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Wachstumsneutrale Unternehmen als innovative Unternehmensform im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung

Written by Anonymous

Paper category

Term Paper

Subject

Engineering

Year

2015

Abstract

Hausarbeit: Wirtschaft und Wachstum 2.1 Wachstumsparadigma und Dilemma Nach dem Zweiten Weltkrieg ist das Wirtschaftswachstum der westlichen Industrieländer 1 von den sogenannten Wirtschaftsboomjahren geprägt. Jahrzehntelang hat ein enormes Wirtschaftswachstum den durch Krieg zerstörten Ländern geholfen, sich zu erholen und den Lebensstandard zu verbessern. Wachstum ist seit den Nachkriegsjahren zu einem Schlüsselfaktor der modernen Wirtschaft und Gesellschaft geworden. In der Öffentlichkeit gilt das Schlagwort „Wachstum“ nach wie vor als Synonym oder Voraussetzung für Wohlstand. Doch seit 1972 der Bericht über die Wachstumsgrenze dem Club of Rome vorgelegt wurde, diskutiert man über das Überleben der Weltwirtschaft in der Zukunft. Allerdings sind auch die negativen Auswirkungen der Industrialisierung, wie die Ausbeutung von Rohstoffreserven, die Zerstörung von Lebensraum und die mit dem Bevölkerungswachstum verbundene Ungleichheit (z aktuelle Situation zu diesem Zeitpunkt. 3 Mehr als 40 Jahre sind vergangen, und die interne Wachstumskritik hat nicht nachgelassen. Im Gegenteil: In dem Bericht „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – nachhaltiges Wirtschaften und gesellschaftlicher Fortschritt in einer sozialen Marktwirtschaft“ des Forschungsrats vom Mai 2013 hat er aktuelle Herausforderungen aufgeworfen und Empfehlungen zu bestehenden Problemen abgegeben. Stellen Sie sich (siehe auch Abbildung 1) dem aktuellen Wirtschafts- und Lebensumfeld und den sich daraus ergebenden Chancen. Vor dem Hintergrund, dass die menschliche Wirtschaftstätigkeit in vielen Bereichen die ökologischen Grenzen der Erde überschreitet, erfordert dies nicht nur die Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch, sondern plädiert auch dafür, dass die Industrieländer den Umweltverbrauch aufgrund eines enormen Ressourcen- und Energieverbrauchs unbedingt reduzieren Engagement ist eine große Herausforderung. ; Es liegt aber auch auf der Hand, dass eine Weiterführung in der jetzigen Form für künftige Generationen nicht nachhaltig ist. Neben der Diskussion der ökologischen Grenzen des Wirtschaftswachstums zeigt die aktuelle Forschung, dass sich wachstumsbezogene Hoffnungen wie Vollbeschäftigung oder Einkommensgerechtigkeit oft nicht verwirklichen. Eine wichtige Erkenntnis der sogenannten „Glückswissenschaft“ ist zudem, dass die durch Geld vermittelte Zunahme des materiellen Reichtums das subjektive Wohlbefinden nicht bis zu einem gewissen Grad weiter steigert. 2.2 Nachhaltige Entwicklung Der Begriff nachhaltig stammt aus der Forstwirtschaft. Es taucht erstmals im Werk von Hans Carl von Carlowitz (Hans Carl von Carlowitz) im Jahr 171310 auf, in dem er die Frage aufwirft: Wenn mehr Bäume gefällt als verjüngt werden, sollte die Waldbewirtschaftung sichergestellt werden. Daher liegt die ursprüngliche Bedeutung des Wortes in einer nachhaltigeren Wirkung. 11 Die ressourcenökonomische Interpretation nachhaltiger Entwicklung hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem zunehmend interdisziplinären Leitgedanken entwickelt. Nachhaltigkeit bewertet aktuelles Denken und Handeln aus der Perspektive, die Lebensbedingungen der heutigen Menschen zu verbessern, ohne die Zukunftsperspektiven der nächsten Generation zu gefährden. In den 1990er Jahren wurde das Konzept des Unternehmens aus dem Konzept der nachhaltigen Entwicklung abgeleitet. Nachhaltiges Wirtschaften bezieht sich auf das allgemein gültige Prinzip, dass Menschen von ihrem Einkommen leben, nicht von materiellem Leben. 12 Seit dem Weltgipfel der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro 1992 und der Brundtland-Kommission 1987 wird das Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit (siehe Abbildung 1) mit den drei Säulen bzw. Dimensionen ökologischer, ökonomischer und sozialer Fragen verknüpft. Das Modell basiert auf der Erkenntnis, dass wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung nicht voneinander getrennt werden und miteinander konkurrieren dürfen. Um die Entwicklung der Menschheit langfristig zu sichern, müssen diese drei Komponenten als notwendige Einheiten betrachtet werden, die immer wieder neu geschaffen werden müssen. Das ursprünglich auf makroökonomischer Ebene verortete Konzept der nachhaltigen Entwicklung wird zunehmend auf die Unternehmensebene übertragen. Auf freiwilliger Basis können Unternehmen internationale (United Nations Global Influence, OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen) und nationale Initiativen (Deutsche Nachhaltigkeitsleitlinien) anwenden, um die Transparenz, Verantwortung und Vergleichbarkeit der Nachhaltigkeitsleistung der teilnehmenden Unternehmen zu verbessern. Derzeit haben 24 börsennotierte Unternehmen (wie BASF SE, BMW AG, Siemens AG, FRoSTA AG) Erklärungen abgegeben, die den deutschen Nachhaltigkeitsleitlinien entsprechen. 2.3 Wirtschaftseinheiten und Wachstum Bislang stellt Wachstum in verschiedenen Rechtsformen von Unternehmen das primäre Ziel dar. Unternehmen haben in der Finanztheorie immer eine Definition von Gewinnwachstum oder -schrumpfung. Nicht-Wachstum hat hier kein Gewinnwachstum und wird nur als theoretische Randsituation diskutiert. Read Less