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In Kooperationen Potenziale schaffen und verwirklichen

Eine Untersuchung des Getränkeherstellernetzwerks von Premium und des „Verbandes der korrekten Getränkehersteller“

Written by Alina Grün

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>Management

Year

2016

Abstract

Masterarbeit: Kooperationen, Allianzen und Netzwerke – was ist das? Gleichzeitig ist vielen Unternehmen bewusst, dass die Reaktion des eigenen Unternehmens zu einem wichtigen Bestandteil anderer Unternehmen geworden ist (Zentes, Swoboda & Morschett, 2003, S. 5). Die Begriffe Kooperation, Allianz und Netzwerk lassen sich dem Bereich des „inter-organizational Relationship Management“ zuordnen (ebd., 2011, S. 14). In der Literatur finden sich verschiedene Erklärungen und Definitionen der Begriffe Kooperation, Allianzen und Netzwerke. Sie überschneiden sich teilweise und dienen teilweise als Synonyme, sodass eine eindeutige Begriffsbestimmung kaum möglich ist (Höfer, 1997, S. 4). Diese Tatsache muss als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Trotzdem habe ich im Zuge dieser Arbeit versucht, diese Begriffe so deutlich wie möglich aufzuzeigen. Nach Friese (1998, S. 62f.) kann der Begriff Kooperation als schlüssiger und übergeordneter Name angesehen werden. Die Zusammenarbeit zwischen rechtlich und einigen wirtschaftlich unabhängigen (Wirtschafts-)Institutionen basiert auf freiwilliger Basis. Für genossenschaftliche Unternehmen besteht das Ziel der Kooperation darin, wirtschaftliche Herausforderungen gemeinsam zu meistern und sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Nach Ansicht des Autors Ollinger (2005, S. 219) ist es von Vorteil, wenn die Ziele der Teilnehmenden zumindest konsistent sind und sich nicht gegenseitig stören. Nach Mecke (2016 a) ist weder die Intensität der Zusammenarbeit noch die Organisationsstruktur bzw. Organisationsstruktur klar. Rechtsform und Befristung stehen noch nicht fest. Daher umfasst die Zusammenarbeit verschiedene Formen und Rechtsformen (vgl. Aulinger, 2005, S. 219), die in Kapitel 3.1 erläutert werden. Allianz wird oft als Synonym für Kooperation verwendet. Der Fokus liegt dabei auf einer langfristigen, organisationsübergreifenden Zusammenarbeit zwischen mindestens zwei rechtlich selbstständigen Unternehmen. Bei dieser Art der Zusammenarbeit werden alle Arten von Ressourcen eingesetzt, um für jeden Beteiligten einen Wettbewerbsvorteil in einem wirtschaftlich bedeutsamen Bereich oder Projekt, wie beispielsweise in einem Projekt, zu erzielen (vgl. Spekman et al., 1998, S. 748) . Es gibt auch die Namen strategischer Allianzen. Der Begriff „Strategie“ fokussiert auf den Zeitrahmen, der mit einer langfristigen Zusammenarbeit verknüpft werden soll (vgl. ebd., 1998, S. 758). 3.1 Gesellschaftsformen und rechtliche Gestaltung Die Autoren in Tabelle 1 sind davon überzeugt, dass das Netzwerk ein abgestimmtes Konzept zwischen Markt und Hierarchie ist und je nach Position daraus die Gestaltungsform, wie in Abbildung 6 dargestellt, hervorgeht. Abbildung 6 unten zeigt die Beziehung zwischen Markt, Hierarchie und Netzwerk. Sie bildet die Grundlage für weitere Erläuterungen und Kooperationsformen, Allianzen und Netzwerke. An dieser Stelle sei angemerkt, dass der Begriff Netzwerk eine Organisation beschreibt, die Kooperation als Strategie nutzt. Dies zeigt erneut, dass der Permalink in der Definition unvermeidlich ist. Die koordinierte Form der Hierarchie kann durch ihre Systemordnung und eine eigene Produktionsstrategie beschrieben werden. Dies wird von autorisierten und autorisierten Stellen überwacht. Die Form der Marktkoordination zeichnet sich durch eine spontane und kurzfristige Ordnung zwischen gleichberechtigten und möglichst unabhängigen Teilnehmern aus, die durch reine Handelsgeschäfte verbunden sind. Der Markt passt sich autonom an, beeinflusst kontinuierlich die Angebots- und Nachfragestrategie, und der dynamische Preismechanismus stimuliert den Wettbewerb. Die Hierarchie beeinflusst den Markt durch Externalisierung8, und der Markt beeinflusst wiederum die Hierarchie durch Internalisierung9. Als hybride Koordinationsform liegt das Netzwerk zwischen den beiden Koordinationsformen und verfolgt unterschiedliche Kooperationsstrategien, wie im Folgenden beschrieben. Daher wird das Netzwerk als Gegenvorschlag zu den beschriebenen Polen angesehen und kann, wenn eine geeignete Form der Kooperation gefunden wird, auf Basis gegenseitiger Beziehungen effektiv organisiert werden (Aderhold, Meyer, & Wetzel, 2005, S. 119; vgl . Killich , 2011, S. 13, vgl. Siebert, 2010, S. 9-10; s. Sydow & Duschk, 2011, S. 42) Koordination in Kooperationen kann kompliziert sein, weil die unterschiedlichen Interessen der Partner berücksichtigt werden müssen , während Positionierung zwischen Märkten und Hierarchien (Zentes, Swoboda und Morschett, 2003, S. 24). Die Autoren Todeva und Knoke (2005, S. 124f.) fassen die folgenden 13 Formen der Zusammenarbeit zusammen: 1. Hierarchische Kooperation: zB Fusionen. Die Teilnehmer übernehmen die Führung und Kontrolle der Zusammenarbeit. 2. Joint Venture: Die Teilnehmer bilden eine Organisationsform zur Erreichung eines bestimmten Zwecks, beispielsweise im Bereich Forschung und Entwicklung. 3. Beteiligung: Ein Unternehmen kauft Anteile an einem anderen Unternehmen und hat somit ein Mitspracherecht (Todeva und Knoke, 2005, S. 125). Read Less