgemein anerkannt“ und die durchschnittliche Lebenserwartung liegt 5 Jahre unter der von Nichtrauchern (Stimmer und Andreas-Siller, 2000, S. 431). Nikotin ist der bekannteste Inhaltsstoff im Tabak und macht durch seine anregende und entspannende Wirkung körperlich und geistig abhängig. „Eine Zigarette enthält bis zu 13 mg Nikotin und der Körper nimmt beim Rauchen etwa 1 bis 2 mg pro Zigarette auf“ (VIVID, oJe, www). Nikotin erreicht unser Gehirn in 7 bis 10 Sekunden (ebd., www). Die Nebenwirkungen von Nikotin sind in Abbildung 5 unten aufgeführt. Read Less