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Vertrauen in agilen Teams

Written by T. Schrei

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>Human Resources

Year

2020

Abstract

Masterarbeit Agile Teams: Vertrauen Aufgrund der Umgangssprache und der Vertrauenserfahrung wird diesem Thema zu Unrecht eine gewisse Einfachheit unterstellt. Wenn man Vertrauen im täglichen Leben untersucht, wird die Komplexität von Vertrauen offensichtlich. Der Unterschied zwischen persönlichem Vertrauen (Kollegen, Partner) und Vertrauen liegt auf den ersten Blick in abstrakten Systemen wie Finanzmittel, Regierung, Arbeitgeber etc., die wie bei Führungskräften und Kollegen einen fachlichen Schwerpunkt haben. Diese Ansichten zeigen, dass Vertrauen bei fast jeder Interaktion zwischen Menschen eine wichtige Rolle spielt. Erfolgreiche Kommunikation und Lösung zwischenmenschlicher Probleme erfordern Vertrauen (Blomqvist & Kirsimarja, 1997, S.283f). Vertrauen ist ein wichtiger Bestandteil des erfolgreichen Betriebs agiler Organisationen (Eilers et al., 2018, S. 6; Mollbach et al., 2016, S. 7-28). Aber Vertrauen ist nicht nur eine wesentliche Ebene in einer Organisation, sondern gilt auch für zwischenmenschliche Beziehungen, etwa zwischen Vorgesetzten und Kollegen oder in Teams. Ist das Kontrollgefühl des Körpers geschwächt, kann Vertrauen die effektive Steuerung des Arbeitsprozesses ersetzen. Vertrauen kann sozusagen als persönlicher Wegweiser verwendet werden (Colquitt & Salam, 2009, S. 389) Das nächste Kapitel konzentriert sich auf Vertrauen beinhaltet auch die Vertrauensbildung. Darüber hinaus liegt der Fokus auf Grundlagenthemen, die für die Forschungsarbeit entscheidend sind. 3.1 Definition und Aufteilung der Begriffe In der Literatur gibt es verschiedene Definitionen von Vertrauen, darunter auch Teamvertrauen. Vertrauen wird in der Literatur und in verschiedenen Disziplinen wie Psychologie, Management, Ökonomie und Soziologie oft diskutiert (Colquitt et al., 2009, S. 389-390) Frühe Forschungen haben sich intensiv mit unterschiedlichen Bedeutungen und Definitionen beschäftigt Überlappende Merkmale (Costa , Fulmer & Anderson, 2018, S. 5; Fulmer & Gelfand, 2012, S. 1167ff; Gillespie & Dietz, 2009, S. 128f) Obwohl eine einheitliche Definition noch schwer zu fassen ist, vertraut das Forschungsteam den Wissenschaftlern erkennen, dass Vertrauen ein Geisteszustand ist (Fulmer et al., 2012, S. 1218ff), der durch die komplexen Wechselbeziehungen zwischen Erwartungen verursacht wird, und dass Absicht und Disposition beeinflusst werden (z. B. Mayer et al. People, 1995 , S. 728ff; Rousseau, Sitkin, Burt und Camerer, 1998, S. 401). 3.2 Vertrauenstheorie Vertrauenstheorie spielt eine wichtige Rolle beim Verständnis von Vertrauen. In der Vergangenheit haben sich viele Autoren mit Terminologie beschäftigt und einige Vertrauenstheorien aufgestellt, von denen die wichtigsten Endreß (2002) und Luhmann (1973) sind. Endress (2002, S. 5) beschrieb Vertrauen als Zuschreibungsphänomen und in seinem persönlichen Eigentum ist nichts zu erkennen. Vertrauen ist daher mit Loyalität oder Autorität vergleichbar (Endreß, 2002, S. 7). Endreß bezeichnete die Vertrauensbildung als „Grundprämisse des täglichen Handelns“ (2002, S. 5). Daher kann die allgemeine Definition von Vertrauen nicht bestimmt werden. Die Definition hängt von der jeweiligen wissenschaftlichen Methode ab (2010, S. 94). Endreß betreibt Soziologie und unterscheidet zwischen reflexivem Vertrauen und funktionalem Vertrauen. Reflektierendes Vertrauen umfasst die objektive Risiko-Vertrauenssituation, die den Menschen bewusst ist. Im Gegenzug beschrieb er funktionales Vertrauen als „eine interaktive Ressource, die es standardmäßig begleitet“ (Endress, 2002, S.66f​​f). Dieser Ansatz spiegelt auch den pragmatischen und reflektierenden Charakter von Vertrauen wider. Vertrauen ist als eine im Handlungsumfeld auftretende Bewusstseinsform zu betrachten, deren implizite Eigenschaften im Handeln wirksam werden, darf jedoch nicht als klares Reflexionsprodukt betrachtet werden (Endreß 2002, S. 66). Man kann sagen, dass sich der Unterschied zwischen diesen beiden Klassifikationen im Bewusstsein des Zuschreibenden widerspiegelt. Luhmann (1973, S. 1) bezeichnete Vertrauen als den "Grundbestandteil des gesellschaftlichen Lebens". Eine weitere Methode der Treuhandteilung (Luhmann, 1989, S. 4ff). Er unterscheidet zwischen Vertrautheit und Vertrauen, Vertrautheit steht der Vergangenheit gegenüber und Vertrauen der Zukunft. Luhmann (1989, S. 4ff) beschrieb in seiner Arbeit, dass Vertrautes noch existiert, und wiederholte Ausprobieren – sozusagen „die bekannte Welt wird auch in Zukunft bestehen“ (Luhmann, 1989, S. 6). Wecken Sie die Erwartung von Kontinuität, zum Beispiel findet die Teambesprechung täglich um 9:00 Uhr statt, also auch heute Morgen um 9:00 Uhr. Ein hypothetisches Naturding durch die Wechselwirkung von Wahrnehmung, Bedeutung und Wert zu begreifen, kann auch als Grundlage allen gesellschaftlichen Handelns und als Grundvoraussetzung für die Suche nach einem Ausweg in der sozialen Welt angesehen werden (Luhmann, 1989, S. 12 Down .). ). Vertrauen kann nach Luhmann (1989, S. 12ff.) auch als "riskant Advances" verstanden werden. Read Less