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Solidarische Ökonomie - Verharren in Nischenposition oder reales Bedrängnis für das herrschende Regime?

Eine Potenzialabschätzung mithilfe des ‚strategic niche management‘ und der ‚multi-level Perspektive technologischer Veränderungen‘

Written by Magdalena Fink

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Agriculture

Year

2012

Abstract

Bachelorarbeit: Solidarische Ökonomie Über die genaue Definition von Solidarischer Ökonomie besteht kein Konsens. Die Definition des Begriffs Solidarische Ökonomie als Wirtschaftsmodell ist vage, denn es gibt viele Übergänge und Vermischungen, die die ursprünglich aus Lateinamerika stammende mögliche „Solidaritätsökonomie“ nicht klar eingrenzen. Es wurde in den 1970er Jahren von Luis Razeto Migliaro in Chile entwickelt. Neben diesem Begriff gibt es noch weitere Begriffe: lokale Ökonomie, alternative Ökonomie, wirtschaftliche Selbsthilfe, Genossenschaftswirtschaft oder Selbstverwaltungswirtschaft (Voss, 2010: 12-13). Eine solidarische Wirtschaft ist eine alternative Form. Ökonomische Aktivitäten, die auf der Grundlage von Selbstorganisation und gegenseitiger Kooperation menschliche Bedürfnisse befriedigen, sollten befriedigt werden (Ripes, 1997 zitiert nach Giegold und Ebshoff, 2008: 13). Wie der Name schon sagt, ist Einheit das Kernelement dieser Wirtschaft. Dies spiegelt sich in der Orientierung der Partnernachfrage wider, denn im Gegensatz zur Wettbewerbs- und Gewinnmaximierungsorientierung der kapitalistischen Marktwirtschaft werden die Teilnehmer der stabilen Ökonomie von der geformten Handlungslogik befreit. Durch den Markt. Die Befreiung ist geprägt von den Prinzipien der Gegenseitigkeit, Umverteilung und freiwilligen Zusammenarbeit, aber auch von Selbstorganisation und Demokratie. Solidarökonomische Unternehmen verfolgen daher auch politische Ziele. Bachelorarbeiten haben unter ihnen kann ein solches Wirtschaftsmodell als humanere Ergänzung zur kapitalistischen Marktwirtschaft verstanden werden, deren ultimatives Ziel es ist, den Kapitalismus zu besiegen (Giegold und Ebshoff 2008: 13-15). Neben der Schwierigkeit, den Begriff der Solidarischen Ökonomie klar zu definieren, ist auch die Unterscheidung zwischen Solidarischer Ökonomie und kapitalistischer bzw. staatlich organisierter Ökonomie nicht klar definiert. Die Anerkennung dieser alternativen Wirtschaftsmethode und die daraus resultierenden Methoden variieren von Unternehmen zu Unternehmen, Verbänden oder Kooperationen. Die im „Leitfaden Solidarische Ökonomie: Anders wirtschaften!“ vorgestellten Unternehmen und Projekte unterstützen diese Aussage! Letztlich müssten wir als Verbraucher eigenständig beurteilen, "ob die Menschen wirklich in der Wirtschaft stehen oder ob es sich möglicherweise nur um egozentrische Weltflucht handelt." Die oben genannten Merkmale basieren auf den Merkmalen einer vereinigten Wirtschaft, direkt oder indirekt, sie widersprechen der gegenwärtigen Praxis einer freien Wirtschaft. Daher führen in diesem Kampf gegen die Ausbeutung von Arbeitsbedingungen die Teilnehmer durch die hierarchische Entscheidungsstruktur von wirtschaftlicher Ausgrenzung zur marktgeführten Ausbeutung von öffentlichen Gütern, Wissensprodukten und biologischen Produkten. Dem solidarischen Wirtschaftsprozess kann auch deshalb gesellschaftliche Bedeutung zugemessen werden, weil er sich davor schützt, „die Gesellschaft als ein System außerhalb der Ökonomie zur Unterstützung wirtschaftlicher Nutzungsbedingungen zu gestalten“ (Elsen 2008: 106). Die Solidarische Ökonomie kann letztlich als Bachelorarbeit des alternativen Gesellschaftskonzepts angesehen werden. Sie bieten dem Einzelnen die Möglichkeit, gemeinsam bedarfsgerecht zu arbeiten und somit Pflege zu erhalten. Die kollektivistische Ökonomie führt zu sozialer Integration und kann daher Teil der eingangs beschriebenen Strategie gegen Ausbeutung, Armut und Ausgrenzung sein, weil sie „die sozialstaatliche Verantwortung für alle, auch für die, die sich nicht selbst helfen können“ einschließt (Voss, 2010 .). : 83 ) Die Idee einer Solidarischen Ökonomie findet sich auch in anderen alternativen Konzepten wieder. Ein neuer Gesellschaftsentwurf, der eine Debatte über neue Methoden der Gestaltung einer Wirtschaftsordnung beinhaltet, darunter das Buch "Parecon-Leben nach dem Kapitalis -mus" (Albert, 2006). Der Begriff Parecon setzt sich aus dem Begriff "Partizipative Ökonomie" zusammen, was übersetzt "Partizipative Ökonomie" bedeutet. Die Bachelorarbeit einiger Globalisierungskritiker ist es, einen grundlegenden Wandel herbeizuführen und die bestehende Struktur der Ungleichheit anzugreifen. Aus dem Zitat geht hervor, dass die Solidarität mit anderen wie die Solidarische Ökonomie ein wichtiges Fundament von Parecon ist. Ein weiterer gemeinsamer Punkt der beiden alternativen Konzepte ist das gemeinsame Menschenbild. Die Modellhypothese von omo oeconomi-cus8 wurde kritisch hinterfragt. Sie ist kein Nutzenmaximierer, sondern ein reflektierendes Individuum, das auf der Grundlage des Solidaritätsprinzips operiert. Aus dem an das Annehmbarkeitsprinzip gebundenen Wirtschaftsmenschen wird ein einsichtiger Mensch, d. h. Freiheit, Gleichheit und Einheit sind der Mehrwert aller langfristig Beteiligten. Dieser Mehrwert für alle steht im Widerspruch zu dem Streben nach Gewinnmaximierung, das durch die gegenseitige Ausbeutung des Einzelnen gekennzeichnet ist. Read Less