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Digitale Technologien und Big Data

Neue Herausforderungen für die Medienpädagogik

Written by Petra Sattler

Paper category

Master Thesis

Subject

Pedagogy

Year

2015

Abstract

Angesichts der Auswirkungen von Big Data und digitaler Technologie auf die Gesellschaft ist es das Ziel dieser Arbeit, die Herausforderungen der Medienbildung aufzudecken. Bisher hat die Medienerziehung zu dieser neuen Situation nur sporadisch Stellung genommen. In dieser Arbeit untersuchen die expliziten Ziele und Theorien der Medienpädagogik ihre Verbindungsmöglichkeiten im Hinblick auf die Besonderheit der Digitaltechnik. Digitale Technologien und Big-Data-Anwendungen verändern die Art und Weise, wie Kommunikation, Bildungsprozesse, Arbeit und tägliche Organisationen genutzt werden. Ihre technische Struktur ermöglicht es Internetunternehmen weltweit, Informationen über den digitalen Kommunikationsprozess in Form von Daten zu analysieren, die Privatsphäre der Menschen zu verletzen, zu kontrollieren, zu regulieren und zu gestalten. Auch Behörden und Regierungen werten die von Unternehmen erhobenen Daten für eigene Zwecke aus. Es zeigt, wie Unternehmen mit Big-Data-Technologie in den Alltag eindringen, gegen die Grundprinzipien der Demokratie verstoßen und gesellschaftliche Errungenschaften angreifen. Dabei wird untersucht, inwieweit Technologie als Kontrollinstrument eingesetzt wird und ob bestehende Gesetze zum Schutz personenbezogener Daten ausreichen. Die Medienerziehung ist erforderlich, um die Eigenschaften dieser neuen Technologie zu berücksichtigen. Als Arbeitsziel stellt Medienpädagogik die Entwicklung von Mensch und Gesellschaft in Theorie und Praxis in den Vordergrund und wird aktiv, wenn diese Grundelemente stark betroffen sind. Studien haben gezeigt: Wenn Monopolisten neue Technologien nutzen, um die demokratischen Strukturen auszuhöhlen, muss die Medienerziehung besonders aktiv werden, und die Menschen nutzen sie nur als Ziel der Kommerzialisierung und Überwachung. Im Anschluss an die obigen Fragen wird die Verarbeitung von digitalen Medien und Big Data als sozial medienbezogenes Thema bestimmt.Diese Masterarbeit wird die Auswirkungen von Big Data auf das (Alltags-)Leben klären und untersuchen, inwieweit Medienpädagogen an der Auseinandersetzung mit diesem Thema beteiligt waren und welche Wege sie gesehen oder beschritten haben, um es zu vermitteln. Aufgrund der Universalität und Möglichkeit von Big Data müssen medienpädagogische Handlungsstrategien formuliert werden. Aufgrund der geringen Anzahl von Diskussionen und Veröffentlichungen zu Digitaltechnik-Themen in der Medienpädagogik in den letzten Jahren ist davon auszugehen, dass in Theorie und Praxis der Medienpädagogik noch Diskussions-, Konzept- und Handlungsbedarf besteht, weshalb diese Arbeit folgende Forschungsfragen aufwirft : Vor welchen Herausforderungen steht die Medienerziehung angesichts der Auswirkungen von Big Data und digitaler Technologie auf die Gesellschaft? In diesem Beitrag wird untersucht, ob die bestehenden Medienlehrtheorien und Medienkompetenzmodelle für die Medienpädagogik mit Digitaltechnik und Big-Data-Themen in Verbindung gebracht wurden oder ob Kompetenzmodelle erweitert und/oder neue Medienlehrtheorien entwickelt werden müssen. Der Business Case zeigt, wie die Anwendung von Big Data die Gesellschaft beeinflusst und verändert. Sie haben einen Bezug zu medienpädagogischen Theorien und sollen herausfinden, ob sich daraus neue Herausforderungen in der Medienpädagogik ergeben. Die digitale Technologie greift erheblich in gesellschaftliche Prinzipien und Werte und Gesetze ein und untergräbt sie, die sich entwickelt/gekämpft haben. Sie greifen die Demokratie an. Die Demokratie bildet jedoch die Grundlage des politischen Systems, von dem die Menschen in der modernen Gesellschaft abhängen. 4 Die Arbeit untersucht daher, wie sich die digitale Technologie auf die Demokratie auswirkt und ob sie das Thema Demokratie als eigenständigen Aspekt der Medienlehrtheorie widerspiegelt. Eingebunden in das Kompetenzmodell und den Diskurs. Read Less