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Life Cycle Assessment als Informationsgrundlage des Environmental Supply Chain Managements am Fallbeispiel des Unternehmens Premium Cola

Written by Sonja Eikmeier

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Supply Chain & Logistics

Year

2009

Abstract

Bachelorarbeit: Der Begriff „Lifecycle assessment“ kann wörtlich mit „Lifecycle assessment“ übersetzt werden. Im Deutschen wird der Begriff „Produktlifecycle assessment“ hauptsächlich als Synonym für „Lifecycle assessment“ verwendet. Der allgemeine Begriff „Lifecycle assessment“ umfasst in der Regel die Bilanzierung der Gegenstände der menschlichen Wirtschaftstätigkeit. Dies können Unternehmen, Prozesse und Produkte oder Kommunen und Haushalte sein (vgl. Dold 1996: 7). Der Begriff „Bilanz“ bezeichnet kein betriebswirtschaftliches Verständnis, also einen Vergleich von Aktiva und Passiva, sondern ein wissenschaftliches Verständnis. Nach dem Prinzip des physikalischen Gleichgewichts nach dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik muss in einem geschlossenen System die Summe aller Masse und Energie konstant gehalten werden. Dieses Prinzip wird bei der Modellierung von Produktsystemen in der Lifecycle assessment verwendet (siehe DIN EN ISO 14041 1997: 8). Gegenstand dieser Arbeit ist die ausschließlich produktbezogene Lifecycle assessment, Lifecycle assessment oder Produktlifecycle assessment genannt. Die Lifecycle assessment ist eine Methode zur Quantifizierung und Bewertung der Umweltauswirkungen eines Produkts oder einer Dienstleistung. Überprüfen Sie alle Phasen des Produktlebenszyklus, von der Rohstoffgewinnung über die Produktion, den Vertrieb, die Verwendung bis hin zur Entsorgung. Es gibt unterschiedliche Definitionen der Lifecycle assessment. Eine international bedeutende und weithin akzeptierte Definition stammt von SETAC1. „Die Lifecycle assessment ist ein objektiver Prozess, der die mit Produkten, Prozessen oder Tätigkeiten verbundene Umweltbelastung durch Identifizierung und Quantifizierung der eingesetzten Energie und Materialien sowie der in die Umwelt freigesetzten Abfälle bewertet, die Umweltauswirkungen der Nutzung und Freisetzung dieser Energie bewertet und Materialien und Möglichkeiten zur Umweltverbesserung identifizieren und bewerten Die Bewertung umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Produkts, Prozesses oder einer Aktivität...“ (SETAC 1993: 5). Aus dieser Definition lassen sich die wichtigsten Merkmale der Lifecycle assessment (LCA) ableiten. Dazu gehören die Belastung von Luft, Boden und Wasser durch Schadstoffe, der Verbrauch von Rohstoffen, Energieträgern und Wasser sowie das Abfallaufkommen. Auch Lärmemissionen, Oberflächenversiegelung und Artensterben können als Umweltbelastung in die Lifecycle assessment einbezogen werden. Die Untersuchung beschränkt sich auf die Auswirkungen von Produkten auf die Umwelt, die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Produktlebenszyklus werden nicht berücksichtigt (vgl. Dold 1996: 8). Ökobilanz 2.1.1 Definition Ökobilanz ist eine Methode zur Quantifizierung und Bewertung der Umweltauswirkungen von Produkten oder Dienstleistungen. Überprüfen Sie alle Phasen des Produktlebenszyklus, von der Rohstoffgewinnung über die Produktion, den Vertrieb, die Verwendung bis hin zur Entsorgung. Es gibt unterschiedliche Definitionen der Ökobilanz. Eine international bedeutende und weithin akzeptierte Definition stammt von SETAC1. „Die Ökobilanz ist ein objektiver Prozess, der die mit Produkten, Prozessen oder Tätigkeiten verbundene Umweltbelastung durch Identifizierung und Quantifizierung der eingesetzten Energie und Materialien sowie der in die Umwelt freigesetzten Abfälle bewertet, die Umweltauswirkungen der Nutzung und Freisetzung dieser Energie bewertet und Materialien und Möglichkeiten zur Umweltverbesserung identifizieren und bewerten Die Bewertung umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Produkts, Prozesses oder einer Aktivität...“ (SETAC 1993: 5). Aus dieser Definition lassen sich die wichtigsten Merkmale der Ökobilanz (LCA) ablesen. Umweltauswirkungen des Untersuchungsobjekts: Zunächst sollten alle Umweltbelastungen erfasst werden, die in einem ursächlichen Zusammenhang mit dem Untersuchungsobjekt stehen. Dazu gehören die Belastung von Luft, Boden und Wasser durch Schadstoffe, der Verbrauch von Rohstoffen, Energieträgern und Wasser sowie das Abfallaufkommen. Auch Lärmemissionen, Oberflächenversiegelung und Artensterben können als Umweltbelastung in die Ökobilanz einbezogen werden. Die Untersuchung beschränkt sich auf die Auswirkungen von Produkten auf die Umwelt, die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Produktlebenszyklus werden nicht berücksichtigt (vgl. Dold 1996: 8). Quantifizierung von Stoff- und Energieflüssen: Grundlage der Erfassung von Umweltbelastungen ist die quantitative Erfassung der Stoff- und Energieflüsse im Produktsystem. Als Indikator für die Umweltauswirkungen des Untersuchungsgegenstandes wird der Mengenfluss zwischen dem Produktsystem und der natürlichen Umwelt verwendet. Bewertung: Die Ökobilanz wird nicht auf der quantitativen Stufe bleiben. Der entscheidende Schritt ist die Bewertung der Relevanz der Umweltauswirkungen, sie bildet die Grundlage für umweltbezogene Entscheidungen. Die Bewertung ist eigentlich kein objektiver Prozess, denn es gibt keine wissenschaftlich unbestrittene Methode zur Abwägung von Umweltauswirkungen. Daher sollte sich die Bewertung an allgemein anerkannten Wertmaßstäben orientieren (vgl. Umweltbundesamt 1992: 15). Lebenszyklusorientierung: Ein wichtiges Merkmal der Ökobilanz ist die umfassende Betrachtung des Produktlebenszyklus. 2.1.2 LCA-Methode nach DIN EN ISO 14040–14044 Die International Organization for Standardization ist eine internationale private Organisation, der nationale Institutionen aus Industrie- und Entwicklungsländern angehören. Ziel ist es, eine Vielzahl von Produkten und Aktivitäten zu standardisieren (vgl. Guinée 2002: 11). Als Teil der Standardisierung vieler Umweltmanagementinstrumente entwickelte ein technisches Komitee 1994 eine Methode zur Durchführung von Ökobilanzen (siehe Guinée 2002: 404). Die Norm DIN EN ISO 14040–14044 dient der einheitlichen Erstellung von Produktökobilanzen. Hier werden die Grundsätze und Anforderungen zur Erstellung einer Ökobilanz festgelegt, jedoch keine Methode für jeden Schritt festgelegt (siehe DIN EN ISO 14040 1997: 4). Die Anwendung dieses Standards soll die Transparenz und Glaubwürdigkeit der Ökobilanzforschung verbessern. Der Aufbau der Produktökobilanz nach ISO-Norm besteht aus folgenden Schritten, die im Folgenden erläutert werden: 1. Ermittlung der Ziele und des Umfangs der Erhebung 2. Folgenabschätzung 3. Folgenabschätzung 4. Auswertung 1. Bestimmung des Zwecks und Umfangs der Ökobilanzstudie, warum und zu welchem ​​Zweck Ökobilanzforschung betrieben wird, welche Anwendungen durchgeführt werden sollen und welche Zielgruppen angesprochen werden. Die Zieldefinition ist sorgfältig zu überdenken, da sie alle weiteren Schritte in der Produktökobilanz bestimmt. Bei der Definition des Review-Frameworks müssen zunächst die Funktionen und Funktionseinheiten des zu prüfenden Produktsystems festgelegt werden. Das Produktsystem ist hier eine Reihe von Prozessen, die durch Materialfluss und Energiefluss miteinander verbunden sind. Bei den Inputs handelt es sich um Stoffe, Energie oder Produkte, die in den Prozess einfließen, bei den Outputs um solche, die den Prozess verlassen (siehe DIN EN ISO 14040 1997: 5). Die Funktion des Produktsystems kann beispielsweise darin bestehen, ein bestimmtes Waschmittel herzustellen. Um einen Referenzwert zu haben, werden alle Input- und Outputströme auf die entsprechenden Umweltauswirkungen bezogen und eine funktionale Einheit definiert. Bei der Kontrolle des Waschmittels sind das beispielsweise 100 Kilogramm saubere Kleidung. Auf diese Weise können alle Produkte verglichen werden, die diese Funktion erfüllen. Der Referenzdurchfluss quantifiziert die zur Erzielung der Funktion erforderliche Leistung, in diesem Fall ein Kilogramm Waschmittel (siehe DIN EN ISO 14041 1998: 9). Darüber hinaus werden die Systemgrenzen des Produktsystems bestimmt, indem entschieden wird, welche Prozesse und welche Stoff- und Energieflüsse im Modell überprüft werden sollen. Read Less